Murray und Clijsters erhalten Wildcards für US Open

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Murray und Clijsters erhalten Wildcards für US Open

Der US-Tennisverband (USTA) hat am Donnerstag die Wildcards für die am 31. August beginnenden US Open vergeben. Unter den Nutznießern dieses direkten Einstiegs in den Hauptbewerb des Grand-Slam-Turniers in New York sind zwei prominente Namen: Bei den Herren ist dies der Schotte Andy Murray, bei den Damen die ein Comeback feiernde Belgierin Kim Clijsters. Letztere spielt erstmals seit ihrem zweiten Rücktritt 2012 in Flushing Meadows. Die 37-Jährige ist vierfache Major-Siegerin (davon drei Titel bei den US Open) und war zu Jahresbeginn auf die Tour zurückgekehrt, verfügt derzeit aber über noch kein Ranking. Der 33-jährige Murray ist erstmals seit 2018 bei dem Großevent am Start und hat als dreifacher Major-Sieger in New York 2012 triumphiert.

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Perfekter als unmittelbar vor dem Heim-Double in Spielberg hätte KTM der erste MotoGP-Sieg nicht gelingen können. Jetzt schmerzt es aber doppelt, dass derzeit die Rennen der Motorrad-WM wegen Corona ohne Zuschauer über die Bühne gehen müssen. Für Motorsport-Direktor Pit Beirer ist das Fehlen der Fans deshalb “das Schlimmste, was uns passieren kann”. Mit dem Grand Prix von Österreich am kommenden Sonntag und dem GP der Steiermark eine Woche darauf gibt wenige Wochen nach der Formel 1 nun auch die Motorrad-WM ein Doppel-Gastspiel auf dem Red Bull Ring. “Man stelle sich vor, wir kommen mit einem Sieg dorthin und die ganze Bude ist voll”, bedauert Beirer angesichts der fast 200.000 Fans vom vergangenen Jahr, dass man heuer vor leeren Tribünen fahren muss. “Der Sieg von Brad Binder in Brünn ist das Highlight unserer Motorsport-Abteilung gewesen. Jetzt ohne Fans zu fahren, tut besonders weh”, bedauerte Beirer am Dienstag in einem Zoom-Call mit Medienvertretern. “Umgekehrt gab es heuer Zeiten, als wir fürchten mussten, gar keine Rennen mehr zu fahren”, ergänzte der 47-jährige Deutsche und versprach: “Wir werden Spielberg trotzdem zu einem sehr speziellen und zu unserem Heim-Grand-Prix machen. Wir freuen uns wahnsinnig darauf.” Zwei Tage nach dem Premierensieg im vierten MotoGP-Jahr fiel es Beirer noch immer schwer, “das Grinsen aus dem Gesicht zu bekommen”. Der Sieg von Binder sei außergewöhnlich, weil der am (heutigen) Dienstag 25 Jahre alt gewordene Südafrikaner mit dem Unternehmen aus dem Innviertel vom Rookies Cup weg verbunden ist. “Er war in keiner Klasse auf Anhieb schnell. Aber wenn er mal alles beisammen hat, ist er nur noch schwer zu schlagen. Man muss weit laufen, um solche Burschen unter die Fittiche zu bekommen”, lobte Beirer das Geburtstagskind aus Potchefstroom. Beirer: “Sein Sieg war nicht irgendeiner. Sondern einer, auf den wir besonders stolz sind.” Dank des Sieges könne man nun einige grüne Haken setzen. Auch hinter die Glaubensfrage, ob man mit Stahlrohrrahmen, Fahrwerksteilen und Motor aus eigenem Haus in der MotoGP gewinnen könne. “Wir haben nun bewiesen, dass es machbar ist”, ist Beirer überzeugt. “Es ist aber nur eine Momentaufnahme auf der man sieht, dass wir in der Klasse angekommen sind”, machte der Manager und ehemalige Motocross-Fahrer auch klar, dass konstante Top-5-Plätze bei KTM nach wie vor die Pflichtübung sind. “Kopf runter und weiterarbeiten”, laute das Motto. Die starke Vorstellung der RC16 aus Miunderfing nährte im Spielberg-Vorfeld auch die Hoffnungen, mit dem aktuellen Motorrad könne KTM die langjährige Ducati-Vorherrschaft auf dem Red Bull Ring beenden. Während Honda strauchelt und Weltmeister Marc Marquez weiter verletzt ist, imponiert das orangefarbene Bike aus Oberösterreich derzeit durch Kraft, Fahrbarkeit und viel Traktion. Als Spielberg-Favorit sehe man sich aber nicht, beteuerte Beierer. “Da sind nach wie vor die großen Stammhalter. Wir müssen erst mal beweisen, dass es auch auf anderen Strecken gut klappt.” Beirer gab aber auch zu: “Natürlich interessieren uns jetzt die Topspeed-Werte gegenüber Ducati in Spielberg ganz gewaltig.” Er sei sich sicher: “Wir haben einen Riesenschritt gemacht und sind gut vorbereitet auf unseren Heim-Grand-Prix. Nur die ausgesperrten Fans seien bedauerlich. Sie müssen heuer mit abgespeckten Fan-Packages und Public Viewings das Auslangen finden, eines davon steigt in der KTM-Motohall. “Ich hoffe sehr”, so Beirer, “dass uns die Fans vom Fernseher oder Computer aus die Daumen drücken. Ich verspreche, wir werden am Sonntag eine ordentliche Show abliefern.”

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Am Nachmittag stressfrei mit den Kindern in den Tiergarten oder am Abend noch bequem ins Welldorado fahren – das ermöglichen die Wels Linien ab 28. September. 

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Probefahrt jederzeit möglich. Nähere Informationen unter www.zweisitzer.at. Elektromopeds zwischen 2000W und 3000W. Grünes Kennzeichen- mit AM und normalem Autoführerschein zu lenken. Jetzt ganz neu 4000W – bis zu 90 km/h schnell – dazu benötigt man Führerschein B + 5 Fahrstunden bzw. Führerschein A Preise zwischen 1.700.- und 3.300 Euro netto. Staatliche Förderung von 350.- bis 500.-  Euro möglich.

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Den Mitarbeitern der NÖ Landesgesundheitsagentur werden 30.000 Stoffmasken zur Verfügung gestellt. Die Verteilung an das Personal der Kliniken sowie der Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren startete bereits, die vollständige Lieferung soll in den kommenden Wochen eintreffen, informierten Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (beide ÖVP). Die Stoffmasken sollen als Mund- und Nasenschutz für den Gebrauch der Mitarbeiter dienen, sind waschbar und wiederverwendbar. “Für die Behandlung der an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten stehen selbstverständlich weiterhin die dafür vorgesehenen medizinischen Spezialmasken zur Verfügung”, wurde Markus Klamminger, Direktor für Medizin und Pflege in der NÖ Landesgesundheitsagentur, am Samstag in einer Aussendung zitiert.

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Jene 48-jährige Wienerin, bei der zuletzt noch unklar war, ob sie an einer Covid-19-Infektion verstorben ist, ist nun ein bestätigter Fall. Das teilte der Sprecher des Krisenstabs der APA am Donnerstag mit. Sie ist damit die dritte Person, die in Wien nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben ist. Die Frau starb laut Gerichtsmedizin an einem durch die Covid-19-Infektion hervorgerufenen akuten Lungenödem in Verbindung mit einem Herzversagen. Die Betroffene hatte mehrere hohe Risikofaktoren, wobei dazu keine näheren Angaben gemacht wurden.

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Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) will verbindliche Quoten für Mehrweggetränkeverpackungen im Handel festschreiben. 2023 sollen mindestens 25 Prozent Mehrweganteil, 2025 mindestens 40 Prozent und 2030 mindestens 55 Prozent Mehrweganteil fixiert werden, kündigt die Ministerin an. “Typischerweise” werde es sich dabei um Glasflaschen handeln. Künftig soll in jedem Geschäft in Österreich Mehrweg erhältlich sein. Weiters soll beim Kauf von Einweggetränkeverpackungen (Plastikflaschen und Dosen) ein Pfandeingehoben werden. Darüber werde gerade mit Getränkeherstellern, Sammel- und Verwertungssystemen, Handel, Entsorgern und der Zivilgesellschaft im Klimaschutzministerium verhandelt. Weitere Maßnahmen Als Dritte Maßnahme gegen die Plastikflut wird von Produzenten und Importeuren künftig eine Abgabe in Höhe von durchschnittlich 80 Cent pro Kilogramm in Verkehr gebrachter Plastikverpackungen eingehoben, kündigt Gewessler an. Details will sie am Vormittag in einer Pressekonferenz bekanntgeben. Die Herstellerabgabe soll zugleich ökologisch gestaffelt werden. Je besser ein Material wiederverwertet werden kann, desto geringer die Abgabe. Auch soll diese Abgabe zurückgehen, wenn die Recyclingquotesteigt. Auslöser der Maßnahmen ist die von der EU ab 2021 angekündigte Abgabe auf nicht recycelte Kunststoffverpackungen. Sie soll 80 Cent pro Kilogramm betragen. Diese Plastiksteuer wird Österreich ohne Gegenmaßnahmen 160 bis 180 Millionen Euro pro Jahr kosten und müsste nach aktuellem Stand vom Steuerzahler gezahlt werden. Denn in Österreich fallen derzeit jährlich 900.000 Tonnen Plastikabfall an, bis 2021 dürften es eine Million Tonnen sein, schätzt das Umweltministerium. Plastikverpackungen machen davon knapp ein Drittel aus. Derzeit werden etwa 19 Prozent aller Getränke in Pfandflaschen abgefüllt. 1995 waren es – auch aufgrund einer gesetzlich verbindlichen Mehrwegquote – noch 80 Prozent. Bisher werden in Österreich nur 25 Prozent des Kunststoffabfalls recycelt, der Rest wird verbrannt.

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