Museen: nun doch frühere Öffnung

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Museen: nun doch frühere Öffnung

Die Bundesmuseen dürften nach der Corona-bedingten Totalsperre doch früher für die Besucher öffnen als zunächst angekündigt. Nach dem Vorpreschen der drei größten Häuser Albertina, Belvedere und KHM am Donnerstag zeichnet sich nun ab, dass auch die vier weiteren Bundesmuseen sowie die Österreichische Nationalbibliothek einen früheren Termin anstreben.

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Am Freitag endet zunächst in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein bisher einzigartiges Schuljahr. Aufgrund der Corona-Pandemie schlossen die Schulen im März für mindestens neun Wochen. Selbst Volksschüler wissen jetzt zumindest ansatzweise, was Home Schooling und Distance Learning heißt und wie ein Schichtbetrieb funktioniert. Das kommende Schuljahr soll wieder normal starten. Etwas ungewöhnlich, wenn auch für die Schüler nicht merkbar, hatte das Schuljahr bereits begonnen: Mit Iris Rauskala stand vorübergehend eine Übergangs-Ressortchefin an der Spitze des Bildungsministeriums, erst Anfang Jänner kehrte mit Heinz Faßmann (ÖVP) wieder ein Mitglied einer Koalitionsregierung als Bildungsminister zurück. Bereits Ende Februar wurde dann der erste Corona-Fall an einer Schule bekannt. Am 10. März wurden zunächst Ausflüge, Reisen und Schulveranstaltungen bis auf Weiteres ausgesetzt, am 16. März schlossen bis auf einen Notbetreuungsbetrieb de facto alle Schulen. Auf dem Tagesplan stand dann Homeschooling – bzw. sollte es zumindest stehen. In der Theorie sollten bis Ostern zunächst bereits durchgenommene Lerninhalte vertieft, nach Ostern dann auch neuer Stoff erarbeitet werden. Die Leistungen daraus flossen in die Mitarbeitsnote ein. Die Wahl der Mittel unterschied sich dann aber und reichte von Funkstille über kopierte Zettel bis zur Nutzung diverser Lernplattformen, Videokonferenzen etc. Wie das funktioniert hat, darüber gibt es mittlerweile zahlreiche Studien und mindestens ebenso zahlreiche unterschiedliche Meinungen von Eltern, Schülern und Lehrern. Hauptkritikpunkte: Die unterschiedliche Erreichbarkeit der Lehrer, die Vielzahl an genutzten Lernplattformen auch an einer einzigen Schule sowie die unterschiedlich umfangreichen Arbeitsaufträge an die Schüler. Darüber hinaus zeigte sich, dass Schüler für ihre Lehrer teils nicht erreichbar waren. Im Bildungsministerium geht man von rund sieben Prozent der Schüler aus, an Brennpunktschulen dürfte der Anteil wesentlich höher gelegen haben. Als Reaktion verteilten sowohl Bund als auch Länder wie Organisationen Leih-Laptops. Die Schulen öffneten dann wieder Anfang Mai: Die Abschlussklassen kehrten am 4. Mai für die Vorbereitung auf die Matura bzw. den Schulabschluss zurück. Für die Schüler an Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen (NMS) und Sonderschulen startete der Präsenzunterricht am 18. Mai und für die restlichen Schüler am 3. Juni. Auch dann galten aber Hygienevorgaben wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abseits vom eigenen Platz (bis Ende Mai) sowie (außer in den Abschlussklassen) ein Schichtbetrieb, für den die Klassen in zwei Teile geteilt wurden, die sich in unterschiedlichen Intervallen mit dem Unterricht abwechseln. Schularbeiten fanden keine mehr statt, auch andere schriftliche Leistungsüberprüfungen nur mehr in Ausnahmefällen. Das Sonderjahr schlug sich auch in Sonderregeln nieder: Die schriftliche Matura wurde zunächst um drei Wochen verschoben und fand dann in höchstens drei Fächern statt. Die Schüler erhielten (wegen Vorgaben zum Lüften der Räume) eine Stunde zusätzlich Zeit, außerdem setzte sich die Maturanote erstmals zu je 50 Prozent aus der Prüfungsnote und der Note der Abschlussklasse zusammen. Die mündliche Matura war nur freiwillig zu absolvieren – wer nicht antrat, erhielt die Note aus dem Jahreszeugnis der letzten Klasse als Maturanote. Diese Regelung gilt auch noch für den Matura-Nebentermin im Herbst. Ebenfalls als Reaktion auf die langen Schließungen gibt es heuer eine andere Regelung für das Sitzenbleiben: Mit nur einem Fünfer im Zeugnis dürfen Schüler jedenfalls in die nächste Klasse aufsteigen. Auch bei zwei oder mehr Nicht Genügend ist der Aufstieg ohne Wiederholungsprüfung dann möglich, wenn sich die Lehrerkonferenz dafür ausspricht. Das kommende Schuljahr soll nach den derzeitigen Plänen wieder ganz normal starten, also ohne Sonderregelungen oder Schichtbetrieb. Das hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) zuletzt mehrfach angekündigt. Auf lokale Infektionsfälle soll (wie schon jetzt) mit einer Quarantäne für die betroffene Klasse reagiert werden, bei mehreren betroffenen Klassen eventuell für die ganze Schule. Vom laufenden Schuljahr vermutlich bleiben wird künftig die Einbeziehung des Jahreszeugnisses in die Maturanote. Und die heuer erstmals stattfindende Sommerschule in den beiden letzten Ferienwochen soll auch in den kommenden Jahren auf dem Stundenplan stehen.

Bisher einzigartiges Schuljahr endet am Freitag

Die Fluggesellschaft Emirates will bis zu 9.000 Angestellte kündigen. Zehn Prozent der Stellen seien bereits gestrichen worden, sagte Konzernchef Tim Clark am Samstag der BBC. Insgesamt könnten die Kürzungen demnach bis zu 15 Prozent der Beschäftigten treffen. Emirates sei aber “weniger schlimm” von der Corona-Krise betroffen als andere Fluggesellschaften, sagte Clark weiter. Vor der Pandemie habe die Airline mit einem der besten Geschäftsjahre in seiner Geschichte gerechnet, sagte Clark. Noch im März hatte die Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai eine Steigerung des Jahresgewinns um 21 Prozent gemeldet. Im selben Monat musste die Airline ihren weltweiten Flugverkehr wegen der Corona-Pandemie vorübergehend komplett einstellen. Bis Mitte August will Emirates wieder 58 Städte anfliegen – vor der Corona-Pandemie waren es noch 157. Luftfahrtbranche stark betroffen Die Luftfahrtbranche ist besonders heftig von der Coronakrise betroffen. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) rechnet mit einem Gesamtverlust für den Sektor von 84 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Bei früherer Gelegenheit hatte Clark gesagt, er rechne damit, dass “ein gewisses Maß an Normalität” im Flugverkehr in vier Jahren erreicht sei. Vor der Corona-Krise beschäftigte die Fluggesellschaft laut ihrem Jahresbericht 60.000 Angestellte.

Emirates will bis zu 9.000 Stellen streichen

Austropop-Legende Rainhard Fendrich hat sich in der Coronakrise mit einem Video auf Facebook gemeldet. In diesem performt er für Österreich “von daheim” seinen Hit “I am from Austria”. Am Beginn des Videos bedankt sich Fendrich bei den Ärzten und Krankenschwestern, bei den Kassierinnen und jenen, die die Regale einräumen, sowie den Lkw-Fahrern. Er denke auch an alle, die mit ihren Kindern zuhause Home-Office machten, und an die Menschen in Tirol, die unter Quarantäne stehen, sagt der Musiker und lobt auch die Politik. “Unsere Regierung macht eine großartige Arbeit derzeit. Ein wunderbares Krisenmanagement. Bitte hört auf das, was der Gesundheitsminister sagt.”

Fendrich singt zuhause "I am from Austria"

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