Nach 73 Jahren Ehe erlag italienisches Paar dem Virus

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Nach 73 Jahren Ehe erlag italienisches Paar dem Virus

Ein 73 Jahre verheiratetes Ehepaar ist in Italien dem Coronavirus erlegen. Italo Sparvoli (96) und Ines Marinozzi (95) hatten ihr Leben zusammen verbracht und sind beide am Covid-19 gestorben.

Im Februar musste Italo wegen einer Lungenerkrankung ins Krankenhaus, wo er auf Covid-19 getestet wurde. Wenige Tage danach wurde auch Ines ins Spital eingeliefert. “Als mein Vater starb, habe ich meine Mutter nicht von seinem Tod benachrichtigt, weil sie bereits sehr krank war. Ich wollte sie nicht noch mehr belasten. Ich glaube aber, dass sie in ihrem Herzen gespürt hat, dass der Mann, mit dem sie fast ihr ganzes Leben verbracht hat, gestorben ist”, berichtete Fiorella, Tochter des Ehepaares aus der Stadt Macerata in der mittelitalienischen Region Marke.

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Kommentare:
  1. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    condoglianze

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An Wiener Schulen soll die Abwicklung und Auswertung von Coronavirus-Tests beschleunigt werden. Mit mobilen Teams, die bei Verdachtsfällen ausrücken und mittels Gurgeltest Proben entnehmen, soll es möglich sein, innerhalb von maximal 24 Stunden Klarheit zu erhalten, ob der betreffende Lehrer oder Schüler tatsächlich infiziert ist. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) präsentierten am Dienstag ein entsprechendes Pilotprojekt. Zuletzt hatte es lautstarke Kritik wegen teils chaotischer Zustände im Schulbetrieb gegeben. Zwischen der Meldung eines Verdachtsfalls und der Testung und dann noch einmal bis zum Vorliegen des Resultats würde viel zu viel Zeit vergehen, wurde moniert. Dies soll sich nun ändern: “Wir wollen, dass Testungen an Schulen und die entsprechenden Rückmeldung binnen 24 Stunden erfolgen soll”, sagte Faßmann. Dazu wird es eine eigene Ansprechstelle geben, das Gesundheitstelefon 1450 muss nicht kontaktiert werden. Im Rahmen des Pilotprojekts werden vier mobile Teams eingerichtet, die in die Schulen kommen – wobei ein Ausbau auf bis zu acht möglich ist. Wenn gewünscht, werde man auch den anderen Bundesländern helfen, betonte der Minister. Hacker streute Faßmann Rosen: Seit Beginn der Krise gebe es im Bildungsbereich “ausgezeichnete Zusammenarbeit”.

Schnelle Gurgeltests für Schüler ab kommender Woche - aber nur in Wien

Der Goldpreis hat am Montag nicht von der weiteren Zuspitzung der Coronavirus-Krise und jüngsten Notmaßnahmen führender Notenbanken profitieren können. Zu Beginn der neuen Handelswoche ist der Preis für das Edelmetall, das eigentlich als “sicherer Hafen” in unsicheren Zeiten gilt, wie bereits in der Vorwoche gesunken. Am späten Montagvormittag wurde die Feinunze (rund 31,1 Gramm) an der Börse in London für 1.523 US-Dollar (4.519,2 Euro) gehandelt und damit etwa sechs Dollar niedriger als am Freitag. Als Ursache für den fallenden Goldpreis gelten Verkäufe durch spekulative Finanzanleger, die Verluste in anderen Anlageklassen ausgleichen müssen. Die Investoren müssen “Nachschußforderungen an anderen Märkten nachkommen”, kommentierte Rohstoffexperte Daniel Briesemann von der Commerzbank. In der vergangenen Woche habe Gold mit einem Minus von etwa neun Prozent den stärksten Wochenverlust seit 2011 verzeichnet, sagte er.

Sinkender Goldpreis

Innerhalb von 24 Stunden sind in Österreich bis Freitagvormittag 331 weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Das sind 16 weniger als am Vortag, wo der höchste Zuwachs seit Anfang April vermeldet worden war. Die Zahl der Todesfälle von Infizierten stieg um eine Person auf 730, wie aus den Daten von Gesundheits- und Innenministerium hervorgeht (Stand 9.30 Uhr). Mehr als die Hälfte der Neuinfektionen gab es mit 172 am Freitag in Wien. Bisher gab es landesweit 24.762 positive Testergebnisse, 21.260 Betroffene galten als wieder genesen. Die Zahl der aktiven Fälle lag damit bei 2.772 gemeldeten Personen. 112 Covid-19-Erkrankte befanden sich am Freitagvormittag im Krankenhaus, vier weniger als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten stieg um eine Person auf 22. 

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