Nach früher Abgabe Maturaregeln sollen wieder geändert werden

Merken
Nach früher Abgabe Maturaregeln sollen wieder geändert werden

Da heuer die Note des Zeugnisses der letzten Klasse zur Hälfte zur Maturanote zählt, kann man nämlich nicht mehr durchfallen, wenn man in dem Fach im Zeugnis zumindest einen Dreier hat. Bei der Deutsch-Zentralmatura am Dienstag sollen 30 Klausuren unbearbeitet abgegeben wurden sein. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will jetzt gegensteuern, und die Regeln ändern, wie der “Standard” und der “Kurier” (Donnerstagausgabe) berichten. “Wir müssen diskutieren, ob in solchen Fällen eine mündliche Kompensationsprüfung angehängt werden soll”, auch an der Gewichtung von Matura- und Jahreszeugnisnote werden noch getüftelt. Zudem erwägt der Minister, “dass wir die Note der schriftlichen Klausur auf dem Maturazeugnis transparent machen”, so der Minister.

Die heurigen Maturaklassen betrifft das nicht mehr, denn: “Im laufenden Prüfungsgeschehen die Spielregeln zu ändern, wäre unfair”, findet Faßmann. Die Details zur neuen Maturabewertung will er “bis zum Schulbeginn im Herbst” erarbeiten – damit sich alle darauf einstellen können.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der ehemalige Radprofi Georg Preidler hat sich am Mittwoch vor dem Innsbrucker Landesgericht wegen des Verbrechens des schweren gewerbsmäßigen Sportbetrugs verantworten müssen. Bei einem ersten Termin des Prozesses im vergangenen Jänner hatte sich der 30-Jährige teilweise schuldig bekannt. Er gestand, ab 2018 Blutdoping betrieben zu haben. Dagegen bestritt er den Konsum illegaler Substanzen vor 2018 entschieden. Die Staatsanwaltschaft beantragte jedoch die Einvernahme eines Zeugen, der Preidler 2017 mit “24 Einwegspritzen und Wachstumshormonen” versorgt haben soll. Den Kontakt zu dem Zeugen soll der Zweitangeklagte, ein weiterer ehemaliger Radprofi, hergestellt haben. Illegale Substanzen Ebenjener Zeuge bestätigte am Mittwoch vor Gericht diese Kontaktaufnahme. Er belastete Preidler weiters, indem er angab, dem Steirer illegale Substanzen – unter anderem Wachstumshormon – in einer präparierten Orangensaftflasche gegeben zu haben. Preidler habe gewusst, dass es sich hier um illegale Substanzen gehandelt habe. Zudem habe er Preidler auch gesagt, wie die Dopingmittel verwendet werden sollen. Die Behörden wurden auf Preidler im Zuge der sogenannten “Operation Aderlass” bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld 2019 aufmerksam. Im März desselben Jahres erstattete der 30-Jährige noch Selbstanzeige. Der angeklagte Schaden beläuft sich auf 286.000 Euro. Die Liste der mutmaßlich in den Blutdoping-Skandal um den deutschen Arzt Mark S. verwickelten Sportler soll 21 Namen umfassen.

Zeuge belastet Ex-Radprofi Preidler

Nach der Abkühlung am Samstag haben die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auch für die kommende Woche, zumindest bis zur Wochenmitte, unbeständiges Wetter und eher bescheidenere Temperaturen prognostiziert. Eine große Hitzewelle sei in Sicht. Mit schwachem Hochdruckeinfluss scheint neben hohen, dünnen Schleierwolken am Montag oft die Sonne. Etwas mehr Quellwolken breiten sich am Nachmittag wieder im Osten sowie teilweise im Bergland aus. Lokale Regenschauer sind am ehesten zwischen Silvretta und Hohen Tauern möglich. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordwest bis Ost. In der Früh liegen die Temperaturen bei sechs bis zwölf Grad, am Nachmittag sind Werte zwischen 18 und 26 Grad erreicht. Am Dienstag ist Schwacher Hochdruckeinfluss wetterbestimmend und bringt verbreitet sonniges Wetter. Zwar zeigen sich ein paar hohe Schleierwolken und am Nachmittag auch Quellwolken am Himmel, diese trüben den sonnigen Eindruck aber kaum. Nur entlang der Hohen Tauern und südlich davon können die Quellwolken am Nachmittag mächtiger werden und zu lokalen Schauer- und Gewitterentwicklungen führen. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Nord bis Ost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen sieben und 13 Grad, die Tageshöchsttemperaturen betragen 22 bis 27 Grad. Mittwoch: Von Westen her trifft eine Störungszone ein. Der Tag beginnt oft sonnig, inneralpin gibt es aber bereits Wolken und ein paar gewittrige Regenschauer. Tagsüber ziehen generell immer mehr Wolkenfelder auf und ab etwa Mittag kommt es vermehrt zu Regenschauern. Durchwegs trocken und überwiegend sonnig bleibt es noch im Südosten. Der Wind weht mäßig, teils lebhaft aus Süd bis West. Die Temperaturen steigen von acht bis 15 Grad in der Früh auf Werte zwischen 20 und 28 Grad am Nachmittag. Am wärmsten ist es im Südosten des Landes. Aufgrund der Annäherung eines Tiefdruckgebietes aus Nordwesten verläuft der Donnerstag mit einer hereinziehenden Störungszone voraussichtlich unbeständig. Sonne und Wolken wechseln und auch einige Regenschauer ziehen durch, mit Schwerpunkt an der Alpennordseite. Etwas wetterbegünstigt ist der Süden, hier können sich am Nachmittag im Bergland jedoch lokale Gewitter entwickeln. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West, im Süden ist es hingegen meist windschwach. In der Früh hat es zehn bis 19 Grad, tagsüber steigen die Temperaturen auf 20 bis 26 Grad. Österreich liegt am Freitag voraussichtlich im Einflussbereich eines Höhentiefs in einer nordwestlichen Strömung, Details sind jedoch noch unsicher. Das bedeutet für viele Landesteile voraussichtlich unbeständiges und eher kühles Wetter mit einem Mix aus Sonnenschein, Wolkenfeldern und Regenschauern. Wetterbegünstigt mit nur wenigen Schauern ist wahrscheinlich der Süden. Der Wind weht lebhaft, im Osten auch kräftig aus West bis Nordwest. Nach rund sieben bis 17 Grad in der Früh sind die Tageshöchsttemperaturen meist bei eher kühlen 15 bis 22 Grad angesiedelt. Im Süden sind auch bis zu 24 Grad möglich.

Kommende Woche startet mit unbeständigem Wetter

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs fordern acht heimische Orchester in einer an Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) gerichteten Stellungnahme. Neben bereits eingeführten Lockerungen in den Bereichen Industrie, Handel oder Bildung müsse der Neustart von Kunst- und Kulturveranstaltungen “dringend angestrebt werden”, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben. Für die Musiker sei die Wiederaufnahme ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nur wirtschaftlich essenziell, sondern auch “aus sozialmedizinischer Perspektive von großer Relevanz”. Man wolle dem Publikum die Teilnahme an Opernaufführungen und Konzerten wieder ermöglichen und den Lockdown im Orchesterbereich beenden. Dazu habe man eigens Maßnahmen ausgearbeitet. So sollen etwa “nur Personen, die sich gesund und leistungsfähig fühlen”, ihre Tätigkeiten im Orchester wieder aufnehmen. Hochrisikopersonen werde wiederum “im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge eine Freistellung von der Teilnahme am Orchesterspiel gewährt”.

Orchester fordern Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Ein junger Fußgänger ist Mittwochnachmittag in Wels-Pernau von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der Jugendliche wurde vom Rettungsdienst und Notarzt erstversorgt und ins Klinikum Wels eingeliefert.

Fußgänger in Wels-Pernau von Auto erfasst und verletzt

Zeitungen sind hervorragende historische Quellen über Ereignisse und den Alltag vergangener Tage. Allerdings enthalten sie manchmal auch Informationen die nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Für Sonntag den 24. November 1974 wurde in der Welser Zeitung ein Konzert der Popgruppe ABBA angekündigt, das auch in mehreren Biographien angeführt wird. Leider musste das Konzert in Wels, wie auch schon jenes in Zürich, aufgrund des geringen Kartenverkaufes storniert werden. Als offizieller Grund wurde aber eine Erkältung Fridas genannt. Die Zeitung ist im Stadtarchiv Wels zu sehen. Foto: Stadtarchiv Wels Nach Ihrem 2. großen Erfolg „Dancing Queen“, der den endgültigen Durchbruch bedeutete, war Wels für ein ABBA-Konzert leider zu klein…

Gruß aus dem Stadtarchiv

Die heimischen Banken haben per Ende Juni aufgrund der Coronakrise rund 10 Prozent des aushaftenden Kreditvolumens an Unternehmen, Selbstständige und Privathaushalte gestundet. Die Finanzinstitute verzichteten im Rahmen von freiwilligen Moratorien temporär auf die Rückzahlung von rund 90.000 Krediten in Höhe von 22 Milliarden Euro, aufgrund gesetzlicher Moratorien waren es 116.000 Kredite in Höhe von 8,6 Milliarden Euro, geht aus Daten der OeNB hervor. Freiwillige Kreditmoratorien Bei den freiwilligen Kredit-Moratorien entfielen 14,1 Milliarden Euro auf nichtfinanzielle Unternehmen, auf selbstständige Erwerbstätige rund 4,3 Milliarden Euro und auf sonstige Haushalte rund 3,7 Milliarden Euro, sagte der Vize-Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Gottfried Haber, am Dienstag bei der Präsentation des Finanzmarktstabilitätsberichts. Im Rahmen der gesetzlichen Moratorien stundeten die heimischen Banken bis Ende Juni Kredite in Höhe von 7 Milliarden Euro an sonstige Haushalte und Kleinstunternehmen und 1,7 Milliarden Euro an selbstständig Erwerbstätige.Es gebe kein bestimmtes Datum für das Auslaufen der Krediten-Moratorien und dadurch erwarte man derzeit keinen “Klippeneffekt”, so Haber. Keine Kreditklemme Die Notenbanker zeigten sich mit der Performance des heimischen Finanzsektors in der Coronakrise zufrieden. Die Direktorin der OeNB-Hauptabteilung Volkswirtschaft, Doris Ritzberger-Grünwald, ortet “keine Kreditklemme”. Die heimischen Banken hätten in der Coronakrise mit Überbrückungskrediten und Refinanzierung geholfen. “Staatliche Garantien spielen eine wichtige Rolle.” Für OeNB-Finanzmarkt-Hauptabteilungsleiter Philip Reading war die Liquidität der Banken in der Coronakrise “hervorragend”, die Institute seien “gut kapitalmäßig ausgestattet”. Den Finanzmarkt könne man “als stabil bezeichnen”, es seien Puffer vorhanden, so der OeNB-Vize-Gouverneur. 

Über 200.000 Kredite in Höhe von 31 Milliarden Euro gestundet