Nach Klopapier und Germ werden nun Stoffe gehamstert

Merken
Nach Klopapier und Germ werden nun Stoffe gehamstert

Nach dem Klopapier und der Germ gibt es ein neues Objekt der Begierde: In Klagenfurt bildeten sich vor Läden, die Stoffe verkaufen, meterlange Schlangen – selbstgenähte Stoffmasken stehen derzeit hoch im Trend.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Auch das ist also eine Art,mit der Pandemie umzugehen: Das autoritär geführte Turkmenistan in Zentralasien will Medienberichten zufolge das Coronavirus aus dem täglichen Sprachgebrauch verdrängen – notfalls auch mit Staatsgewalt. Das Wort sei bereits aus Informationsbroschüren der Behörden über die Krankheit gestrichen worden, berichteten unabhängige lokale Medien in der Hauptstadt Aschchabad. Selbst wer die Pandemie in Privatgesprächen erwähne, könne festgenommen werden. Auch die staatlich kontrollierten Medien dürfen das Coronavirus nicht mehr erwähnen. Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow führt das land autoritär. Trotz der Weigerung, das Coronavirus zu erwähnen, ergreifen die Behörden Vorsichtsmaßnahmen. An Bahnhöfen und Bushaltestellen wird den Berichten zufolge die Temperatur gemessen. An gut besuchten Orten und in Bankfilialen werden Feuchttücher ausgeteilt. Dort müssen sich Menschen auch Desinfektionsspray in den Mund sprühen.

Turkmenistan streicht das Wort "Coronavirus"

Der Geschäftseinbruch durch die Coronapandemie hat der AUA-Mutter Lufthansa im ersten Quartal einen hohen Verlust eingebrockt. Von Jänner bis März summierte sich der Fehlbetrag nach Steuern und Abschreibungen auf 2,1 Mrd. Euro, teilte die Lufthansa am Mittwoch mit.

Lufthansa machte zwei Milliarden Euro Verlust

Mit einer Notregel will der Weltverband auch dann einen Formel-1-Weltmeister küren, wenn nicht wie vom Reglement gefordert auf mindestens drei Kontinenten gefahren werden kann. Einem Bericht des Fachmagazins “Auto, Motor und Sport” zufolge will sich der Internationale Automobilverband (FIA) in diesem Fall auf höhere Gewalt wegen der Coronavirus-Pandemie berufen. Eigentlich verlangt Artikel 2.4.3.b.ii des Internationalen Sportkodex der FIA die Austragung von Läufen auf drei Kontinenten, damit die Serie als Weltmeisterschaft gilt. Wegen der Corona-Krise erscheint dies aber in dieser Saison unwahrscheinlich. Die bisher im Notkalender bestätigten 13 Grand Prix finden ausschließlich in Europa statt. Auf die bisherigen drei Rennen in Österreich und Ungarn folgen zweimal Großbritannien, dreimal Italien, Spanien, Belgien, Russland, Portugal und der Nürburgring als Gastgeber. Der Saisonauftakt in Australien war kurzfristig abgesagt worden. Auch in den USA, Kanada, Mexiko und Brasilien kann nicht gefahren werden. Abschließen will die Formel 1 ihre Saison in Asien. Vor den bereits offiziell angepeilten Rennen in Bahrain und Abu Dhabi im Dezember könnten Medienberichten zufolge noch Auftritte in China, Vietnam und Malaysia im November stattfinden. Auch wenn am Ende nur auf maximal zwei Kontinenten gefahren wird, soll es aber einen Champion geben. Dies habe die FIA unter Berufung auf die “außergewöhnlichen Umstände” bestätigt, schrieb das Magazin.

Formel 1-Weltmeister soll mit Sonderregel gekürt werden

Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) begrüßt die vom Gesundheitsministerium eingesetzte Arbeitsgruppe zur Evaluierung der Corona-Maßnahmen. Die inhaltliche Verantwortung für deren Verfassungskonformität sieht sie beim jeweiligen Ressort. Sie bittet aber um Verständnis für die Krisensituation: “Besser machen kann man es immer, aber die Situation ist eine außergewöhnliche gewesen.” “Es ist in der Verantwortung jedes Ressorts, das ein Gesetzesvorhaben einbringt, danach zu trachten, dass es verfassungskonform ist”, betont Edtstadler. Dem Verfassungsdienst im Kanzleramt sei es wegen des hohen Zeitdrucks nicht möglich gewesen, Stellungnahmen zu den Vorhaben der anderen Ministerien abzugeben. In die von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) eingesetzte Arbeitsgruppe sei der Verfassungsdienst aber eingebunden. Kritik an Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wies Edtstadler zurück. Er hatte am Dienstag das Funktionieren der Republik als Priorität genannt und gemeint, ob alle Maßnahmen “auf Punkt und Beistrich” gepasst hätten, werde der Verfassungsgerichtshof im Nachhinein beurteilen. “Letztlich kann man einer Beurteilung des Verfassungsgerichtshofs nicht vorgreifen, das ist das Wesen eines Rechtsstaates”, so Edtstalder.

Edtstadler verweist auf außergewöhnliche Situation

Papst Franziskus ist laut Informationen der Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera” negativ auf das Coronavirus getestet worden. Er sei den Kontrollen unterzogen worden, nachdem ein hoher italienischer Prälat, der in demselben Gebäude wie Papst Franziskus lebt, positiv auf das COVID-19 getestet wurde.

Medien: Papst negativ auf COVID-19 getestet

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres empfiehlt, dass alle Teilnehmer der kommenden Plenarsitzungen des Nationalrats auf das Coronavirus getestet werden sollen. Gerade in der aktuellen Situation sei eine voll einsatzfähige Legislative von entscheidender Bedeutung. Im Falle von Nichttestungen sei die Gefahr sehr groß, dass aufgrund der Enge des Raumes und der Dauer von Plenarsitzungen im Falle infizierter Personen diese andere Personen anstecken könnten, erklärte Szekeres in einer Aussendung. Schnelltests wären dafür allerdings nicht geeignet, da sie für eine akute Erkrankung keine sicheren Ergebnisse bringen. Die Plenarsitzungen sind für Donnerstagabend bzw. Freitagmittag angesetzt. Die erste davon wird nur wenige Minuten dauern, die zweite jedoch vermutlich doch zumindest mehr als eine Stunde. Neben den Abgeordneten müssten bei Szekeres’ Vorschlag auch die anwesenden Regierungsmitglieder und alle sonstigen Personen, die den Plenarsaal betreten dürfen, also z.B. gewisse Parlamentsmitarbeiter, getestet werden. Der Teilnehmerkreis bei der Sitzung ist allerdings eingeschränkt, nachdem man sich in der Präsidiale auf nur 96 anwesende Mandatare verständigt hat.

Ärztekammer empfiehlt Testung aller Abgeordneten