Nach Messerattacke: Täter zeigt sich bei Einvernahme geständig - Tatwaffe sichergestellt

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Nach Messerattacke: Täter zeigt sich bei Einvernahme geständig - Tatwaffe sichergestellt

Wels. Nach der Messerattacke auf eine 19-jährige Frau in Wels-Vogelweide in der Nacht auf Montag hat sich der Täter bei der Einvernahme geständig gezeigt.

“Heftige Zerwürfnisse wegen der kürzlich erfolgten Trennung dürften laut aktuellen Erkenntnissen das Motiv für die Messerattacke am 17. August 2020 gewesen sein. Der Beschuldigte zeigte sich bei seiner Einvernahme umfassend geständig und befindet sich in Untersuchungshaft. Tauchern des Einsatzkommando Cobra gelang es, die Tatwaffe, ein Klappmesser, aus dem Traunfluss in der Nähe des Welser Zentrums zu tauchen. Die Stelle hatte der Beschuldigte den Ermittlern zuvor bei seiner Einvernahme verraten”, so die Polizei.
Die 19-Jährige wurde durch einen Stich in den Halsbereich schwer verletzt, mittlerweile gehe es ihr – den Umständen entsprechend – bereits wieder besser, heißt es.

Die Staatsanwaltschaft hielt sich am Mittwoch vorerst noch bedeckt, in welche Richtung die Anklage gehen wird, derzeit werde wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Ob die Anklage dann ebenfalls auf versuchten Mord lauten wird, wird sich erst nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens zeigen, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft.

“Derzeit scheint alles auf ein Beziehungsdrama hinzudeuten. Bei so spektakulären und auf den ersten Blick eindeutig erscheinenden Geschehnissen wird es aber vor allem darauf ankommen, Vorverurteilungen zu vermieden und den gesamten Vorgang und die Hintergründe auszuleuchten. Die Akten werden mir erst zugestellt”, gab Rechtsanwalt Michael Lanzinger, der die Verteidigung des Beschuldigten übernehmen wird, Mittwochnachmittag in einer Presseaussendung bekannt.

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