Nach Terror-Berichterstattung: Billa und Spar stoppen Werbung auf oe24.at

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Nach Terror-Berichterstattung: Billa und Spar stoppen Werbung auf oe24.at

In Tweets kündigen die Supermarktketten Billa und Spar an als Reaktion auf die Berichterstattung von oe24.at nach dem Wiener Terroranschlag am Montagabend ihre Werbekampagnen in Wolfgang Fellners Medium zu stoppen. Der Nachrichtenkanal hatte unter anderem Videos in der Dauerschleife gezeigt, die die unmittelbaren Schüsse auf die Opfer zeigten. Laut Presserat gingen bis Dienstagvormittag deswegen mehr als 700 Beschwerden beim Presserat ein.

“Wir unterstützen dieses Vorgehen in keiner Weise, der Stopp unserer Werbeschaltungen auf diesem Medium sind bereits veranlasst”, heißt es von Billa. Auf Twitter-Nachfrage bestätigt die Lebensmittelkette, das von dem Boykott auch die Kronen Zeitung betroffen ist. Auch Spar reagierte auf die Terrorberichterstattung: “Aufgrund der Art der aktuellen Berichterstattung setzen auch wir ein klares Zeichen und stoppen alle unsere Werbeanzeigen für SPAR, INTERSPAR und Hervis auf @Oe24at”.

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Für Bürger aus stark vom Coronavirus betroffenen Ländern wie den USA, Brasilien oder Russland zeichnet sich keine Lockerung des EU-Einreiseverbots ab. Die EU-Botschafter der EU-Staaten wollten am Mittwoch über Kriterien für jene Länder beraten, aus denen die Einreise in die EU ab Juli wieder erlaubt sein soll. Oberstes Kriterium soll die epidemiologische Lage vor Ort sein. Wie es aus EU-Kreisen hieß, soll die Infektionszahl pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen zwei Wochen ein wichtiges Kriterium sein und einen bestimmten Wert nicht übersteigen dürfen. Dieser Wert könnte bei 16 Infektionen liegen, wie die “New York Times” zuvor berichtet hatte – allerdings auch höher. Die Beratungen darüber liefen noch. Zunächst war unklar, ob es am Mittwoch eine Einigung auf die Kriterien geben würde. Auch andere Kriterien werden diskutiert: Voraussetzung für die Einreise könnte demnach sein, dass der Trend der Infektionen rückläufig ist und dass auch die jeweiligen Drittstaaten EU-Bürger einreisen lassen, wie es aus EU-Kreisen hieß. Zudem soll die Glaubwürdigkeit der vorgelegten Daten berücksichtigt werden. Mit Blick auf die Infektionen innerhalb der vergangenen zwei Wochen liegen die meisten EU-Staaten sowie viele Länder in Afrika einer Übersicht des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) von Dienstag zufolge unter 20. Gleiches gilt etwa für Kanada, Grönland, Australien, die Türkei und China. Brasilien, Peru und Saudi-Arabien liegen demnach bei mehr als 120 Fällen, die USA, Russland und Südafrika zwischen 60 und 120. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Der Einreisestopp war mehrfach verlängert worden und gilt derzeit bis Ende Juni. Dann soll er nach und nach gelockert werden. Die EU-Kommission schlug dazu vor knapp zwei Wochen Kriterien vor, über die die EU-Staaten derzeit beraten: Am wichtigsten sei die Virus-Situation in dem jeweiligen Land, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson. Zudem müssten auf der Reise nach Europa Maßnahmen zur Eindämmung des Virus eingehalten werden können. Auch pocht die EU-Kommission auf Gegenseitigkeit – die Länder sollen also auch die Bürger der 30 europäischen Staaten einreisen lassen.

Weiterhin Einreisestopp wegen für USA und Russland