Neue IG Club Kultur will "eingebunden werden"

Merken
Neue IG Club Kultur will "eingebunden werden"

Die heimische Clubszene bekommt eine neue Interessensvertretung: Die IG Club Kultur will sich für die Branche sowie “für alle damit verbundenen Belange” einsetzen, hieß es am Montag. Die Nachtclubs sind von den Einschränkungen der Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen, für viele bedeute die aktuelle Situation “hundertprozentigen Einkommensverlust”. Die heimische Clubszene bekommt eine neue Interessensvertretung: Die IG Club Kultur will sich für die Branche sowie “für alle damit verbundenen Belange” einsetzen, hieß es am Montag. Die Nachtclubs sind von den Einschränkungen der Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen, für viele bedeute die aktuelle Situation “hundertprozentigen Einkommensverlust”

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) präsentierte in einer Pressekonferenz den Fahrplan für die Öffnungen auf dem Schulsektor. Ab 4. Mai öffnen die Schulen für die Abschlussklassen und Maturanten, ab 15. Mai für alle 6- bis 14-Jährigen, ab 29. Mai für die Älteren. Klassen sollen in zwei Gruppen geteilt werden, Schularbeiten finden in diesem Schuljahr keine statt.

So geht es in den Schulen weiter

Österreich könnte doch etwas besser durch die Krise gekommen, als bisher erwartet. Das zeigen die Zahlen der Nationalbank. Sie geht inzwischen von einem Einbruch von „nur“ sechs Prozent aus. Ein zentraler Baustein für die Erholung sind Investitionen durch Unternehmen. Hier will die Regierung ab September neue Anreize bieten. Konkret wird es eine Investitionsprämie von sieben Prozent geben. Bei Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung, Gesundheit und Life- Science wird diese auf 14 Prozent verdoppelt. Investitionen zwischen 5000 Euro und 50 Millionen Euro sind förderberechtigt. Das Volumen der Investitionsprämie beträgt eine Milliarde Euro. Keine klimaschädlichen Investitionen Explizit ausgenommen sind hingegen klimaschädliche Neuinvestitionen, unbebaute Grundstücke, Finanzanlagen und Firmenübernahmen. Auch der reine Kauf von bereits bestehenden Geschäftslokalen wird nicht gefördert. Für Geschäftslokale, die von einem Bauträger neu errichtet werden, gibt es hingegen sehr wohl eine Prämie. Zwischen 1. September 2020 und 28. Februar 2021 kann die Prämie beim aws beantragt werden. Der Investitionszeitraum muss zwischen 1. August 2020 und 28. Februar 2022 liegen. Berechtigt sind nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleine Gewerbetreibende und Selbstständige außerhalb der Wirtschaftskammer. „Die Unterstützung bei Investitionen wirkt unmittelbar und schafft heimische Arbeitsplätze“, erklärt Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck. 

Eine Milliarde Euro für frische Investitionen

Opernstar Anna Netrebko liegt mit einer durch das Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung im Krankenhaus. Wie die 48-Jährige bei Instagram am Donnerstag mitteilte, ist sie auf dem Weg der Besserung. “Ich bin schon fünf Tage im Krankenhaus wegen einer Covid-Lungenentzündung, und es geht mir bald besser”, schrieb sie. Netrebko hat am morgigen Freitag Geburtstag und sollte aktuell in einer Inszenierung der Oper “Don Carlos” am weltberühmten Moskauer Bolschoi Theater auftreten. “Ich habe mich sofort in die Isolation begeben, als ich gemerkt habe, dass ich krank werde, obwohl die Tests da noch negativ waren.” Sie sei dann aber rechtzeitig ins Krankenhaus gekommen und habe Hilfe erhalten. “Alles wird gut! Der Teufel ist nicht so schrecklich, wie er beschrieben wird.” Das Bolschoi Theater hatte die Oper “Don Carlos” abgesetzt, nachdem der Sänger Ildar Abdrasakow wegen einer Infektion mit dem Coronavirus ausgefallen war. In der Inszenierung sollte neben Netrebko auch deren Ehemann Yusif Eyvazov auftreten. Netrebko schrieb, dass bei ihm schon Antikörper festgestellt worden seien. Auch ihrem Sohn gehe es gut. Das Bolschoi Theater hatte nach seiner Schließung wegen der Pandemie am 16. März erst am 6. September erstmals wieder geöffnet. Netrebko teilte auch mit, dass sie sich dagegen entschieden habe, in der Coronapandemie einfach nur zuhause zu sitzen. Sie habe sich bewusst für das Arbeiten und das Risiko entschieden. Die Tests, die Quarantänen und die allgemeine Verunsicherung hätten ihr mehr zu schaffen gemacht als das Virus selbst, so die Austro-Russin: “Ich bin froh, dass das für mich jetzt vorbei ist.”

Anna Netrebko liegt mit Covid-19-Infektion im Spital

In Hollywood dürfen ab kommender Woche wieder Filme gedreht werden. Die Film- und Fernsehstudios in Los Angeles dürfen nach dreimonatiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie ab dem 12. Juni ihren Betrieb wieder aufnehmen, teilte die Regierung des Staats Kalifornien mit. Alle Dreharbeiten müssen jedoch von den Gesundheitsbehörden der Bezirke genehmigt werden. In Kalifornien stehen die Filmkameras seit Mitte März still. Ob die Behörden in Los Angeles schon kommende Woche wieder Dreharbeiten in den großen Hollywood-Studios genehmigen, ist aber unklar. Schauspieler und Aufnahmeteams müssen sich jedenfalls weiter an strikte Auflagen halten. In Los Angeles wurden die Hälfte aller Infektions- und Todesfälle in Kalifornien verzeichnet. Kalifornien gehört zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Bundesstaaten der USA. Bisher wurden in dem Westküstenstaat mehr als 125.000 bestätigte Infektionsfälle registriert, 4.500 Menschen starben. Im ganzen Land wurden mittlerweile mehr als 1,89 Millionen Infektions- und mehr als 109.000 Todesfälle verzeichnet. Wie am Freitagabend aus Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorging, starben binnen 24 Stunden 922 weitere Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 109.042. Rund 491.000 Menschen gelten offiziell als geheilt.

Hollywood-Studios dürfen ab 12. Juni wieder drehen

Die G-7-Staaten wollen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie “tun, was immer nötig ist”. Die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industriestaaten bezeichneten die Pandemie am Montag in einer gemeinsamen Erklärung als “menschliche Tragödie und weltweite Gesundheitskrise”, die auch “große Risiken” für die Weltwirtschaft mit sich bringe. “Wir werden unsere Bemühungen koordinieren, um die Ausbreitung des Virus zu verzögern, unter anderem durch geeignete Grenzschutzmaßnahmen”, hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten gemeinsamen Mitteilung der G-7-Chefs nach einer Videokonferenz am Montag. Die USA haben derzeit die G-7-Präsidentschaft inne. Die Gruppe der sieben wichtigen Industriestaaten umfasst außerdem Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Japan und Großbritannien.

G-7-Staaten: "Tun, was immer nötig ist"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einer “sehr langen” Coronavirus-Pandemie gewarnt. Das Notstandkomitee der WHO erwarte, dass die Pandemie “sicher sehr lang” andauern werde, teilte die Organisation am Samstag in Genf mit – sechs Monate, nachdem sie den internationalen Notstand ausgerufen hatte. Nach wie vor sei die Gefahr durch Covid-19 “sehr hoch”. Daher habe das Notstandkomitee betont, dass es eine “nationale, regionale und globale Antwort” auf die Pandemie geben müsse. In seinem Statement vor dem Gremium sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, die Pandemie sei eine Jahrhundertkrise, deren Wirkungen noch Jahrzehnte zu spüren sein würden. Die Experten waren sich einig, dass die Verbreitung des Virus nach wie vor eine “Notlage von internationaler Tragweite” sei. Zugleich warnte das Komitee vor der Gefahr, dass wegen des “sozio-ökonomischen Drucks” eine Ermüdung bei den Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus eintreten könne. Es forderte zudem die WHO auf, die Forschung zu dem Virus zu beschleunigen. So müssten sein Ursprung und mögliche Übertragungswege durch Tiere aufgeklärt werden. Aber auch andere noch unbekannte Punkte wie die verschiedenen Übertragungsmöglichkeiten, potenzielle Mutationen und eine Immunität müssten erforscht werden. Das Komitee beriet rund sechs Stunden lang in Genf. Einige seiner 18 Mitglieder und zwölf Berater waren per Video zugeschaltet. In drei Monaten will der Ausschuss wieder zusammenkommen.

WHO erwartet "sehr lange" Coronavirus-Pandemie