Neue Lieferservice Plattform

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Neue Lieferservice Plattform

Die WKO hat eine Plattform für regionale Betriebe mit Lieferservice ins Leben gerufen. Hier der Link zu deinen Betrieben aus Wels und Wels-Land. Bitte fleißig bewerben!

Bezirk Wels / Wels-Land

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In Wels-Vogelweide wurde Freitagmittag eine Person bei einem Verkehrsunfall mit einem Kleintransporter verletzt.

Person in Wels-Vogelweide von Kleintransporter niedergestoßen

Fünf Abgeordnete der ÖVP befinden sich in Selbstquarantäne und werden getestet, nachdem am Freitag ein positiver Corona-Fall in den Reihen des Klubs bekannt geworden ist. Das sagte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) am Freitag in einer Online-Pressekonferenz nach der Plenarsitzung. Den Zeitplan für den Ibiza-Untersuchungsausschuss sieht Sobotka durch die Pandemie nicht gefährdet.

Fünf ÖVP-Abgeordnete in Selbstquarantäne

Mit 1672 Neuinfektionen in Österreich, Stand Sonntag, 9.30 Uhr, ist die Zahl der Personen, die sich innerhalb von 24 Stunden mit dem Coronavirus angesteckt haben, weiter hoch. Das sind fast doppelt so viele neue bestätigte Fälle wie im Vergleichszeitraum am Sonntag davor. Gestern, Samstag, war ein Rekordwert von 1747 Neuinfektionen gemeldet worden. Am Sonntag befanden sich 742 Personen aufgrund einer Erkrankung an Covid-19 in krankenhäuslicher Behandlung und davon 135 auf Intensivstationen, berichtete das Innenministerium. Die Gesamtzahl der Personen, bei denen das Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, erhöhte sich auf 64.806, 893 sind verstorben und 49.561 genesen. Damit gab es am Sonntag landesweit 14.346 akute Fälle. Burgenland: 44 Kärnten: 53 Niederösterreich: 356 Oberösterreich: 274 Salzburg: 182 Steiermark: 86 Tirol: 167 Vorarlberg: 79 Wien: 431

Wochenende mit Höchstwerten: 1672 neue Fälle

Wegen der Coronavirus-Pandemie baut der US-Konzern Uber sein Lieferdienst-Angebot aus. Der neue Lieferdienst Uber Direct soll Kunden fortan Lebensmittel oder andere Produkte des täglichen Bedarfs bringen, wie das Unternehmen am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. “Kunden können nun Bestellungen bei ausgewählten Geschäften aufgeben und bekommen die Ware an die Haustür geliefert – ohne Kontakt.”

Uber gründet neuen Lieferdienst für Lebensmittel und weitere Produkte

Günter Bauer, Mitgründer und Gesellschafter von dm Drogeriemarkt, ist Sonntagfrüh im Alter von 76 Jahren in Salzburg verstorben. Bauer gründete das Unternehmen in Österreich gemeinsam mit seinem langjährigen Freund und Partner Götz Werner im Jahr 1976. In den darauffolgenden Jahrzehnten expandierte er mit dm in elf weitere Länder. Heute erwirtschaftet der von Salzburg aus koordinierte Teilkonzern mit mehr als 21.000 Mitarbeitern fast drei Milliarden Euro Umsatz in über 1700 Filialen. Kaufmann und Ruderer Der gebürtige Niederösterreicher Bauer war bis 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung von dm Österreich und CEE und bis Ende 2017 im Aufsichtsrat bzw. Verwaltungsrat. Er wurde 1944 in Melk geboren und wuchs in Krems an der Donau auf. Nach seiner Lehre zum Einzelhandelskaufmann lernte Bauer in Konstanz Götz Werner, den späteren Gründer von dm drogerie markt, kennen. Die beiden waren im selben Ruderverein. Anfang in Karlsruhe Nach einigen beruflichen Stationen in Deutschland und Österreich übernahm Günter Bauer die Zentralverwaltungvon Hofer in Wien. Danach wechselte er in die Steiermark, wo Hofer seine erste Logistikzentrale aufbaute. Währenddessen hatte Götz Werner seine Vision in die Tat umgesetzt, Drogerieprodukte zu Diskontpreisen in Selbstbedienung anzubieten. Er lud seinen einstigen Ruderpartner nach Karlsruhe ein, um sich das innovative Unternehmen anzusehen. Bauer war begeistert vom Konzept und wechselte Anfang 1976 nach Karlsruhe. Parallel dazu wurde die österreichische dm Gesellschaft gegründet und Ende 1977 kehrte Bauer nach Österreich zurück, um sich ganz auf den Aufbau des Geschäfts in der Heimat zu konzentrieren. Am 26. November 1976 eröffnete er die erste österreichische Filiale am Linzer Taubenmarkt.

dm-Gründer Günter Bauer gestorben

Pamela Rendi-Wagner wird die SPÖ in die nächste Nationalratswahl führen – zumindest wenn es nach Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer geht. Sollte die Bundesparteichefin beim Bundesparteitag im kommenden Jahr erneut zur Vorsitzenden gewählt werden, müsse dies “selbstverständlich” auch die Spitzenkandidatur bei der Nationalratswahl im Jahr 2024 bedeuten, erklärte Dornauer im APA-Sommerinterview. Eine prozentuelle Latte für die Wahl zur Vorsitzenden im kommenden Jahr wollte Dornauer Rendi-Wagner nicht legen: “Ob es 80 Prozent oder 95 Prozent sein werden, spielt eigentlich keine Rolle und wird überbewertet”. Er gehe davon aus, dass die Vorsitzende ein “tadelloses Ergebnis” einfahren werde. Er sei davon überzeugt, dass Rendi-Wagner wiedergewählt wird, “weil ich auch keinen anderen sehe”. “Die Parteichefin sitzt fester im Sattel denn je. Wo sie auch hinkommt, kommt sie an”, zollte Dornauer, der Bundesparteichefin in der Vergangenheit mitunter kritisch verbunden, Lob. “Ich bin in engem Austausch mit ihr. Ich kenne ihre Vorstellungen, ich kenne ihre Energie. Ich weiß, dass diese Frau das kann und will”, meinte Tirols oberster Roter in Hinblick auf die nächste Nationalratswahl. Wäre dies anders, wäre Rendi-Wagner “schon selber so gescheit” zu erkennen, dass man nicht vom Fleck komme – und würde selbst eine entsprechende Entscheidung fällen. Die wiederholten Querschüsse von Burgenlands SPÖ-Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil, der Rendi-Wagner unter anderem ausgerichtet hatte, dass die SPÖ bei der nächsten Nationalratswahl von jenem Politiker angeführt werden sollte, der die besten Umfragewerte hat, sah Dornauer indes nicht als das Lostreten einer Personaldebatte. Dieser habe lediglich eine inhaltliche Debatte anstoßen wollen: “Doskozil ist ein Profi und mein Freund. Er hat zum Ausdruck gebracht, dass man noch schärfere Akzente einer linken Politik setzen soll – etwa in Hinblick auf den Mindestlohn und die Anstellung pflegender Angehöriger”. Auf die Frage, ob “Freund” Doskozil nicht auch ein möglicher Nationalratswahl-Spitzenkandidat wäre, meinte Dornauer in Bezug auf den Skandal um die Commerzialbank Mattersburg: “Der Hans-Peter hat gesagt, er bleibt im Burgenland. Und das Burgenland braucht den Hans-Peter mehr denn je. Er kämpft wie ein Löwe”. Das Ziel für die Bundespartei bei der kommenden Wahl müsse die Wiedererlangung des Führungsanspruches und eine rot-türkise Koalition sein: “Ich bin im Herzen ein Großkoalitionär”. Eine mögliche Koalition mit der FPÖ schloss Dornauer wegen des derzeitigen blauen Zustandes aus. Landespolitisch schoss sich Dornauer weiter auf das Corona-Krisenmanagement des Landes ein. Er bleibe bei seiner politischen Beurteilung, dass es “Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen” gegeben habe. “Ich war der Erste, der Kritik geübt hat”, sah sich Dornauer in der oppositionellen Vorreiterrolle. Sollte im Bericht der installierten Expertenkommission herauskommen, dass es “unter der Ägide von Landeshauptmann Günther Platter zu Fehleinschätzungen von Dingen gekommen ist, die man wissen hätte müssen”, müsse es politische Konsequenzen geben. Es sei ein Fehler gewesen, dass im Einsatzstab nicht früher “Epidemiologen, Infektiologen und Virologen” eingesetzt wurden. Der Bund wiederum habe das “katastrophale Ausreisemanagement” aus den Corona-Hot-Spots zu verantworten. Im Land müsse es jedenfalls einen Sonderlandtag geben, im Bund werde die SPÖ weiter auf einen Corona-Untersuchungsausschuss drängen, kündigte der Tiroler SPÖ-Chef an. Trotz einiger Turbulenzen glaubte der 37-Jährige an ein Weiterbestehen der schwarz-grünen Landeskoalition bis zur Landtagswahl 2023. Ein mitunter kolportierter “fliegender Wechsel” zu Schwarz-Rot komme nicht in Frage. Deklariertes Ziel für die Landtagswahl sei zum einen ein prozentueller Zugewinn von den momentanen 17,25 Prozent aus. An dem wolle er sich auch messen lassen. Zum anderen laute das Ziel auf eine rote Regierungsbeteiligung – also Schwarz-Rot. Letzteres sei “realpolitisch” wahrscheinlich, wenngleich: “Der Tiroler ÖVP würde es gut tun, nach 70 Jahren Arbeit in Pension zu gehen”. Auf einen “Landeshauptmann Dornauer” wolle er es “im Jahr 2020 aber nicht zuspitzen”. Mit ÖVP-Landeshauptmann Platter habe er jedenfalls ein gutes Einvernehmen und könne sich eine Regierungszusammenarbeit vorstellen: “Ich kann mit dem Menschen Günther Platter”. Seine mittel- und langfristige Zukunft sah Dornauer weiter in Tirol – “Solange die Partei mich will”. Dies gelte auch im Falle eines enttäuschenden Abschneidens bei der Wahl und einer erneuten Landung auf der Oppositionsbank. Im Jahr 2022 werde er jedenfalls als “Titelverteidiger” ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Sellrain gehen. Und daraufhin “gestärkt” und “mit Erdung” in die Landtagswahl.

Dornauer für Rendi-Wagner-Spitzenkandidatur bei NR-Wahl