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Im Mutter-Kind-Pass vorgeschriebene Untersuchungen können angesichts der Corona-Krise verschoben werden, ohne dass es zu einer Kürzung des Kinderbetreuungsgeldes kommt. “Die regelmäßigen Untersuchungen sind wichtig”, betonte Arbeits- und Familienministerin Christine Aschbacheram Mittwoch. Es müsse aktuell aber abgewogen werden, ob die Untersuchung notwendig ist oder ob es besser ist, zuhause zu bleiben. Die individuelle Situation solle aber mit dem Arzt besprochen werden. “Sollte derzeit ein vorgesehener Termin versäumt werden, hat das keine Auswirkungen auf das Kinderbetreuungsgeld”, so Aschbacher.

Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen können verschoben werden

US-Regisseur Matt Reeves (“Planet der Affen”) hat das offizielle Fledermaus-Logo für “The Batman” vorgestellt. Er freue sich, den ersten Blick darauf zu teilen, schrieb Reeves am Donnerstag auf Twitter zu dem grellroten Logo mit dem Schriftzug “The Batman” auf schwarzem Grund. Dazu stellte er ein Batman-Poster und verwies auf weitere Bekanntmachungen bei einer Fan-Messe an diesem Wochenende. Im Rahmen des virtuellen DC-Fandome-Events will das Studio Warner Bros. Neuigkeiten aus dem DC-Universum vorstellen, etwa von Filmen wie “Wonder Woman 1984”, “The Suicide Squad” und “The Batman”. Bis zum Kinostart müssen sich die Fans allerdings noch gedulden. Im April war bekannt geworden, dass “The Batman” mit Hauptdarsteller Robert Pattinson wegen der Corona-Pandemie erst im Oktober 2021 in die Kinos kommen soll. Ursprünglich war der Start in den USA für Juni nächsten Jahres angesetzt. Die Dreharbeiten mit dem britischen “Twilight”-Star waren im Jänner angelaufen, dann aber wegen Corona Mitte März gestoppt worden. Laut “Variety” soll der Dreh nun ab September in England fortgesetzt werden. Neben Pattinson spielen in “The Batman” Zoe Kravitz als Catwoman, Paul Dano als Riddler, Colin Farrell als Pinguin und Andy Serkis in der Rolle der Butler-Figur Alfred Pennyworth mit.

"The Batman"-Regisseur Matt Reeves enthüllt Fledermaus-Logo

Inmitten der Corona-Krise wird an diesem Sonntag wieder an der Uhr gedreht, die Sommerzeit beginnt. Die Zeiger werden in Europa um 2 Uhr auf 3 Uhr springen. Die Aufregung darüber dürfte sich angesichts der Millionen Menschen, die unter der Pandemie und ihren Folgen zu leiden haben, wohl in Grenzen halten. Und wie es mit der Zeitumstellung in der EU weitergeht, das ist weiterhin völlig unklar.

Inmitten der Corona-Krise beginnt am Sonntag die Sommerzeit

Die am Freitag bekannt gegebene Entscheidung zur Durchführung der Tennis-US-Open trotz Corona-Pandemie am ursprünglich vorgesehenen Termin hat dem Generali Open in Kitzbühel Gewissheit gebracht. Das ATP-250-Turnier bleibt am Termin 7. bis 13. September, ohne US Open wäre ein Vorrücken um eine Woche denkbar gewesen. Nun fällt der Event in die zweite Woche des New Yorker Grand-Slam-Turniers. In der “Gamsstadt” wird damit die sonst ab April stattfindende europäische Sandplatz-Saison eingeläutet. Für zwei Wochen später ist der Beginn der French Open in Paris geplant. In Kitzbühel ist Montag, der 7. September, für die Qualifikation vorgesehen, das Finale wird am Sonntag darauf gespielt. “Wir sind froh, in diesen herausfordernden Zeiten einen Platz im Kalender gefunden zu haben”, erklärte Turnierdirektor Alexander Antonitsch am Samstag. Lokalmatador Dominic Thiem wird seinen Titel nur verteidigen können, wenn er bei den am 31. August beginnenden US Open in der ersten Woche ausscheidet. Um möglichst viele früher beim Major ausgeschiedene Stars nach Tirol zu bekommen, gibt es späte Deadlines und zwei zusätzliche Wildcards. Die im Juli beim Einladungsturnier “Thiem’s 7” erprobten Corona-Präventionsmaßnahmen mit reservierten Sitzplätzen kommen wieder zur Anwendung. Der Ticketverkauf startet auf am Montag.

Nach US-Open-Entscheidung bleibt Kitzbühel-Termin bestehen

Die Coronavirus-Pandemie hat die Luftfahrt mit voller Wucht getroffen. Die AUA schrieb allein im zweiten Quartal einen Verlust (Adjusted Ebit) von 99 Millionen Euro, unbereinigt waren es 101 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die Lufthansa-Tochter zwischen April und Juni noch 46 Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Umsatz brach um 94 Prozent auf 35 Millionen Euro ein, teilte die AUA am Donnerstag in der Früh mit. “Die weltweiten Reisebeschränkungen haben den Betrieb im zweiten Quartal fast zur Gänze zum Erliegen gebracht. Erst seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs am 15. Juni erholt sich unser Geschäft langsam”, erklärte Finanzchef Wolfgang Jani in der Aussendung. Die Fluggesellschaft hatte am 19. März ihren Linienflugbetrieb für fast drei Monate komplett eingestellt. Die AUA beförderte im zweiten Quartal nicht mehr als 53.000 Passagiere. “Das haben wir in guten Zeiten normalerweise in eineinhalb Tagen”, erklärte eine AUA-Sprecherin auf APA-Anfrage. Im zweiten Quartal 2019 waren rund vier Millionen Menschen mit der AUA geflogen. Die Coronakrise wird der AUA heuer Rekordverluste bescheren. Nach sechs Monaten beträgt der operative Verlust bereinigt 235 Millionen Euro, unbereinigt sind es 299 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter sank bisher von 6999 auf 6756. Aufgrund der Kurzarbeit und dem Wegfall der Kerosinkosten im zweiten Quartal reduzierten sich die Gesamtaufwendungen im ersten Halbjahr um 44 Prozent auf 598 Millionen Euro. Weiterer Milliardenverlust bei Lufthansa Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Coronakrise hat auch der AUA-Mutter Lufthansa im zweiten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von rund 1,5 Milliarden Euronach einem Gewinn von 226 Millionen ein Jahr zuvor, wie der inzwischen vom Staat gestützte Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Der operative Verlust (bereinigtes Ebit) lag mit knapp 1,7 Milliarden Euro noch höher. Dass es nicht noch schlimmer kam, verdankte das Unternehmen einem Rekordergebnis seiner Frachttochter Lufthansa Cargo, die von der stark gestiegenen Nachfrage nach Frachtflügen profitierte. Bei nur noch 4 Prozent der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum brach der Umsatz um 80 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro ein. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet, dass der Flugverkehr frühestens im Jahr 2024 wieder das Niveau aus der Zeit vor der Krise erreicht. Der Konzern will deshalb seine Kosten bis zum Jahr 2023 um 15 Prozent senken, die Flotte um mindestens 100 Flugzeuge verkleinern und 22.000 Vollzeitstellen abbauen. Bis Ende Juni hat die Lufthansa die Zahl ihrer Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr bereits um knapp 8300 gesenkt. Die Lufthansa verschärft angesichts stockender Verhandlungen mit den Gewerkschaften in der Coronakrise ihre Gangart beim Abbau tausender Arbeitsplätze. Der Plan, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, sei angesichts der Entwicklungen im weltweiten Luftverkehr und der Verhandlungen mit den Gewerkschaften auch für Deutschland nicht mehr realistisch, teilte der inzwischen teilverstaatlichte Konzern bei der Vorlage seiner Quartalsbilanz am Donnerstag in Frankfurt mit. “Wir erleben eine Zäsur des globalen Luftverkehrs”, sagte Vorstandschef Carsten Spohr. “Vor 2024 rechnen wir nicht mehr mit einer anhaltenden Rückkehr der Nachfrage auf das Vorkrisenniveau.” Vor allem auf den Langstreckenverbindungen werde es keine schnelle Erholung geben.

Millionen-Verlust bei AUA, Stellenabbau bei Lufthansa

Nicht nur die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus, sondern auch die Maßnahmen zu seiner Bekämpfung wirken sich katastrophal auf viele Kinder aus. Zu diesem Ergebnis kommt der am Dienstag präsentierte Jahresbericht der Kinderrechtsorganisation “KidsRights”.   Alleine die weltweiten Schulschließungen betreffen 1,5 Milliarden Kinder und Jugendliche, rechnet der auf Basis von UNO-Daten erstellte “KidsRights Index 2020” vor. Dadurch würden sie anfällig für Kinderarbeit, Kinderehen und Teenagerschwangerschaften. Der Anstieg der häuslichen Gewalt während der Sperrmaßnahmen sei besonders für Mädchen verheerend.   Der beispiellose Druck auf das Gesundheitswesen habe zum Stopp von Impfprogrammen gegen Krankheiten wie Polio und Masern geführt und werde zu einem Anstieg der zusätzlichen Kindersterblichkeit um Hunderttausende führen. Darüber hinaus schätzen die Vereinten Nationen, dass weitere 42 bis 66 Millionen Kinder infolge der Coronakrise heuer in extreme Armut abgleiten könnten.

Coronakrise beeinträchtigt auch Kinderrechte