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In seinem Kinderbuch “Zwei Freunde im Fußballfieber” erzählt der Ex-Profi von einem tierischen Fußballturnier. Einen Gastauftritt hat auch David Alaba. Als Profifußballer hat Bastian Schweinsteigerdie Weltmeisterschaft, die Champions League und gleich mehrfach die deutsche Meisterschaft gewonnen. Nach der aktiven Karriere versucht sich der Oberbayer nun gleich in mehreren Metiers: Neben seinem Job als TV-Experte und der Hauptrolle in einer Doku, die am Freitag anläuft, ist der 35-Jährige auch unter die Autoren gegangen. Zusammen mit Kumpel und Ex-Skistar Felix Neureuther brachte Schweinsteiger ein Kinderbuch heraus. In “Zwei Freunde im Fußballfieber” erzählen die Sportler die Geschichte eines Turniers unter den Tieren im Wald. Eigentlich sollte das Buch die richtige EM flankieren – diese wurde wegen der Corona-Krise aber verschoben. “In unserem Buch lernt ihr wichtige Dinge wie zum Beispiel Fairplay, Hilfsbereitschaft und Einsatzwillen”, erzählt Schweinsteiger. Nachdem er als Husky Basti schon Gast in den ersten Büchern von Neureuther (36) alias Fuchs Ixi war, sind diesmal beide die Hauptprotagonisten. Daneben gibt es tierische Gast-Auftritte von Schweinsteigers ehemaligen FC-Bayern-Teamkollegen, Österreichs Star David Alaba und Arjen Robben, sowie Bundestrainer Joachim Löw. Die Erlöse des Buches der Ex-Profis, die schon seit Kindheitstagen befreundet sind, gehen an gemeinnützige Einrichtungen.

Ex-Fußballstar Schweinsteiger ist unter die Kinderbuch-Autoren gegangen

Am Donnerstag ist Equal Pension Day, das ist jener Tag an dem Männer bereits so viel Pension erhalten haben, wie Frauen erst bis Jahresende erhalten haben werden. Frauen bekommen demnach durchschnittlich um 825 Euro im Monat weniger Pension als Männer, das entspricht einer Differenz von 41,86 Prozent. Wie Berechnungen der Stadt Wien für den Städtebund anhand von Statistiken der Pensionsversicherung ergeben, hat sich der Equal Pension Day heuer im Vergleich zum Vorjahr zwar um einen Tag nach hinten verschoben. Diese “Verbesserung” kommt allerdings nur aufgrund des Schaltjahres zustande, de facto sind die Frauenpensionen nahezu gleich niedrig geblieben. Im Vergleich zum Jahr 2015, als erstmals diese Auswertung vorgenommen wurde, hat sich jedoch eine Verbesserung um vier Tage ergeben. Starke Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern. Wien ist das einzige Bundesland, das den Equal Pension Day erst im September (2.9.) feiert, Kärnten am 4. August, alle anderen Bundesländer begehen diesen Tag zwischen 7. Juli (Vorarlberg) und 29. Juli (Salzburg). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Wien um drei Tage verbessert, Burgenland und Salzburg um zwei Tage, alle anderen Länder nur um einen Tag. Im Vergleich zu 2015 ist der Equal Pension Day in Wien sogar um zwölf Tage nach hinten gerutscht, im Burgenland um acht und in Niederösterreich um sechs Tage. Schlusslicht ist Tirol mit einer Verbesserung um nur einen Tag. Für die Pensionslücke von 41,8 Prozent machen die Autoren der Untersuchung mehrere Gründe aus. So haben Frauen im Schnitt zehn Beitragsjahre weniger als Männer, größtenteils verursacht durch betreuungsbedingte Erwerbsunterbrechungen – denn das durchschnittliche Antrittsalter zur Alterspension unterscheidet sich nur durch rund drei Jahre. Bei den 2018 neuzuerkannten Alterspensionen erreichten nur zwei Prozent der Frauen jene 45 Versicherungsjahre, die 80 Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens als Pension garantieren. Bei den Männern waren es 52 Prozent. Dazu kommt die Lohnschere, die sich auch in der Pension auswirkt: Frauen verdienen in Österreich in Vollzeit um 19,7 Prozent weniger als Männer, was deutlich über dem EU-Durchschnitt von 16,7 Prozent liegt. Und Frauen arbeiten oft in schlechter bezahlten Branchen.

Equal Pension Day: Seit 2015 um vier Tage verbessert

Das ungarische Parlament hat sich in der Coronakrise faktisch entmachtet. Das umstrittene Notstandsgesetz der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban ist am heutigen Montag mit der Zwei-Drittel-Mehrheit der rechtsnationalen Regierungspartei Fidesz im Parlament beschlossen worden. Es ermöglicht Orban das Regieren per Dekret auf unbestimmte Zeit.

Ungarns Parlament faktisch entmachtet

Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder bekräftigt seine Forderung nach einer Erhöhung der Basisdotierung für sein Haus. Es brauche “einen gerechten Verteilungsschlüssel”, sagte er im Interview mit dem “Kurier”. Wenn die Regierung bei der Budgetrede im Herbst nicht ausreichend hohe Mittel für 2021 in Aussicht stelle, müsse er Mitarbeiter kündigen. “Ich kann nicht 34 Mitarbeiter für die Kunstvermittlung und zwölf Mitarbeiter im Shop haben, wenn es statt einer Million nur 300.000 Besucher geben dürfte”, so Schröder. Die Deckungsvorsorge des Museums werde bis Ende des Jahres aufgebraucht sein. Ein Gradmesser dafür, wie hoch die Einnahmeverluste heuer wirklich ausfallen werde, werde die Ausstellung “Van Gogh, Cezanne, Matisse. Die Sammlung Hahnloser”, die ab Ende August gezeigt wird, sein. “Wenn der Zulauf nicht groß sein sollte, müssen wir uns die Frage stellen, ob wir teure Ausstellungen wie ‘Munch und die Folgen’, die ab 18. Februar zu sehen sein soll, oder ‘Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus’ im Herbst 2021 finanzieren können”, sagte Schröder. Verzichten könne man auf das Theater bis die Krise vorbei ist, findet Schröder. “Ich kann diesen Satz nicht nachvollziehen: ‘Wir bestehen auf unser Recht, Theater zu spielen, weil es ein Lebensmittel ist.’ Ich habe einen anderen Begriff von Lebensmittel, einen handfesteren: Es sollen lieber mehr Menschen leben können – und wir kommen jetzt einmal ohne Theater aus.”

Albertina-Direktor Schröder fordert mehr finanzielle Mittel

Campingurlaub erlebt heuer angesichts der Corona-Krise einen Aufschwung, besonders im eigenen Land. Trotz maximaler Flexibilität und Naturnähe – macht man sich mit Reisemobil, Wohnwagen oder Zelt auf den Weg, sollte man wissen, wo genau Camping überhaupt erlaubt ist. „Ob mit dem Zelt mitten im Wald oder mit dem Campingfahrzeug am Straßenrand: In Österreich ist das freie Stehen bzw. Übernachten abseits der offiziellen Campingplätze großteils verboten und kann mitunter hohe Strafen nach sich ziehen. Die konkreten Regelungen und Strafhöhen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich“, sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC). Sollte man beim Wildcampen in einem Naturschutzgebiet, Nationalpark oder Sonderschutzgebiet erwischt werden, können die Strafen bis zu 14.500 Euro betragen. „In Österreich wird zwar durchaus kontrolliert, solch hohe Strafen sind aber eher eine Seltenheit“, stellt der Experte klar. Für ganz Österreich einheitlich geregelt ist Folgendes: Auf privaten Grundstücken darf nur mit Erlaubnis des Eigentümers übernachtet werden – das gilt auch für Waldgebiete. Zwar sichert das Forstgesetzes jedem die freie Betretbarkeit des Waldes zu, allerdings ist das Lagern bei Dunkelheit und Zelten davon klar ausgenommen und daher verboten. Es sei denn, es liegt eine ausdrückliche Zustimmung des Grundeigentümers vor. Übrigens: Das bloße „Pausieren“ in Fahrzeugen außerhalb von Campingplätzen ist nur erlaubt, wenn es darum geht, dass der Lenker wieder fahrtauglich wird. In Regionen wie Wien und Tirol gibt es allerdings auch diesbezüglich Einschränkungen.

Wo „Wildcampen“ in Österreich erlaubt ist