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In Neuseeland rückt die Idee einer viertägigen Arbeitswoche zur Ankurbelung der durch die Coronakrise schwer gebeutelten Wirtschaft in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte. Auch Regierungschefin Jacinda Ardern findet die Idee gut und ermunterte die Arbeitgeber im Land, über die Einführung einer Vier-Tage-Woche und andere flexible Arbeitsmodelle nachzudenken. Viele Neuseeländer hätten ihr erzählt, dass sie mehr im eigenen Land reisen würden, wenn sie flexiblere Arbeitszeiten hätten, sagte Ardern nach einem Besuch in der Touristen-Hochburg Rotorua. “Ich höre viele Menschen, die vorschlagen, dass wir eine Vier-Tage-Arbeitswoche haben sollten”, sagte Ardern in einem informellen Live-Video auf Facebook.

Neuseeland erwägt wegen Coronakrise Vier-Tage-Woche

Exakt 7.221 Laptops und Tablets sind während der Coronakrise an Bundesschulen ausgeliefert worden, um Jugendliche ohne entsprechende Geräte gratis ausstatten zu können. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) an die NEOS hervor. Mit Abstand die meisten Laptops wurden in Wien und dort an den AHS vergeben. Der Bund wollte mit der Aktion das Homeschooling unterstützen. Die Geräte wurden ab Ende April zugestellt und waren damit erst nach der Intensivphase des Lockdowns verfügbar. Sie mussten von den Schülern mit Ende des Schuljahrs zurückgegeben werden und werden an den entsprechenden Standorten gewartet und danach “ihrem sozialen Zweck entsprechend” wieder an Schüler vergeben. 2.690 Geräte waren in Wien vergeben worden, 1.303 in der Steiermark, 699 in Nieder- und 696 in Oberösterreich. Tiroler Schüler wurden in 605 Fällen bedacht, Salzburger in 514. In Kärnten wurden 369 ausgeliefert, im Burgenland 227 und in Vorarlberg bloß 199. Besonders groß war der Bedarf an den AHS mit 5.398 mobilen Endgeräten. Die BMHS wurden in 1.770 Fällen bedacht, dazu kamen noch 53 vom Bund finanzierte Geräte für Mittelschulen. Wer einen Laptop bzw. ein Tablet benötigt, wurde seitens der Bildungsdirektionen über die Schulstandorte erhoben. Die Kosten der Hilfsleistung liegen bei 4,8 Millionen Euro. Unabhängig von den Bundesschulen wurden auch an den Pflichtschulen Laptops und Tablets ausgegeben. Diese Aktion lief allerdings über die jeweiligen Länder. Aktionen dieser Art sollten künftig nicht mehr nötig sein. Denn gemäß Regierungsplänen wird im Schuljahr 2021/2022 mit einer Gratis-Laptop-Aktion begonnen. Erhalten werden die mobilen Endgeräte jeweils die Schüler der fünften Schulstufe, im ersten Jahr auch die der sechsten.

Mehr als 7.000 Gratis-Computer an AHS und BMHS ausgeliefert

Vor einem am Mittwoch erwarteten Tropensturm haben die Behörden im Westen Indiens mindestens 100.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Auch rund 150 Covid-19-Patienten seien aus einem provisorischen Krankenhaus in Mumbai in ein Gebäude mit Betondach verlegt worden, teilten die Behörden mit. Der Zyklon “Nisarga” ist der erste seit mehr als 70 Jahren, der die Finanzmetropole Mumbai bedroht. Erwartet wird, dass der Sturm am Mittwochnachmittag oder -abend (Ortszeit) die Westküste des südasiatischen Landes erreicht. “Slum-Bewohner in tiefer gelegenen Gebieten wurden angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen”, schrieb der Regierungschef des Bundesstaates Maharashtra, Uddhav Thackeray, im Kurzbotschaftendienst Twitter. In früheren Mitteilungen der Behörden war noch von rund 10.000 in Sicherheit gebrachten Menschen die Rede gewesen. Meteorologen warnten vor schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 sowie Böen von bis zu 120 Stundenkilometern. Sturmfluten von bis zu zwei Metern Höhe könnten zudem die tief liegenden Gebiete von Maharashtra überschwemmen. Die Behörden erwarteten, dass “Nisarga” auch den benachbarten Bundesstaat Gujarat heimsuchen wird. Dort sollten bis zum frühen Mittwoch fast 79.000 Menschen aus Küstenregionen fortgebracht werden. Es war das erste Mal seit sieben Jahrzehnten, dass ein Zyklon direkt auf Mumbai zusteuerte. Zuletzt war die Stadt 1948 von einem Tropensturm getroffen worden. Damals starben zwölf Menschen, mehr als hundert weitere wurden verletzt. Erst vor wenigen Wochen hatte der Zyklon “Amphan” an der indischen Ostküste und in Bangladesch zahlreiche Dörfer zerstört, mehr als hundert Menschen getötet und Millionen weitere von der Stromversorgung abgeschnitten.

100.000 Inder wegen Zyklon in Sicherheit gebracht

ach einer Pause an den Kartagen und am Ostersonntag nimmt Papst Franziskus ab Ostermontag die Feier seiner seit einem Monat live übertragenen Frühmessen wieder auf. Auf “Vatican News” werde der Gottesdienst in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses Santa Marta ab 13. April wieder täglich um 7.00 Uhr und auch mit deutschsprachigem Kommentar übertragen, kündigte die deutschsprachige Redaktion des Vatikan-Portals laut Kathpress an.

Ab Ostermontag wieder Frühmessen mit dem Papst

Weniger Stress, mehr Zeit für die Familie und sogar eine höhere Produktivität: Der Wechsel ins Homeoffice infolge der Coronakrise war für viele Arbeitnehmer eine positive Erfahrung. Das geht aus einer Studie der Krankenkasse DAK hervor. Fühlten sich vor der Pandemie 21 Prozent der Beschäftigten regelmäßig gestresst, waren es während der Coronakrise nur 15 Prozent. Der Anteil der Erwerbstätigen, die nie oder nur gelegentlich gestresst waren, stieg unterdessen von 48 auf 57 Prozent. Die Forschungsinstitute IGES und Forsa hatten für die DAK-Studie vor und während der Pandemie jeweils rund 7000 Beschäftigte befragt. Von denjenigen, die mittlerweile regelmäßig zu Hause arbeiten, sagten 56 Prozent, sie seien dort produktiver als im Büro. Zwei Drittel erklärten zudem, sie könnten Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren. Ähnlich viele freuen sich über den Zeitgewinn, seit das Pendeln zum Arbeitsplatz weggefallen ist. “Senkt die Ansteckungsgefahr” “Von zu Hause aus zu arbeiten, senkt nicht nur die Ansteckungsgefahr vor Virusinfektionen, sondern zahlt sich auch für das seelische Gleichgewicht aus”, bilanzierte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Die positiven Erkenntnisse müsse man für die Zukunft nutzen – “ohne die negativen Aspekte des Homeoffice zu übergehen, die es ebenfalls gibt”. Denn fast jeder Zweite vermisst laut der Studie die klare Trennung zwischen Job und Privatleben. Bei den 18- bis 29-Jährigen bemängelt das sogar eine Mehrheit von 52 Prozent. Drei Viertel der Befragten fehlt zudem der direkte Kontakt zu den Kollegen. Doch viele Betroffene wollen das Homeoffice trotzdem nicht mehr missen: 76,9 Prozent der Beschäftigten, die erst seit der Corona-Krise regelmäßig in der eigenen Wohnungen arbeiten, möchten diese Arbeitsform auch in Zukunft – zumindest teilweise – beibehalten. 

Weniger Stress und mehr Produktivität im Homeoffice