Neue Zahlen

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Das Gesundheitsministerium hat die Plattform info.gesundheitsministerium.at nun wieder “live” geschalten. Aktuelle Zahlen zeigen, dass Oberösterreich (562)  demnächst das aktuell betroffenste Bundesland, Tirol (575) überholt.

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In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, den dritten Tag in Folge rückläufig. Derzeit befänden sich 6.883 Menschen auf der Intensivstation, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Samstagabend. Das sind 121 Menschen weniger als am Vortag.

Weniger Menschen auf Intensivstation

Gesundheitsminister Rudolf Anschober warb heute erneut für die Nutzung der “Stopp Corona App” des Roten Kreuzes. Gemeinsam mit Bundesrettungskommandant Gerry Foitik, Rotes Kreuz-Botschafterin Barbara Stöckl sowie der Unternehmerin Madeleine Alizadeh und Watchado-Gründer Ali Mahlodji wurden die Vorzüge dargelegt. Anschober betonte zu Beginn erneut die Brisanz der aktuellen Corona Lage, die Zahlen seien zwar “etwas geringer”, aber noch immer auf hohem Niveau. 2.748 Neuinfektionen habe man in den letzten 24 Stunden verzeichnet, das sei erstmals unter 3.000. Der Wert hänge aber wohl auch mit einer niedrigeren Testungszahl zusammen, so Anschober. “Luft nach oben” “Wir starten heute in die letzte Woche des harten Lockdowns”, diese Tage müsse man nutzen, “um so weit wie möglich runterzukommen”, um behutsame Öffnungen zu ermöglichen. Details dazu soll es am Mittwoch geben. Die App sei wichtig für die Eindämmung des Virus, “mein dringender Appell also: Jetzt mitmachen und einsteigen”. Man dürfe sich keine Sorgen machen, wenn man von der App länger nicht kontaktiert wird – “das ist ein gutes Zeichen”, so der Minister. Angesichts der aktuellen Nutzerzahlen erklärte Anschober, “dass wir hier noch Luft nach oben haben”. “Wir tragen Verantwortung” Foitik erklärte erneut die Vorzüge der App, auch wenn sich die Lage wieder beruhige, werde diese große Vorzüge haben. Vor allem, wenn die Menschen wieder reisen. Hier soll die App mit z.B. jener in Deutschland kompatibel sein. 1,25 Millionen Nutzer haben die App aktuell heruntergeladen. Barbara Stöckl gestand, die App lange nicht heruntergeladen haben. “Das war mir irgendwie zu kompliziert.” Doch sie haben sich informiert und die positiven Seiten erkannt. “Wir tragen Verantwortung”, so Stöckl. Die herannahende Möglichkeit einer Impfung solle “unsere Moral heben, nicht dämpfen”. Nun gelte es, andere für den Download zu motivieren. Alizadeh betonte die “Solidarität”, die es nun brauche. So müde man nun schon von der Pandemie ist, umso müder seien jene, die aktuell Menschenleben retten. Mahlodji erklärte als Jugendbotschafter, dass Junge den Älteren alles nachmachen. Wenn diese die App nicht nutzen, machen es die Jungen auch nicht. Hier brauche es Vorbilder. Bedenken über Datenschutz zu haben, um wenig später Facebook zu öffnen, wo dieser keine Rolle spiele, seien nicht nachvollziehbar. Er betonte zudem den Aspekt der Nächstenliebe. Prominente Unterstützer Das Gesundheitsministerium setzte bei der Pressekonferenz zudem auf berühmte Unterstützer der App. Neben dem Schauspieler Harald Krassnitzerwendete sich auch Fußballtrainer Franko Foda in einer Videobotschaft an die Zuhörenden. Beide unterstrichen die Vorteile und warben für die Nutzung. Auch Digital-Expertin Ingrid Brodnig betonte die Datensicherheit der App, sie habe sie “mit gutem Gewissen” installiert.

Anschober setzt auf prominente Unterstützer

Der Nationalrat hat seinen ersten Corona-Fall: Johann Singer (ÖVP) wurde positiv getestet.

Erster Abgeordneter infiziert

In Vorarlberg können sich ab sofort auch Personen ohne Symptome auf das Coronavirus testen lassen bzw. einen Antikörpertest absolvieren. Das hat Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) am Montagvormittag bekannt gegeben. Die Tests sind von den Interessenten selbst zu bezahlen, die Kosten belaufen sich auf 115 bzw. 20 Euro. “Es hat immer mehr Anfragen für Testungen von Einzelpersonen ohne Symptome oder für Gruppenscreenings gegeben”, begründete Rüscher diesen Schritt. Anmeldungen für einen PCR-Test – der feststellt, ob akut eine Covid-19-Infektion vorliegt – können unter http://www.vorarlberg.at/coronatest vorgenommen werden. Die Probenabnahme selbst erfolgt in Röthis (Bezirk Feldkirch). Für einen Antikörpertest muss ein Termin beim Hausarzt vereinbart werden, der Blut abnimmt und alles Weitere in die Wege leitet. Der Antikörpertest zeigt an, ob jemand – möglicherweise unbemerkt – erkrankt war oder nicht. Personen mit Symptomen sollten hingegen unbedingt weiter das bekannte Prozedere einhalten und sich unter der Telefonnummer 1450 melden, bat die Landesrätin. Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) betonte, dass man trotz der positiven Zahlen weiter wachsam bleiben müsse. Es gelte eine zweite Welle möglichst zu vermeiden, ein zweiter Lockdown müsse unter allen Umständen verhindert werden, so der Regierungschef. Dazu brauche es ein sofortiges Erkennen von Neuerkrankungen und Quarantäne der Erkrankten. Das Infektionsteam, das Erkrankungen feststelle und Infektionsketten zu eruieren versuche, werde seine Arbeit jedenfalls bis mindestens Ende 2020 fortführen. Nach Angaben des Landeshauptmanns ist ein Krisenplan, wie im Falle von regionalen Neuinfektions-Häufungen vorgegangen werden kann, gerade in Ausarbeitung. Details dazu nannte er noch nicht. Es gehe um die Entwicklung eines “Corona-Warndienstes” nach dem Vorbild des Lawinenwarndienstes mit seinen fünf Stufen, sagte Rüscher. Beim gehäuften Auftreten von Fällen werde es regionale Beschränkungen geben.

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Jubelstimmung bei der ÖVP und den Grünen. Enttäuschung bei der FPÖ und der SPÖ. Die Nationalratswahl ist geschlagen. Und der Gewinner, das ist die ÖVP mit Sebastian Kurz. Mit knapp 37 Prozent der Stimmen fährt er ein Rekordergebnis ein. Und verweist mit einem Vorsprung von 15 Prozent die SPÖ auf Platz zwei – die ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Bundeswahl verbucht. Wir haben die Welser Reaktionen auf das Ergebnis eingefangen.

Nationalratswahl 2019 - Reaktionen aus Wels