Neues Leitbild - Wels will Radverkehr Ausbauen

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„Ein Gesichtsvisier ist eine geeignete und praktische Alternative zum Mund-Nasen-Schutz“, stellt Arbeitsministerin Christine Aschbacher klar. Bisher war rechtlich unsicher, ob auch ein Gesichtsvisier als Alternative zum Mund-Nasen-Schutz getragen werden darf. „Im Mai öffnen weitere Betriebe und die Gastronomie. Daher wollen wir Rechtssicherheit für Betriebe und Beschäftigte schaffen und stellen klar, dass beides erlaubt ist“, so Aschbacher.

Anschober und Aschbacher stellen klar: Gesichtsvisier als Alternative zur Maske in der Gastro erlaubt

Der Trend sinkender Neuinfektionszahlen setzte sich auch am Sonntag fort: Mit 2.741 Neuinfektionen bei gleichzeitig 3.324 Neugenesenen wird die Zahl der aktiven Fälle auf 46.825 weiter abgesenkt. Der so wichtige Reproduktionsfaktor Reff sinkt seit Wochen und liegt derzeit bei 0,81. „Der Lockdown wirkt und unsere FachexpertInnen prognostizieren, dass er rund 10 bis 14 Tage weiter wirken und die Neuinfektionszahlen weiter sinken werden. Ziel muss sein, dass wir die Neuinfektionen in Richtung 1.000 Fälle weiter absenken können. Das würde Auswirkungen auf das gesamte System haben: Denn zuerst sinken die Neuinfektionen, dann nach ein bis zwei Wochen die Hospitalisierungen, etwas später die ICU-Zahlen und schließlich mit einer weiteren Verzögerung die Todeszahlen. Das heißt, wir sind auf dem richtigen Weg, aber die Lage ist nach wie vor sehr ernst, die Zahlen sind noch viel zu hoch”, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober(Grüne) am Sonntagnachmittag in einer Aussendung. Anschober sieht die Phase um die Einkaufstage und die Feiertage als langfristig entscheidende Weichenstellung in der Pandemiebekämpfung: „Wir dürfen jetzt nicht leichtfertig werden und müssen gerade in dieser riskanten Phase von Einkaufstagen und Feiertagen bei allen Begegnungen besonders vorsichtig sein, Menschenansammlungen meiden und nur unbedingt erforderliche physische Kontakte (mit Mindestabstand) durchführen. Mein Appell geht daher insbesondere an den Handel und dabei vor allem an die Einkaufszentren, die strengen Vorgaben der Beschränkung der KundInnenzahl vollständig einzuhalten.” Die Behörden werden bei Kontrollschwerpunkten die Einhaltung der Maßnahmen kontrollieren, die Bevölkerung solle nicht gleich die Einkaufszentren stürmen. Schließlich fordert der Gesundheitsminister Zusammenhalt und Einigkeit in der Politik: „Die schwerste Pandemie seit hundert Jahren, die schwerste Gesundheitskrise seit Jahrzehnten mit weltweit 66 Mio. bestätigten Fällen und mehr als 1,5 Millionen Todesfällen braucht Zusammenhalt statt Parteihickhack. Einigkeit und Zusammenhalt zwischen Bund und Ländern, aber auch zwischen den verschiedenen Parteien. Wann denn sonst müssen alle zusammenhalten?”

"Montag beginnen Wochen der entscheidenden Weichenstellung"

Der ehemalige ÖFB-Teamkapitän stand bereits beim 2:0 der “Foxes” über Sheffield United am Donnerstag nicht mehr im Kader. Laut seinem Trainer Brendan Rodgers könnte der Linksverteidiger überhaupt 12 bis 14 Wochen ausfallen. Rodgers sprach von einer Verletzung “in und um die Leistengegend” beim 34-jährigen Österreicher, der noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Das trifft den Tabellenvierten im Rennen um die Champions-League-Plätze besonders hart, weil auch der linke Stammverteidiger Ben Chilwell mit einer Oberschenkelverletzung in den ausstehenden zwei Runden fehlen wird. Mit James Maddison (Hüfte) fehlt dem Sensationsmeister von 2016 außerdem ein Schlüsselspieler im Mittelfeld bis Saisonende. Leicester liegt aktuell nur aufgrund des Torverhältnisses vor Manchester United, das im direkten Duell in der allerletzten Runde vorbeiziehen könnte. Zunächst trifft Leicester noch auf Tottenham (7.), United empfängt den Tabellen-16. West Ham United.

Bitter! Saison für Christian Fuchs beendet

Andreas Stockinger (Bürgermeister Thalheim) im Talk.

Ein Stadion für zwei Vereine – das soll in Wels bald Realität sein. Der FC und die Hertha wollen einen gemeinsamen Nutzungsvertrag für die Arena Wimpassing. Dieser wird derzeit vom OÖ Fußballverband ausgearbeitet.

Einen deutlich strengeren Lockdown als derzeit fordert eine Gruppe österreichischer Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen. Sie sprechen sich in einer Aussendung für die sofortige Schließung aller Schulen, die “Pflicht zu Home-Office, wo immer möglich” sowie die Erhöhung des Mindestabstands von einem auf zwei Meter aus, andernfalls würden Österreich überlastete Spitäler und Triage drohen. “Der ‘Lockdown light’ setzt, im Gegensatz zum rigorosen Lockdown im Frühjahr, teils auf die falschen Maßnahmen und ist viel zu locker”, meinen der Mathematiker Peter Markowich, der Informatiker Georg Gottlob und die beiden Physiker Christoph Nägerl und Erich Gornik, allesamt Träger des Wittgenstein-Preises – der höchste Wissenschaftsförderpreis Österreichs – aus den vergangenen Jahrzehnten, in einer der APA übermittelten Stellungnahme. Sie sehen daher “nach aller wissenschaftlicher Evidenz Österreich seit Wochen ungebremst in die Katastrophe überlasteter Spitäler fahren, wo Ärzte Triage machen und PatientInnen unbehandelt sterben lassen müssen”. Schulen ein Treiber Nach Ansicht der vier Wissenschaftler sind Schulen “einer der Treiber von respiratorischen Viren, das ist eine bewiesene Tatsache. Österreichische Studien, die das Gegenteil beweisen wollen, sind methodisch falsch bzw. überholt”. Aussagen wie “Die Schulen sind besonders sichere Orte” seien nicht aufrecht zu erhalten. Sie empfehlen daher, alle Schulen sofort zu schließen und Unterricht wo möglich online abzuhalten. Die Schulen seien nicht die alleinige Ursache der Explosion der Fallzahlen, aber “ganz sicher ein signifikanter Beitrag” und “eine der effektivsten Einzelmaßnahmen überhaupt”. Weiters empfehlen sie, den Mindestabstand von ein auf zwei Meter zu erhöhen. Auch Betriebe sollten sofort herunterfahren, speziell Großraumbüros, und eine “Pflicht zu Home-Office, wo immer möglich” eingeführt werden. Abwägung des Schadens Mit jedem Tag eines “weichen” Lockdowns werde der Schaden für die Wirtschaft und für die Gesellschaft, inklusive der Kinder, größer. “Auch wenn alle großen Nachteile der Schulschließungen berücksichtigt werden, wiegt die Katastrophe der Überlastung der Spitäler schwerer. Alle, die jetzt gegen Schulschließung reden, müssen dazusagen, dass sie damit für Triage spätestens ab 18. November sind”, meinen die Wissenschafter. Welcher Schaden größer ist, und welches Risiko in Kauf genommen werden muss – diese Frage beschäftigt seit Wochen Verantwortungsträger und Politik. Eine Lanze für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs brach Heidi Fuchs, Geschäftsleiterin von SOS-Kinderdorf. Sie warnt vor den massiven Folgen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. „Es ist an der Zeit, dass wir uns mit den jungen Menschen in diesem Land solidarisieren, sie brauchen uns jetzt! Wir alle sind gefordert, durch unser eigenes Verhalten die Situation zu verbessern“, sagt Heidi Fuchs. Angesichts der steigenden Infektionszahlen sei es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Pflichtschulen und Kindergärten wieder schließen müssen. „Das gilt es mit aller Kraft zu verhindern! Kinder nehmen massiven Schaden, wenn ihnen das Lernen mit Gleichaltrigen genommen wird. Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das Recht auf Bildung! Es liegt in unseren Händen, ihnen dieses Recht weiterhin zu gewähren“, so Fuchs. “Zukunft unserer Kinder gefährdet” Es brauche hier auch ein ganz klares Bekenntnis von Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass Schulen und Kindergärten nicht nur als Betreuungsstätten für die Kinder von Arbeitskräften dienen, sondern ganz wichtige Orte des sozialen Austauschs und der Bildungsvermittlung sind, die unmittelbar für das erfolgreiche Leben der nächsten Generation verantwortlich sind. “Wer Schulen schließt, riskiert die Zukunft unserer Kinder. Für Schulschließung ist unsere Gesellschaft nicht gerüstet“, so Fuchs. Gerade für jüngere Kinder sei ein ordentlicher Unterricht über digitale Kanäle kaum machbar. “Sie brauchen die Unterstützung ihrer Eltern, die selbst zwischen Home-Office und Alltagsbewältigung gefordert sind. In manchen Familien fehlt der nötige Platz oder auch das notwendige Wissen und die Fähigkeit, um den Lehrstoff zu vermitteln. Es ist zu befürchten, dass manche Kinder, die schon durch den ersten Lockdown zurückgefallen sind, bei einer weiteren Schulschließung endgültig den Anschluss verlieren.”

Wissenschaftler fordern sofortige Schließung der Schulen