Neuinfektionen auf stabil niedrigem Niveau

Merken
Neuinfektionen auf stabil niedrigem Niveau

Die Situation an Coronavirus-Neuinfektionen in Österreich bewegt sich weiter auf stabil niedrigem Niveau. Von Samstag auf Sonntag kamen 38 Neuinfektionen dazu, bis Sonntag (9.30 Uhr) haben sich jemals 15.871 Personen infiziert. Drei weitere Todesopfer ergeben eine Gesamtzahl von 618. 1.262 Menschen im Land sind aktuell am Virus erkrankt, 291 in Krankenhäuser, davon 72 in Intensivbehandlung.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sprach von einer erfreulichen Entwicklung, diese dürfe aber nicht zu Sorglosigkeit und zu schnellen Öffnungen führen. “Würden wir jetzt innerhalb kürzester Zeit wieder alles zulassen, dann wäre eine zweite Welle nur eine Frage von wenigen Wochen – mit massiven Auswirkungen auf Gesellschaft, Gesundheit und Wirtschaft”, sagte Anschober. “Das wollen wir mit aller Kraft vermeiden.” Eine gesicherte schrittweise Öffnung und alle zwei Wochen eine weitere Etappe soll auch weiter der Fahrplan lauten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) hat die Wehrsprecher der Parlamentsparteien zu einem Gespräch über die Neuorganisation der Luftraumüberwachung geladen. Die Aussprache findet dem Vernehmen nach heute Mittag statt. Tanner will mit der Einbindung der Wehrsprecher eine möglichst große Transparenz bei dieser heiklen Entscheidung signalisieren. Auch mit dem Leiter der Finanzprokuratur Wolfgang Peschorn hat Tanner heute eine Aussprache. Peschorn versucht seit Jahren, Eurofighter/Airbus wegen mutmaßlicher Korruption beim Kauf der Abfangjäger zur Verantwortung zu ziehen. Gelungen ist hier juristisch bisher aber nichts. Bei der militärischen Entscheidung geht es aber nicht nur darum, ob man die aktive Luftraumüberwachung weiterhin mit den Eurofightern bewerkstelligt oder aus dem System aussteigt, sondern auch darum, wie die aus Altersgründen auslaufenden Saab 105 ersetzt werden. Die schwedischen Düsentrainer sind fast 50 Jahre alt und müssen Ende des Jahres aus dem Flugbetrieb ausscheiden. Die Gerüchte, wohin die Reise gehen könnte, gehen in unterschiedliche Richtungen. Es soll sowohl Überlegungen geben, die Eurofighter zu behalten und aufzurüsten, als auch Tendenzen zu einem Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag geben. Tanner war am Anfang ihrer Amtszeit noch recht forsch gegen Eurofighter/Airbus aufgetreten und ist mit dem Zitat “Airbus wird mich noch kennenlernen” in Erinnerung geblieben. Davon ist bisher nicht viel zu sehen gewesen, die Justiz hat bisher keine Munition für einen Vertragsausstieg geliefert. Vielmehr wurde das Betrugsverfahren gegen Eurofighter/Airbus, das auf eine Anzeige des Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 2017 unter dem damaligen SPÖ-Minister Hans Peter Doskozil zurückging, eingestellt.

Tanner bespricht Zukunft der Luftraumüberwachung

Das gesamte WT1-Team wünscht Dir Frohe Ostern!

Frohe Ostern!

Die Feuerwehr wurde Montagvormittag zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall nach Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) gerufen.

Autos verkeilt: Aufräumarbeiten nach Kreuzungskollision in Marchtrenk

Beim informellen EU-Gesundheitsministerrat haben sich die Ressortchefs der 27 Mitgliedstaaten am Donnerstag dazu verpflichtet, gemeinsam einen Covid-19-Impfstoff zu beschaffen bzw. entsprechende Vorverträge über Produktionskapazitäten abzuschließen. Laut Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) herrschte Einigkeit, dass künftig Lieferengpässe bei Arzneimitteln zu vermeiden sind. “Diese Verpflichtung kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Wir befinden uns immer noch mitten in der Pandemie. Nun treten wir einen Schritt zurück, um zu überlegen, was wir in Zukunft besser machen können. Es ist unser gemeinsamer Auftrag, dass wir das, was wir erreicht haben, nun nicht durch Leichtsinnigkeit verspielen”, kommentierte Anschober. Der EU-Gesundheitsministerrat war auch der Auftakt, um erstmals detailliert über eine Mandatserweiterung der EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde (ECDC) zu diskutieren. “ECDC muss in der Lage sein, proaktiv und vorausschauend zu arbeiten. Dazu braucht die Agentur mehr Mittel, mehr Personal und mehr globalen Einfluss. Wir müssen auf EU-Ebene einen neuen Rahmen schaffen, um Gesundheitsrisiken rasch zu begegnen”, erläuterte der Gesundheitsminister. Ein weiteres Thema waren die Corona-Apps, die derzeit zehn EU-Mitgliedstaaten verwenden, die aber noch nicht grenzüberschreitend einsetzbar sind. “Mit Hinblick auf den anvisierten gemeinsamen Europäische Gesundheitsdatenraum müssen die unterschiedlichen Apps rasch zusammengeführt werden”, sagte Anschober. Es geht aber um Datenschutz: Die Bürger “müssen aber auch weiterhin die Sicherheit haben, dass die Daten ethisch korrekt verwendet werden und das die Freigabe zur gemeinsamen Nutzung jederzeit widerrufen werden kann”, betonte der Ressortchef.

EU-Gesundheitsminister: C19-Impfstoff wird gemeinsam besorgt

Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben’s ihr Logo ändern, das einen Schwarzen zeigt. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von “rassistischen Vorurteile und Ungerechtigkeiten” leisten, erklärte am Mittwoch der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben’s gehört. Deswegen sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Markenlogo “weiterzuentwickeln”. “Wir wissen noch nicht, wie die Änderungen genau aussehen werden, und haben noch keinen Zeitplan, aber wir prüfen alle Möglichkeiten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns. Einen Schritt weiter ging die Frühstücksmarke Aunt Jemima, deren Logo eine lachende Afroamerikanerin zeigt. Das Logo der seit mehr als 130 Jahren bestehenden Marke wird ab Jahresende abgeschafft, wie das Mutterunternehmen Quaker Foods North America mitteilte, das wiederum zum Konzern PepsiCo gehört. Auch soll die Marke, die unter anderem Ahornsirup und Backmischungen für Pfannkuchen herstellt, umbenannt werden. Rassen-Stereotyp “Wir erkennen an, dass die Ursprünge von Aunt Jemima auf einem Rassen-Stereotyp gründen”, erklärte das Unternehmen. Das Logo sei im Laufe der Jahre zwar immer wieder geändert worden, um “angemessen und respektvoll” zu sein; solche Änderungen seien aber nicht mehr ausreichend. In den USA demonstrieren seit Wochen zahlreiche Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch den brutalen Einsatz eines weißen Polizisten in der Großstadt Minneapolis. Die Gewalttat hat in den USA zu einer intensiven Debatte über Rassismus, die Diskriminierung von Schwarzen und die Zeit der Sklaverei geführt. 

Das Logo von Uncle Ben