Neuinfektionen in Österreich

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Ein schwerer Forstunfall hat sich am frühen Mittwochnachmittag in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) ereignet.

Personenrettung nach schwerem Forstunfall in Eberstalzell

In den USA hat die Zahl der verzeichneten Neuinfektionen mit dem Coronavirus am sechsten Tag in Folge bei mehr als 60.000 gelegen. Wie aus einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität vom Sonntagabend hervorging, wurden binnen 24 Stunden weitere 63.872 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der Infektionen im Land nahm damit auf rund 3,762 Millionen zu. Zudem wurden nach Angaben der Universität weitere 514 Todesfälle binnen eines Tages registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in den USA stieg damit auf 140.474. Die Vereinigten Staaten sind sowohl von den Toten- als auch den Infektionszahlen her das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Erst am Freitag war bei den täglichen Neuinfektionen mit 77.638 Fällen ein neues Rekordhoch erreicht worden. Der US-Bundesstaat Florida meldete mit über 12.000 Neuinfektionen den fünften Tag in Folge mehr als 10.000 Fälle. “Wir haben Glut und wir haben Flammen. Florida wurde flammenartiger, aber es ist – es ist unter Kontrolle zu bekommen”, erklärte US-Präsident Donald Trump. Mindestens 14 Staaten haben bisher im Juli Rekordzahlen für Krankenhausaufenthalte im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus gemeldet, darunter Alabama, Arizona, Georgia, Florida, North Carolina, Nevada und Texas. Dennoch drängt die US-Regierung darauf, die Schulen in wenigen Wochen wieder zu öffnen und widersetzt sich einem Bundesmandat, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen. Trump bekräftigte beim Fernsehsender “Fox News” seine Behauptung, dass der Virus irgendwann verschwinden würde. “Ich werde irgendwann Recht haben”, sagte er. “Es wird verschwinden und ich werde Recht haben.” In Südafrika überschritt die Zahl der verzeichneten Todesfälle durch die Corona-Pandemie die Marke von 5.000. Innerhalb von 24 Stunden wurden weitere 85 Todesopfer gezählt, womit ihre Gesamtzahl auf 5.033 stieg, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die Zahl der registrierten Infektionsfälle lag bei rund 364.000. Südafrika ist das am stärksten von der Pandemie betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent.

Erneut mehr als 60.000 Corona-Neuinfektionen in den USA

Gesundheitsminister Rudolf Anschober(Grüne) hat am Samstag auf Ö1 eine mögliche weitere Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus angedeutet. Solche stehen demnach im Raum, sollten über 850 Intensivbetten mit Covid-19-Patientenbelegt sein. Aktuell hält man bei rund 420, der tägliche Zuwachs in diesem Bereich war in jüngster Vergangenheit aber enorm. Die Krankenhäuser seien gut vorbereitet, aber auch unser starkes Gesundheitssystem könne “an seine Grenzen stoßen”, sagte Anschober. Noch setzt der Gesundheitsminister auf die aktuellen Maßnahmen des “Lockdown light”. Sollte es bis Ende kommender Woche keine erkennbare Besserung geben, müsse man aber schärfere Maßnahmen implementieren. Anschober appelliert auch an die Bevölkerung. Jeder Bürger sei gefordert, seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten. Zugleich hieß es bereits im Vorfeld, dass es auch schon früher zu schärferen Maßnahmen kommen kann, sollte sich die Lage im Land dramatisch verschlechtern. Einen verfügbaren Impfstoff in Österreich erwartet Anschober bis zum Ende des ersten Quartals 2021. Dieser würde aber nicht automatisch alle Probleme mit dem Coronavirus lösen – und zunächst auch nicht für alle verfügbar sein. Schulen sollen offen bleiben Anschober bekräftigte neuerlich, dass es aktuell keine Pläne zur Schließung von Schulen und Kindergärten in der kommenden Woche gibt. Auch die Frage, warum die Regierung sich im Sommer nicht schon besser auf die drohende zweite Welle eingestellt und beispielsweise viel mehr Contact-Tracer eingeschult hat, sagt Anschober, er habe die Länder dazu angewiesen. Auch die Spitäler hätten sich ausreichend vorbereitet. Ein Problem sei aber, dass mehr hochqualifiziertes Personal nicht so schnell ausgebildet werden kann. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner forderte unterdessen, die Bundesregierung müsse “ihren Blindflug im Corona-Krisenmanagement endlich beenden”. Aktuell entscheide es sich, ob das Infektionsgeschehen eingedämmt werden kann oder nicht. Die Regierung handle aber erst, wenn “Feuer am Dach” sei, meinte die frühere Gesundheitsministerin in einer Presseaussendung. Nun sei es Zeit, unabhängige Experten ans Ruder zu lassen. Diese müssten beurteilen, “ob die Maßnahmen der Bundesregierung ausreichen oder nicht”. Wenn nur noch ein Viertel der Corona-Fälle rückverfolgbar ist, “verdeutlicht das den Blindflug der Regierung”, meinte die SPÖ-Vorsitzende. Das Monitoring einer unabhängigen Expertenkommission sei “unbedingt erforderlich, um evidenzbasiert Lockerungen und Anpassungen vorzunehmen und um für die Zeit nach dem Lockdown lernen zu können”.

Anschober deutete mögliche weitere Verschärfungen an

Angesichts der anhaltenden Corona-Krise rechnet der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven mit Tausenden Todesfällen in seinem Land. Dass die Pandemie in Schweden langsamer verlaufe als in anderen Ländern, bedeute nicht automatisch, dass es deshalb weniger Schwerkranke oder weniger Tote geben werde, sagte Löfven am Freitag in einem umfassenden Interview der Zeitung “Dagens Nyheter”. In Schweden verfolge man die Strategie, den Anstieg der Infektionsfälle zu verzögern, um die Gesundheitsdienste nicht zu überlasten, sagte der Sozialdemokrat Löfven. “Aber das beinhaltet zugleich, dass wir weitere Schwerkranke haben werden, die Intensivpflege benötigen, wir werden bedeutend mehr Tote haben. Wir werden mit Tausenden Toten rechnen müssen.” In Schweden gab es bis Freitag mehr als 6000 bestätigte Infektionsfälle. Bisher sind in dem skandinavischen EU-Land 333 Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Schweden gehen bisher mit freizügigeren Maßnahmen als etwa Österreich und Deutschland oder seine skandinavischen Nachbarn Dänemark und Norwegen gegen die Corona-Pandemie vor, verfolgen aber ebenso das Ziel, die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.

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