Neuinfektionsanstieg in Österreich weiter niedrig

Merken
Neuinfektionsanstieg in Österreich weiter niedrig

Während weltweit die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter stark ansteigt, ist der jüngste Trend auf niedrigem Niveau in Österreich am Samstag fortgesetzt worden. Mit 77 Neuerkrankten im 24-Stunden-Vergleich blieb der Anstieg im klar zweistelligen Bereich. Die Zahl der aktuell Erkrankten sank um 160 Personen bzw. knapp 6 Prozent auf 2.509. 12.103 Menschen sind bereits wieder genesen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Bei einer Hai-Attacke im Osten Australiens ist ein 17-jähriger Surfer getötet worden. Der Jugendliche sei im rund 630 Kilometer nördlich von Sydney gelegenen Wooli Beach von dem Hai angegriffen worden, teilte die Polizei des Bundesstaats New South Wales mit. Mehrere andere Surfer hätten noch versucht, dem Jugendlichen zu helfen, jedoch seien alle Wiederbelebungsversuche gescheitert. Bei einer Hai-Attacke im Osten Australiens ist ein 17-jähriger Surfer getötet worden. Der Jugendliche sei im rund 630 Kilometer nördlich von Sydney gelegenen Wooli Beach von dem Hai angegriffen worden, teilte die Polizei des Bundesstaats New South Wales mit. Mehrere andere Surfer hätten noch versucht, dem Jugendlichen zu helfen, jedoch seien alle Wiederbelebungsversuche gescheitert.

Jugendlicher in Australien bei Hai-Attacke getötet

Wie das soziale Leben wird auch die Justiz ab nächster Woche langsam wieder hochgefahren. Mit einem “vollen Start” darf man aber noch nicht rechnen, verwies Richter-Präsidentin Sabine Matejka Donnerstag in der “ZiB2” auf die Aussetzung nicht dringender Zivilverfahren bis Ende April. Ein Zeithorizont, bis wann die durch die Coronakrise angehäuften Verfahren abgearbeitet sind, lasse sich “leider” nicht absehen.

Gerichte bereiten sich auf langsames Hochfahren vor

Bei Abrissarbeiten in Wels-Innenstadt hat Montagmittag ein Bagger eine Gasleitung beschädigt. Feuerwehr, Polizei und Energieversorgungsunternehmen standen im Einsatz.

Gasaustritt: Bagger beschädigt bei Abrissarbeiten in Wels-Innenstadt Gasleitung

Herbst und Winterzeit – das ist zugleich auch Ballzeit. Schöne Roben, elegante Anzüge, Tänze auf dem Parkett. Doch für Welser Ballgeher wird eine ziemlich harte Saison. Denn heuer fallen gleich zwei Traditionsbälle aus.

Welser Ballkalender - Aus für Garnisons- und Pause für Stadtball

Rewe-Chef Marcel Haraszti: “Nachdem wir ein erstes Kontingent zur Erstausstattung gratis verteilt haben, werden wir nun einen Kostenbeitrag von einem Euro pro Stück einheben.” Aber niemand sei gezwungen, ihn zu kaufen.

Billa und Co. verlangen einen Euro pro Maske

Österreich gehört laut den Intensivmedizinern zu jenen Ländern, die sich in der bisherigen Bewältigung der Corona-Pandemie besonders gut geschlagen haben. Doch jetzt sollte sich das Land – speziell die Verantwortungsträger – auf mögliche kritische Entwicklungen ab kommenden Herbst vorbereiten, fordert die Österreichische Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI). “Österreich hat durch große gemeinsame Anstrengungen die Corona-Pandemie bisher auch im internationalen Vergleich hervorragend bewältigt. Uns allen muss aber auch bewusst sein, dass die globale Entwicklung mit aktuell rund 13 Millionen bestätigen SARS-CoV-2-Infektionen besorgniserregend bleibt”, erklärte ÖGARI-Präsident Klaus Markstaller (MedUni Wien/AKH Wien). “Als intensivmedizinische Fachgesellschaft sehen wir alle Verantwortlichen in der Politik und im Gesundheitssystem gefordert, in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern und Verantwortungsbereichen für eine angemessene und ausreichende Vorbereitung für die weitere Entwicklung der pandemischen Situation Sorge zu tragen. Was wir jetzt brauchen sind keine Spekulationen, sondern professionell-sachliche, seriöse Vorbereitungen für mögliche kritischere Konstellationen im kommenden Herbst und Winter”, fügte der Experte in einer Aussendung hinzu. Es sei notwendig, Vorsorge für ein erhöhtes Aufkommen an SARS-CoV-2-Infektionen zu treffen, auch in Kombination mit anderen Infektionserkrankungen, im späteren Verlauf des Jahres und auf einen damit verbundenen steigenden Bedarf an stationärer und intensivmedizinischer Betreuung. Für die Intensivmediziner selbst bedeute SARS-CoV-2 auch ein hohes Maß an zusätzlicher Aus- und Fortbildung. Markstaller: “Mehr als 31.000 wissenschaftliche Publikationen verzeichnet die Datenbank PubMed per Mitte Juli zum Thema SARS-CoV-2, viele davon betreffen anästhesiologische, notfall- oder intensivmedizinische Fragestellungen. Hier bedarf es großer Anstrengungen für alle Beteiligten, auf dem aktuellen Stand des Wissens zu bleiben.” Die Österreicher – so der ÖGARI-Präsident – hätten in jener Phase, in der die exponentielle Entwicklung der SARS-CoV-2-Infektionen sehr besorgniserregend gewesen wären, durch ein weit verbreitet umsichtiges und rücksichtsvollen Verhalten einen entscheidenden Beitrag zur gelungenen Krisenbewältigung geleistet, so der ÖGARI-Präsident. “Mit dieser gemeinsamen Einstellung müssen wir jetzt auch den weiteren Entwicklungen begegnen. Es gilt jetzt, dass weiterhin alle Beteiligten mit der gleichen Professionalität wie bisher auf die weiteren Entwicklungen reagieren.”

Corona: Intensivmediziner fordern Vorbereitung auf Herbst