New Yorks U-Bahn unterbricht zum ersten Mal in der Geschichte ihren 24-Stunden-Betrieb

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New Yorks U-Bahn unterbricht zum ersten Mal in der Geschichte ihren 24-Stunden-Betrieb

Die New Yorker U-Bahn hat wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in ihrer Geschichte ihren 24-Stunden-Betrieb auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Am frühen Mittwochmorgen standen alle Züge des größten Metro-Systems Nordamerikas für einige Stunden still, um die Wagen in den 472 Stationen zu desinfizieren.

Der Bundesstaat New York hatte die Maßnahme vergangene Woche angekündigt, um die Sicherheit dringend benötigter Arbeitskräfte im Nahverkehr zu erhöhen. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in der von der Pandemie stark betroffenen Millionenmetropole ist die Zahl der täglichen U-Bahn-Fahrer, die normalerweise bei mehr als fünf Millionen liegt, um rund 92 Prozent gesunken. In den vergangenen Wochen hatten sich viele Obdachlose in den Zügen eingerichtet. Etwa 100 Mitarbeiter der New Yorker Verkehrsbetriebe sind bereits an Covid-19 gestorben.

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