NHL will Saison am 1. August fortsetzen

Merken
NHL will Saison am 1. August fortsetzen

Die National Hockey League (NHL) hat am Montagabend ihren Plan für die Fortsetzung der Saison konkretisiert und eine vorläufige Einigung auf einen Rahmenkollektivvertrag (Collective Bargaining Agreement/CBA) bekanntgegeben. Demnach soll die Saison der nordamerikanischen Eishockey-Liga nach der Corona-Unterbrechung am 1. August mit den erweiterten Play-offs fortgesetzt werden.

Die Abmachung für den Tarifvertrag sowie die Absprachen für die Abläufe der Saisonfortsetzung müssen von den Gremien und Spielern noch in Abstimmungen angenommen werden. Die Saison war am 12. März unterbrochen worden, die restlichen Spiele des Grunddurchgangs gestrichen und festgelegt worden, dass die Saison mit einem Play-off mit 24 Mannschaften (statt bisher 16) fortgeführt werden soll. Gespielt wird in zwei noch nicht bekannt gegebenen Städten (Hub-Cities), eine für die Eastern und eine für die Western Conference.

Seit 8. Juni dürfen die Teams beschränkt und auf freiwilliger Basis unter strengen Auflagen trainieren, nun soll am 13. Juli Phase 3 des “Return to Play”-Programms startet. Dann können die 24 Teams, die im Play-off um den Stanley Cup spielen, mit dem Mannschaftstraining beginnen. Am 26. Juli erfolgt dann die Anreise in die Hub-Cities. Betroffen davon sind auch die beiden Villacher Stürmer Michael Raffl (Philadelphia Flyers) und Michael Grabner (Arizona Coyotes).

Jedes Team darf an Spielern, Betreuern und Funktionären maximal 52 Personen umfassen. Diese müssen sich 48 Stunden vor dem Beginn des Mannschaftstrainings und dann täglich auf Corona testen lassen. Während des Finalturniers bekommen die Spieler Einzelzimmer, jedes Team hat im Hotel eine eigene Etage zur Verfügung. Die Spieler müssen während des Aufenthalts Mund-Nasen-Schutz tragen, Familienbesuch ist erst ab dem Conference-Finale erlaubt.

Sollte ein Spieler positiv getestet werden, muss er sich in Quarantäne begeben. Der Club darf den Namen erst nach Rücksprache mit der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA bekanntgegeben.

Beim Rahmenkollektivvertrag wurden keine Details veröffentlicht. Der Vertrag soll bis September 2026 laufen, ob die NHL für eine Olympia-Teilnahme eine Pause einlegt, ist nicht bekannt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Peter Lehner (Wirtschaftsstadtrat / Obmann SVS) im Talk

Die Wiener Festwochen, die von 15. Mai bis 21. Juni stattfinden hätten sollen, werden wegen des bis Ende Juni geltenden Veranstaltungsverbots im Zuge der Coronakrise zur Gänze abgesagt. Das teilte eine Sprecherin des Festivals am Montag mit. “Wir arbeiten weiterhin an alternativen Optionen und wünschen uns sehr, dass zumindest Teile des Festivals das kulturelle Programm der Stadt noch 2020 bereichern werden”, hieß es in einer Stellungnahme. Man führe derzeit mit einzelnen Produktionen “intensive Gespräche” darüber, ob sie zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres gezeigt werden können, sagte eine Sprecherin zur APA.

Wiener Festwochen abgesagt

FIFA-Präsident Gianni Infantino wird wegen der geheimen Treffen mit dem Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber zumindest von der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes nicht sanktioniert. Wie die FIFA am Mittwoch mitteilte, habe die Ermittlungskammer eine Voruntersuchung gegen den 50-Jährigen wegen “mangelnder glaubhafter Beweise” eingestellt. Die Voruntersuchung war bereits im Mai 2020 eingeleitet worden. “Nach Prüfung der maßgebenden Unterlagen und Beweise” sei nun beschlossen worden, das Verfahren zu beenden. Die Schweizer Staatsanwaltschaft hatte Ende Juli ein Strafverfahren gegen Infantino eröffnet. Im Kern geht es um drei Treffen mit Lauber, der seinen Posten Ende August verlassen wird. Der Vorwurf lautet unter anderem auf Anstiftung zum Amtsmissbrauch. Infantino weist das zurück und versicherte seitdem mehrfach, mit den Behörden vollumfänglich zu kooperieren. Zum Zeitpunkt der Treffen mit Lauber steckte die FIFA noch in der Aufarbeitung der Skandalzeit um Ex-Präsident Joseph Blatter. Allerdings gab es auch Vorwürfe gegen Infantino aus seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär, die die Schweizer Justiz beschäftigen.

FIFA-Ethikkommission stellt Infantino-Voruntersuchung ein

Kurios verlief Sonntagvormittag die Alarmierung der Einsatzkräfte nach einem vorangegangenen Brand in einer Wohnung in Wels-Vogelweide ab.

Unterkühltes Kind führte Einsatzkräfte zu vorangegangenem Brand in einer Wohnung in Wels-Vogelweide

Trotz der Corona-Krise soll es im US-Bundesstaat Wisconsin am Dienstag nun doch die geplante Vorwahl geben. Das Oberste Gericht habe die angeordnete Verschiebung durch Gouverneur Tony Evers aufgehoben, schrieb der Vorsitzende der Demokratischen Partei in Wisconsin, Ben Wikler, am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. “Tausende werden aufwachen und müssen sich entscheiden, ob sie ihr Wahlrecht ausüben oder gesund und sicher bleiben wollen”, erklärte Gouverneur Evers. Das Urteil lasse zu, dass die Wahl wie geplant laufe – gegen den Rat von Gesundheitsexperten und mit einem “extremen Risiko” für die Öffentlichkeit.

Nun doch US-Vorwahl in Wisconsin - "extremes Risiko"

Die Grenzregionen Kärnten, Friaul Julisch Venetien und Venetien führen Gespräche zum Neustart der Wirtschaft und des Tourismus in der Euregionach Ende des Lockdowns. Dabei sprach sich der Präsident Friauls, Massimiliano Fedriga, am Donnerstag für die Aufhebung von Reisebeschränkungen aus. Sollten Reisebeschränkungen auf österreichischer Seite weiterhin bestehen, würde dies die norditalienischen Regionen belasten. Dies würde auch den EU-Prinzipien widersprechen, so Fedriga.

Beratungen zwischen Kärnten, Friaul und Venetien