NHM-Chef Köberl kritisiert Lunaceks Personalentscheidungen

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NHM-Chef Köberl kritisiert Lunaceks Personalentscheidungen

Am 31. Mai endet die Amtszeit von Christian Köberl als Generaldirektor des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien. Sein Vertrag wurde von der mittlerweile zurückgetretenen Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) nicht mehr verlängert – sehr zur Enttäuschung Köberls, der im APA-Interview kein gutes Wort über den Bestellvorgang hat und auch sonst nicht mit Kritik an der Kulturpolitik spart.

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Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat in Verhandlungen mit der Regierung Nachjustierungen im Corona-Härtefallfonds für Klein- und Kleinstunternehmen erreicht. Seit 20. April läuft die zweite Phase des Härtefallfonds. Der bisherige Beobachtungszeitraum wird um weitere drei Monate bis zum 15.9.2020 verlängert und Jungunternehmer können auch bei Gründung zwischen 2018 und 2020 Hilfe beantragen. Als weitere Adaptierungen gilt ab sofort eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat, womit individuelle Härtefälle und etwaige Investitionen aufgefangen werden sollen. Neu ist auch, dass eine Förderung aus dem Familienhärtefallfonds kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung einer Unterstützung aus dem Härtefallfonds ist.

Flexiblerer Betrachtungszeitraum in Phase 2

Bis zu acht Wochen können Mitarbeiter gegen ihren Willen auf Urlaub geschickt werden. Zwei neue Absätze im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch würden das entsprechende Anordnungsrecht vorsehen. Dieses ermöglicht Dienstgebern, ihre Mitarbeiter zum Aufbrauchen von Urlaubstagen oder Zeitguthaben aufzufordern. Diese neue Regelung gilt bis Ende des Jahres und ist für Unternehmen gültig, die von der Coronakrise betroffen sind. Betriebe, die ihre Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet haben, sind allerdings davon ausgenommen.

Urlaub kann bis Jahresende angeordnet werden

Facebook-Chef Mark Zuckerberg geht davon aus, dass die Coronakrise einen langfristigen Wandel hin zur Arbeit außerhalb des Büros angestoßen hat. Er rechne damit, dass in zehn Jahren rund jeder zweite Beschäftigte des Online-Netzwerks so arbeiten werde, sagte Zuckerberg in einem Interview des Technologieblogs “The Verge” am Donnerstag.

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Die Wirtschaftsleistung Österreichs dürfte heuer um 6,2 Prozent schrumpfen. Kommt es im Herbst zu einer zweiten Welle der Coronapandemie, dann könnte das Minus sogar 7,5 Prozent betragen. Zu dieser Erwartung kommt die OECD in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Prognose. Erstmals in ihrer 50-jährigen Geschichte hat sie dabei zwei Szenarien gerechnet, sagte OECD-Experte Dennis Dlugosch zur APA. Die Zahlen seien zwar heftig, aber in Europa kommen nur Norwegen, Dänemark und Luxemburg besser durch die Krise, so Dlugosch. Schweden, das im Kampf gegen den Coronavirus einen deutlich liberaleren Weg gewählt hat, dürfte trotzdem vor einem Wirtschaftsrückgang um 6,7 Prozent stehen und damit etwas schlechter abschneiden als Österreich. Die schnelle Einführung der Kurzarbeit habe Österreich geholfen, sagt Dlugosch. Länder mit Kurzarbeit schneiden deutlich besser ab als andere, allerdings ist Österreich weniger erfolgreich als Deutschland und die Schweiz, weil die Wirtschaftsstruktur anders ist. Österreich hat besonders viel Bauwirtschaft und Fremdenverkehr, die von der Krise härter getroffen sind. Ein gutes Drittel der zusätzlichen Arbeitslosigkeit komme aus der Gastronomie und Beherbergung. Geholfen habe Österreich auch, dass das Land vor der Krise schwarze Zahlen schrieb, dadurch konnte nun ein größeres Rettungspaket geschnürt werden.

Österreichs BIP schrumpft laut OECD 2020 um 6,2 Prozent

2.197 Haushalte beteiligen sich an der Stichprobenstudie, die im Auftrag des Wissenschaftsministeriums vom Sozialforschungsinstitut SORA durchgeführt wird. Vom Ergebnis erhofft man sich Aufschlüsse über die Dunkelziffern, was Infektionen mit SARS-CoV-2 anlangt. Die letzten Tests waren am Sonntag im Laufen, am Montag sollen sie abgeschlossen sein.

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