Noch keine Staus an Tirols Grenzen zu Deutschland

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Noch keine Staus an Tirols Grenzen zu Deutschland

“Wir haben momentan keine Probleme auf der A12 und der A13”, sagte Günther Salzmann von der Verkehrsabteilung der Tiroler Polizei Tirol gegenüber der APA. Denn auch der Grenzübergang zwischen und Italien und Tirol auf der A13 Brennerautobahn könnte am Montag von Überlastungen betroffen sein. Tirol hatte angekündigt, bereits dort zu kontrollieren, ob Durchreisende nach Deutschland die notwendigen Voraussetzungen für die Reise erfüllen. Deutschland verlangt nämlich etwa von Lkw-Lenkern im Güterverkehr einen negativen Coronatest und eine Online-Anmeldung.

Von Bayern hatte es am Sonntag geheißen, dass “systemrelevante Pendler” auch weiterhin nach Bayern zum Arbeiten kommen können. Noch nicht klar war aber, welche Berufsgruppen tatsächlich als “systemrelevant” gelten. Ansonsten dürfen nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es für medizinisches Personal, für Lkw-Fahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte. Auch das reine Durchreisen etwa von Tirol nach Salzburg war nicht möglich.

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Die Regierung hat heute im Ministerrat beschlossen, die Kurzarbeit um Phase IV zu verlängern. Konkret um drei Monate bis Ende Juni. Die Details präsentierten im Pressefoyer nach dem Ministerrat Arbeitsminister Martin Kocher, Finanzminister Gernot Blümel (beide ÖVP), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und die Sozialpartner. In Phase IV soll die Regelung im Wesentlichen gleich bleiben, wie in der derzeit laufenden Phase III. Unverändert bleibt die Einkommen-Nettoersatzrate von 80 bis 90 Prozent für Arbeitnehmer. Die Arbeitszeit kann im Normalfall um 30 Prozent reduziert werden – in Branchen, die wegen des behördlich angeordneten Lockdowns geschlossen halten müssen, ist auch eine Reduktion auf null Prozent möglich. Derzeit sind 465.400 in Kurzarbeit – um 16.000 mehr als in der Vorwoche. Weiterbildungen werden weiterhin gefördert und sollen forciert werden – Betriebe bekommen 60 Prozent vom AMS zurückerstattet, wenn ihre Beschäftigten sich während Kurzarbeit qualifizieren lassen. “Nicht auf Dauer” Kurzarbeit sei in ihrer jetzigen Form notwendig, solange es behördliche Schließungen gebe. Allerdings sei sie kein Modell auf Dauer, hieß es. Wie geht es ab 1. Juli weiter? Nach Juni ist ein schrittweiser Ausstieg geplant. Es soll ab dann andere Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen geben. Seit Oktober 2020 läuft die Kurzarbeit in Phase III, die im März ausläuft. Unternehmen, die mindestens sechs Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken, müssen eine schriftliche Begründung einreichen, die die Umsatzentwicklung berücksichtigt und eine Prognose fürs Geschäft beinhaltet. Die Plausibilität der Daten muss von einem Steuerberater bestätigt sein. Sofern der Arbeitgeber eine arbeitsplatzbezogene Weiterbildung anbietet, muss der Arbeitnehmer sie annehmen. Einen Großteil der Finanzierung von Fortbildungen übernimmt das AMS. 7000 Kurzarbeits-Kontrollen hat die Finanzpolizei bisher durchgeführt. Bei 250 Fällen bestehe der Verdacht auf Fördermissbrauch, so Blümel. Und: “Bisher sind 10,7 Milliarden Euro an Verpflichtungen aus der Kurzarbeit an die Regierung eingegangen. Rund die Hälfte davon sind bereits geflossen.” Wie viele zusätzliche Mittel die Kurzarbeits-Phase IV benötigen werde, wisse man noch nicht.

Corona-Kurzarbeit wird um drei Monate bis Ende Juni verlängert

Gäste, die sich von 17. Juli bis 23. Juli in einem der vier Unterkünfte aufgehalten haben, rät der Corona-Krisenstab, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Für Tourismusministerin Köstinger ist “Alarmismus fehlt am Platz”. n Oberösterreichs Tourismusort St. Wolfgangsind in vier Beherbergungsbetrieben mehrere Corona-Fälle aufgetreten. In den Hotels “Seevilla” und “Hotel Peter” wurden acht Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet. Auch im “13er Haus” sowie im “W3” haben sich Infizierte aufgehalten, informierte der Krisenstab Freitagfrüh. Nach Auskunft der beiden Hotels hätten die Mitarbeiter alle einen Mund-Nasen-Schutz bei Kontakt mit Gästen getragen. Inzwischen wurden in den zwei Häusern das gesamte Personal getestet. Gästen, die sich von 17. Juli bis 23. Juli in einem der vier Unterkünfte aufgehalten haben, rät der Krisenstab, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten und beim Auftreten möglicher Symptome die telefonische Gesundheitsberatung 1450 anzurufen. Auf Initiative von 26 Tourismusbetrieben aus der Region Wolfgangsee werden am Freitag im Rahmen der seit einem Monat geplanten freiwilligen Testreihe bei mehr als 500 Mitarbeitern Abstriche genommen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat am Freitag zu den Corona-Fällen in St. Wolfgang betont, dass die Nachverfolgung der Betroffenen funktioniert hat und die Infizierten rasch isoliert wurden. Es würde sich zeigen, dass die Ansteckungen nicht im Hotel, sondern im Freizeitbereich der Mitarbeiter stattgefunden hätten. “Alarmismus ist jetzt fehl am Platz”, sagte sie im Ö1-Mittagsjournal. Sie beobachte aber auch mit Sorge die steigenden Infektionszahlen. Ziel sei es, die Infektionsketten zu durchbrechen, dafür werde intensiv getestet. Dass in vier Wochen nur 14.000 Abstriche genommen wurden, obwohl das ursprüngliche Ziel lautete, bis zu 65.000 Tests in der Woche durchzuführen, sei nicht zufriedenstellend. Köstinger setzt hier auf ein gestiegenes Problembewusstsein und mehr Aufklärung. Weiters würden die Registrierungen täglich steigen und die Testungen laufend mehr, so das Ministerium zur APA. SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher forderte heute, dass die Verantwortung für die Tests in das Gesundheitsministerium wandern soll. “Wir haben immer gewarnt, dass die Teststrategie im Tourismus nicht bei Ministerin Köstinger liegen darf. Die realen Testungen sind meilenweit vom versprochenen Ziel entfernt. Eine umfassende Teststrategie hätte von den Profis im Gesundheitsministerium ausgearbeitet werden sollen”, so Kucher.

Infektionen in Hotels in St. Wolfgang: Köstinger gegen "Alarmismus"

Die weltweite Corona-Pandemie wirft die Menschheit in Armutsbekämpfung, Gesundheitswesen und Bildung nach einem neuen UN-Bericht um Jahrzehnte zurück. Bereits Ende des vergangenen Jahres habe die Menschheit beim Erreichen der bis 2030 definierten UN-Nachhaltigkeitsziele hinterhergehangen, erklärten die Vereinten Nationen am Dienstag. “Wegen Covid-19 bedroht nun eine nie gesehene Gesundheits-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrise Leben und Existenzgrundlagen, was das Erreichen der Ziele noch mehr zur Herausforderung macht”, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag. Unter anderem würden voraussichtlich 71 Millionen Menschen in diesem Jahr wieder in Armut zurückfallen, heißt es in der neuesten Ausgabe des jährlichen UN-Berichts zu den 17 Nachhaltigkeitszielen, die sich die Weltgemeinschaft 2015 gegeben hatte. Es wäre der erste Anstieg seit 1998. Auch bei der Kinderarbeit könnte es erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Anstieg geben. Die UN sagen zudem weltweit Hunderttausende Tote durch Probleme bei Gesundheits- und Impfversorgung voraus. Überproportional oft seien weltweit Arme, Menschen mit Behinderungen und häufig auch Frauen von der Corona-Krise betroffen. Mehr als eine Milliarde Menschen in Slums würden die Krise wegen fehlenden Wasseranschlüssen daheim, wegen geteilter Toiletten und überfülltem öffentlichen Verkehrsmitteln besonders spüren. Schulschließungen hätten 90 Prozent aller Schüler weltweit betroffen, rund 1,57 Milliarden Kinder und Jugendliche. 370 Millionen davon haben deshalb auch für sie lebensnotwendiges Schulessen verpasst. Der Bericht würdigte aber auch die bis Ende 2019 erreichten Fortschritte bei der Gesundheit von Müttern und Kindern, beim verbesserten Zugang zu Elektrizität und beim Frauenanteil in Regierungen weltweit. Diesen Fortschritten stünden aber wachsende Unsicherheiten in der Nahrungsversorgung, Verschlechterungen bei Natur und Umwelt und hartnäckige Ungleichheit in vielen Gesellschaften gegenüber. Mit der im Jahr 2015 auf einem UN-Gipfel verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Kernstück ist ein Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Sie behandeln beispielsweise die Bekämpfung von Hunger, Geschlechtergerechtigkeit und den Kampf gegen die Klimakrise.

Pandemie vernichtet laut UNO jahrzehntelangen Fortschritt

SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörper vermitteln bei ausreichendem Vorhandensein mit großer Wahrscheinlichkeit Schutz für zumindest sechs Monate nach einer Covid-19-Erkrankung. Ausschlag gebend sind Antikörper gegen jenen Anteil des Virus-Spike-Oberflächenproteins, mit dem die Erreger an den ACE2-Rezeptoren von Zellen binden. Geruchs- und/oder Geschmacksverlust weist auf Vorliegen eines solchen Schutzes hin. Das haben Wiener Forscher in einer neuen Studie herausgefunden. Die wissenschaftliche Untersuchung, die für die Publikation in “Nature Communication” vorgesehen ist, wurde noch nicht per Peer Review begutachtet. “Es handelt sich um eine Studie, die wir in Zusammenarbeit mit einem großen Unternehmen durchgeführt haben. 1.655 Beschäftigte, die Hälfte davon im Home Office, die andere Hälfte mit Kundenkontakt, sind ab Frühjahr 2020 auf SARS-CoV-2-Antikörper getestet wurden. Das wurde nach drei bzw. nach sechs Monaten wiederholt“, sagte Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien, gegenüber der APA. Insgesamt 10,15 Prozent der Untersuchten (168 Probanden; 16 bis 65 Jahre alt) wiesen in den Tests positive Immunglobulin G- (IgG) und/oder Immunglobulin A-Befunde (IgA) auf. Das ist der Hinweis auf einen Kontakt mit dem SARS-CoV-2-Virus, wobei der alleinige Nachweis von IgA Antikörpern kein klares Zeichen für eine durchgemachte Infektion ist. Bereits im Sommer 2020 hatten die Experten als eines der ersten Ergebnisse gezeigt, dass eine schützende Immunantwort vor allem nach einer mit Symptomen verlaufenen Covid-19-Erkrankung aufgebaut wird. Weiters sind Antikörper gegen die Rezeptor-bindende Domäne (RBD) des SARS-CoV-2-Spike-Proteins offenbar für den Schutz Ausschlag gebend, da diese mit den neutralisierenden Antikörpern einhergehen. Wirksamer Schutz 8,33 Prozent der Probanden mit Spike-Protein(S1)-positiven Tests wiesen RBD-spezifische Antikörper auf, 6,55 Prozent bloß Antikörper gegen ein Protein des Virus-Kapsids (NCP) im Inneren der Erreger. Letztere nahmen aber schon nach drei Monaten ab. “Nur die Antikörper gegen die Rezeptor-bindende Domäne des Spike-Proteins blieben auch sechs Monate lang stabil. Das spricht dafür, dass Personen nach einer SARS-CoV-2-Infektion mit solchen Antikörpern einen wirksamen Schutz vor einer weiteren Ansteckung aufgebaut haben”, sagte Ursula Wiedermann-Schmidt. Kommt auf Symptome an Doch es kommt offenbar darauf an, dass die Infektion mit Symptomen verläuft, also eine merkbare Covid-19-Erkrankung auftritt. “Alle Probanden mit Virus-neutralisierenden Antikörpern berichteten auch von Symptomen. Der vorübergehende Verlust von Geruchs- und/oder Geschmacksinn korrelierte am besten mit dem Vorliegen eines immunologischen Schutzes durch SARS-CoV-2-neutralisierende Antikörper”, erklärte die Expertin.

Antikörperstudie: Offenbar sechs Monate Schutz gegen Corona

Heidi Klum ruft via Instagram potenzielle Nachwuchsmodels dazu auf, sich bei “GNTM” zu bewerben – und dieses Mal darf offenbar jede und jeder mitmachen. Seit 2006 strahlt ProSieben die TV-Show “Germany’s Next Topmodel” aus. Dass sich das Konzept der Sendung nach 14 Jahren ändert, war eigentlich absehbar: Moderatorin Heidi Klum fordert nun auf Instagram KandidatInnen dazu auf, sich jetzt schon für die 16. Staffel, die 2021 laufen soll, zu bewerben. Ihr Aufruf ist dabei überraschenderweise so offen formuliert wie nie zuvor. “Die Fashion-Industrie hat sich komplett verändert – und genauso verändert sich auch ‘Germanys Next Topmodel'”, verspricht Klum. Wirft man einen Blick auf das Bewerbungsformular der Show, wird kein Geschlecht mehr ausgeschlossen: Man kann weiblich, männlich oder Transgender ankreuzen. Auch scheint die Körpergröße für die kommende Staffel keine Rolle mehr zu spielen, da sie beim Formular nicht abgefragt wird. “Du denkst, du bist zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu alt? Ich denke das nicht. Meine Türen sind für alle offen”, so Heidi Klum. Damit appelliert sie offenbar an all jene, die glauben, keine gängigen Model-Normen zu erfüllen. Klum möchte sich nämlich von der Persönlichkeit der KandidatInnen überzeugen lassen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird es in der kommenden Staffel vermutlich keine Fotoshootings an exotischen Orten geben – die neue “GNTM”-Staffel soll stattdessen in Nordrhein-Westfalen stattfinden, wie die deutsche “Elle” berichtet. Ob die Sendung wie gewohnt donnerstags auf ProSieben ausgestrahlt wird, ist nicht bekannt. Auch unklar ist, wie lange die Sendung noch laufen wird. Gerüchte über das Aus der Show gab es zwar immer wieder, bisher hat sich allerdings keines bestätigt. Heidi Klums Vertrag mit ProSieben läuft laut eigenen Angaben bis 2025.

Heidi Klums "GNTM" wird komplett anders

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz,   ich darf mich im Namen von 700 Welser Einzelhandelsbetrieben mit einem wichtigen Anliegen an Sie wenden.   Mir ist bewusst, dass Sie in dieser Zeit viele unpopuläre Entscheidungen zu unser aller Wohle zu treffen haben und ich darf Ihnen versichern, dass die Welser Einzelhändler alle Maßnahmen vorbildlich mittragen. Auch wenn das für sehr viele existenzbedrohend ist.   Offenbar gelten in manchen Bereichen des Handels diese Beschränkungen nicht! Wieso dürfen bei den Konzernlebensmittlern (REWE, SPAR, HOFER, METRO,…) die Produkte aus dem Bereich Nonfood 2 immer noch angeboten werden? Ich habe heute erfahren, dass entgegen der Meldungen der letzten Tage, von Seiten des Wirtschaftsministerium keine Beschränkungen für diese Konzernlebensmittler geplant sind. Es soll das Angebot angeblich nicht offensiv beworben werden, aber die Produkte dürfen weiter verkauft werden.    In Wels sind von der Schließung mehr als 700 Handelsbetriebe betroffen und davon ist mehr als die Hälfte kleinstrukturiert und eigentümergeführt. Viele dieser Eigentümer haben in den letzten Tagen angerufen und es herrscht völliges Unverständnis für diese Ungleichbehandlung. Textilien, Kleinmöbel, Gartengeräte, Weißware, usw. werden von den Konzernlebensmittlern beworben, angeboten und verkauft und die ähnliche Ware (Nonfood 2) bleibt, im per Verordnung geschlossenen Handel, liegen…? Die Umsätze fließen zu den Konzernen und der Kunde wird in diesen schwierigen Zeiten sein Geld nicht zweimal ausgeben können. Der Ruin unserer Betriebe wird damit unausweichlich, weil nach der Wiedereröffnung keine verfügbaren Konsumausgaben für derartige Produkte mehr vorhanden sind.    Das viel größere Problem ist der internationale Onlinehandel von AMAZON und auch da wäre die Beschränkung auf österreichische Händler das Gebot der Stunde!   Uns allen ist bewusst, dass wir in dieser schwierigen Zeit mit neuen Regeln leben müssen, aber bitte sorgen Sie für Gleichbehandlung und Gerechtigkeit!   Mit wertschätzenden Grüßen in Vertretung des Welser Einzelhandels,   Peter Jungreithmair

Peter Jungreithmair wendet sich mit einem offenen Brief an Sebastian Kurz