Nordkorea hat "wahrscheinlich" kleine Atomwaffen

Merken
Nordkorea hat "wahrscheinlich" kleine Atomwaffen

Im Ringen um die Entwicklung von Atomwaffen macht Nordkorea Berichten zufolge trotz internationaler Sanktionen Fortschritte. Mehrere Länder gehen davon aus, dass der Staat “wahrscheinlich kleine nukleare Vorrichtungen entwickelt” hat, die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passen, wie aus einem vertraulichen UNO-Bericht hervorgeht.

Die Länder, die in dem Dokument nicht näher benannt werden, nehmen an, dass Nordkoreas vergangene sechs Atomtests wahrscheinlich zur Entwicklung der verkleinerten Atomsprengköpfe beigetragen haben. Die Regierung in Pjöngjang hat seit September 2017 keinen offiziellen Atomtest mehr durchgeführt.

Das Dokument des Expertengremiums der Vereinten Nationen zur Einhaltung der Sanktionen gegen Nordkorea betonte dabei, dass die Einschätzungen auf Informationen eines Mitgliedslandes zurückgingen.

Die Demokratische Volksrepublik Korea setzt ihr Atomprogramm fort, einschließlich der Produktion von hochangereichertem Uran und dem Bau eines experimentellen Leichtwasserreaktors,

heißt es in dem Bericht weiter.

Dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Atomwaffen strebt, ist dabei kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte er bei einer Rede deutlich, dass er im Atomwaffenarsenal seines Landes eine Garantie für die Sicherheit sieht.

Dank unserer zuverlässigen und wirksamen nuklearen Abschreckung zur Selbstverteidigung wird es ein Wort wie Krieg in diesem Land nicht mehr geben,

hatten ihn die Staatsmedien Ende Juli zitiert.

Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel war der zentrale Streitpunkt bei mehreren Verhandlungsrunden zwischen Washington und Pjöngjang. Die bilateralen Atomgespräche stecken seit dem gescheiterten Gipfeltreffen von US-Präsident Trump mit Kim im Februar 2019 in Vietnam fest. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Fahrplan für die atomare Abrüstung Nordkoreas und die Gegenleistungen Washingtons einigen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Emmanuel Macron will in der Corona-Krise mehr Mut und Ehrgeiz von seinen EU-Partnern sehen. Für Europa sei die Pandemie mit Zehntausenden Toten ein “Augenblick der Wahrheit” und ein “Augenblick der neuen Grundlage”, sagte der französische Staatschef seinen Landsleuten am Montagabend in einer rund 30-minütigen TV-Ansprache. “Ich werde versuchen, uns in Europa Gehör zu verschaffen, um mehr Einheit und Solidarität zu haben”, lautet das Credo des 42-Jährigen. Frankreich gehört wie Italien und Spanien zu den Ländern, die in der Krise für eine gemeinsame europäische Schuldenaufnahme über die sogenannten Corona-Bonds eintreten. Für Deutschland und die Niederlande ist das Thema von Gemeinschaftsanleihen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Kontinents aber tabu.

Macron fordert Merkel heraus

Seit Kanye Wests jüngstem Twitter-Rant im Rahmen seiner verwirrenden Präsidentschaftskandidatur brodelt die Gerüchteküche. Am Dienstag schrieb Kanye West in mehreren mittlerweile gelöschten Tweets, dass er versucht habe, sich von Kim Kardashian scheiden zu lassen, und dass sie sich in einem Hotelzimmer mit Rapper Meek Mill getroffen habe, um mit ihm über die Gefängnisreform zu sprechen. Er nannte Kris Jenner in einem Tweet außerdem “Kris Jong-Un” und bezeichnete Kim und Kris als “White Supremacists”. Laut InsiderInnen soll es zwischen Kim und Kanye schon länger Turbulenzen geben. Wie “The Sun”berichtet, sollen sie schon einige Zeit getrennt voneinander leben. So soll Kim Kanye mit einer Scheidung gedroht haben, wenn er nicht aus dem Wahlkampf aussteige. Nach Kanyes Wahlkampfrede, in der er Details über Kims Schwangerschaft mit North ausplauderte und erzählte, dass er erst gewollt habe, dass Kim das Baby abtreibt, soll Kim wütend gewesen sein. Bei seinem Auftritt sagte er: “Selbst wenn meine Frau sich nach dieser Rede von mir scheiden lassen will, hat sie North geboren, als ich es nicht wollte.”

Lassen sich Kim Kardashian und Kanye West scheiden?

In Wien gibt es zwei weitere Todesfälle durch eine Covid-19-Erkrankung. WieAndreas Huber, Sprecher des medizinischen Krisenstabes der Stadt Wien, am Freitagnachmittag mitteilte, handelt es sich um zwei Männer im Alter von 93 bzw. 76 Jahren, die beide bereits in schlechtem Allgemeinzustand waren. Sie befanden sich bereits seit einigen Tagen in Krankenhäusern, wo sie nun auch verstorben sind. Damit stieg die Zahl der Toten durch das Coronavirus in der Bundeshauptstadt auf sechs.

Zwei ältere Männer in Wien gestorben

Die zweite Phase beim Härtefallfonds für Selbstständige startet nächste Woche. Das Geld – bis zu 2.000 Euro drei Monate lang – soll ab 20. April online beantragt werden können, teilte die Wirtschaftskammer am Dienstag mit. Das Finanzministerium hat zuvor die Richtlinien dafür fertiggestellt. Insgesamt steht für betroffene Kleinunternehmer ein 2 Mrd. Euro schwerer Fördertopf zur Verfügung.

Härtefallfonds: Anträge für zweite Phase ab 20. April möglich

Ausgerechnet während gerade der Sturm am stärksten wütete, hat sich in der Nacht auf Freitag ein schwerer Verkehrsunfall auf der Wallerner Straße in Pichl bei Wels (Bezirk Wels-Land) ereignet.

Menschenrettung nach Verkehrsunfall mit mehrfachen Autoüberschlag in Pichl bei Wels

Ab Freitag kann man wieder “auswärts” nächtigen. Denn nach den coronabedingten Sperrwochen dürfen auch Hotels, Pensionen, Campingplätze und Schutzhütten in Österreich wieder ihre Gäste willkommen heißen. Bis auf Weiteres sind aber auch hier Hygienevorgaben und Abstandsregeln einzuhalten. Im gesamten Bereich des Eingangs und der Rezeption ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch Seilbahnen, Lifte und die Ausflugsschifffahrt öffnen wieder unter bestimmten Hygienevorschriften. Auch Fitnessstudios und die Thermen sperren wieder auf. Für “Wetterfeste” – in weiten Teilen Österreichs sind kühle und wechselhafte Bedingungen angesagt – beginnt die Bädersaison in den städtischen Freibädern. Besucher müssen besondere Hygienebestimmungen beachten. Grundsätzlich ist ein Abstand von einem Meter einzuhalten, bei sportlicher Betätigung sind zwei Meter vorgesehen. Tagestickets für Thermen oder Bäder sollten im Vorfeld online gekauft werden, um Warteschlangen bei den Kassen zu vermeiden. Und auch erste Kulturveranstaltungen dürfen wieder stattfinden. Die strikte Ein-Meter-Abstandsregel wird dafür teils gelockert – wobei dann aber von den Zuschauern ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Vorerst sind im Indoor-Bereich Veranstaltungen mit bis zu 100 sitzenden Personen im Publikum erlaubt. Das betrifft auch Kinovorführungen. Bereits am ersten Tag laden kleinere Häuser wie etwa die Kulisse Wien, das TheaterArche oder der Jazzclub Porgy & Bess bereits zu ersten Vorstellungen. Auch das Wiener Admiral Kino bietet am Pfingstwochenende erste Vorführungen an, die Diesel Kinos öffnen alle neun Standorte.

Herbergsbetriebe und Freibäder öffnen wieder