Nur 3,5 Prozent der heimischen Infektionen aus dem Ausland

Merken
Nur 3,5 Prozent der heimischen Infektionen aus dem Ausland

Beim Großteil der Coronavirus-Infektionen in Österreich haben sich die Betroffenen auch hierzulande angesteckt. Lediglich 3,5 Prozent der Fälle haben ihre Quelle wahrscheinlich im Ausland, ergab eine Analyse der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Insgesamt 306 Personen haben demnach die Infektion “im Ausland erworben”, sagte Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der AGES. “Die Botschaft ist, der Großteil steckt sich bei uns an”, sagte der Experte. Er geht im übrigen davon aus, dass “bald ein Prozent der Bevölkerung”, also rund 90.000 Menschen, in Österreich infiziert sein werden.

Bei der Analyse der AGES kam heraus, dass insgesamt 133 positive Fälle in Österreich ihren Ursprung in Italien haben. 29 sind auf Deutschland zurückzuführen, 20 auf Spanien, 13 auf Großbritannien, elf auf Ägypten und zehn auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Stand der Untersuchung ist der 30. März.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) hat Mittwochnachmittag ein Autolenker aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der PKW überschlug sich in ein Feld.

Auto am Dach: PKW bei Unfall in Marchtrenk in ein Getreidefeld überschlagen

Lesen geht bei jedem Wetter – Deswegen unser heutiger Tipp: Besuch’ den Wissensbus und borg’ dir ein Buch aus 🤓🌧📖🌦 Von heute Donnerstag, 16.07. bis Samstag, 18.07. findet das Sommer-Outlet in Wels im Minoritenkloster statt. In den kommenden drei Tagen ist auch der Wissensbus am Minoritenplatz vor Ort und bietet euch die Möglichkeit neue Bücher und DVDs auszuleihen, oder bereits gelesene zurückzubringen. 🚌📚📀🎶 Unsere Bibliothek auf Rädern ist zu folgenden Zeiten für euch da: 🕑 Donnerstag, 16.07. & Freitag, 17.07. von 14:00 bis 19:00 Uhr 🕘 Samstag, 18.07. von 09:00 bis 14:00 Uhr

Wels Tipp
Merken

Wels Tipp

zum Beitrag

Der Darsteller des Bilbo Beutlin aus der Fantasy-Trilogie “Herr der Ringe”, Ian Holm, ist gestorben. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Freitag unter Berufung auf seinen Agenten. Er wurde 88 Jahre alt. Der britische Schauspieler, der auch aus seiner Rolle als der Android Ash in dem Science-Fiction-Thriller “Alien” bekannt war, litt laut “Guardian” an einer Parkinson-Erkrankung. Er sei friedlich im Krankenhaus in London im Beisein seiner Pfleger und Familie gestorben, zitierte das Blatt eine Mitteilung seines Agenten.

Ian Holm, Bilbo-Darsteller aus "Herr der Ringe", gestorben

Mexiko ist inzwischen das Land mit den viertmeisten registrierten Todesfällen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag (Ortszeit) auf 35.006. Damit überholte Mexiko Italien. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt in Mexiko nach Statistiken der Johns Hopkins Universität in den USA bei 299.750. Die wahren Zahlen dürften in Mexiko allerdings noch deutlich höher liegen. Äußerst wenige Menschen werden dort auf das Coronavirus getestet. Nach Statistiken, die von Forschern der englischen Universität Oxford zusammengetragen wurden, lag die Zahl der täglich durchgeführten Tests in Mexiko zuletzt bei 4,83 pro 1.000 Einwohner – in Deutschland waren es 76,1 und in den USA 117,58. Lateinamerika gehört derzeit zu den Brennpunkten der globalen Corona-Pandemie. Nach Zahlen der Europäischen Union wurden dort bisher mehr als drei Millionen Infektionen und mehr als 140 000 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 registriert. Brasilien steht mit mehr als 1,8 Millionen Infizierten und mehr als 72 000 Toten in beiden Kategorien weltweit nur hinter den USA. Nach der bolivianischen Interimspräsidentin Jeanine Áñez hat sich unterdessen auch der Wirtschaftsminister des südamerikanischen Landes mit dem Coronavirus angesteckt – als bereits vierter Minister Boliviens in diesem Monat. Er gebe die Führung des Ressorts vorübergehend ab, während er sich zur Beobachtung in einem Spital aufhalte, erklärte Oscar Ortiz am Sonntag in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Vor ihm war unter anderem bei Gesundheitsministerin Eidy Roca eine Infektion mit dem Virus bekannt geworden. Auch die Senatspräsidentin Eva Copa steckte sich nach eigenen Angaben an. Erst am Donnerstag hatte Áñez ihr positives Testergebnis bekanntgegeben und angekündigt, sich für zwei Wochen in Quarantäne zu begeben und von zu Hause aus die Regierungsgeschäfte weiter auszuführen. Die frühere Senatorin war im vergangenen Jahr an die Staatsspitze gerückt, nachdem der ehemalige Präsident Evo Morales nach seiner umstrittenen Wiederwahl auf Druck des Militärs zurückgetreten und ins Exil geflohen war. Am 6. September soll es Neuwahlen geben. Nach dem Brasilianer Jair Bolsonaro und dem honduranischen Staats- und Regierungschef Juan Orlando Hernández ist Áñez als drittes Staatsoberhaupt in Lateinamerika positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden. Hernández verbrachte gut zwei Wochen in einem Krankenhaus. Zuletzt infizierten sich auch in Venezuela mehrere führende Politiker, darunter der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello, und Ölminister Tareck El Aissami.

Mexiko mit 35.000 Corona-Toten weltweit an vierter Stelle

Ab 26. Juni nehmen die Nachtzüge der ÖBB wieder volle Fahrt auf und sollen unter anderem Touristen aus Deutschland, der Niederlande und der Schweiz ins Land bringen. Bei den Fernzügen liegt die Auslastung im Schnitt erst bei 50 Prozent, sagte ÖBB-Chef Andreas Matthä. Man sollte trotzdem zügig buchen, vor allem, wenn man mit dem Rad verreisen möchte, meinte er. Sicherheitsbedenken müssten Passagiere keine haben, die Garnituren werden aufgrund der Coronakrise nach wie vor vermehrt gereinigt und desinfiziert, betonte Matthä.

ÖBB-Nachtzüge ab Ende Juni wieder voll im Einsatz