Oberösterreich arbeitet an Konzept für steuerfreie Prämie

Merken
Oberösterreich arbeitet an Konzept für steuerfreie Prämie

Oberösterreich erarbeitet derzeit ein Konzept für eine steuerfreie Prämie für Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegeberufen. Man wolle “nicht nur Danke sagen, sondern auch unsere Wertschätzung zeigen”, begründeten LH Thomas Stelzer (ÖVP) und sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) ihre Ankündigung. Die SPÖ vermisst “Nägel mit Köpfen”, hieß es nach der Regierungssitzung am Montag.

Die rote Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer hatte bereits in der Regierungssitzung der Vorwoche eine Prämie in Form einer Auszahlung eines 15. Gehaltes beantragt. Die Abstimmung darüber wurde jedoch zurückgestellt. Am Montag sei ihr Antrag “ein weiteres Mal auf die lange Bank geschoben” worden, kritisierte sie und sprach von einer reinen Ankündigungs-Politik der ÖVP-FPÖ-Regierungskoalition. Aus dem Büro von Stelzer hieß es, dass man derzeit alle Details einer Prämie ausarbeite. Allerdings will Schwarz-Blau kein 15. Gehalt sondern eine steuerfreie Prämie. Oberösterreich sei das erste Bundesland, das eine derartige finanzielle Vergütung einführen werde.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Polizei konnte nun nach dem Fund von gestohlenen Kennzeichen eine sechsfache Raubserie auf mehrere Bankfilialen klären, darunter zwei Überfälle auf eine Bank in Offenhausen (Bezirk Wels-Land).

Sechsfache Raubserie auf mehrere Bankfilialen - zwei davon in Offenhausen - geklärt

Eine rasante Fahrt auf der Wiener- beziehungsweise Salzburger Straße in Wels-Lichtenegg endete Sonntagnachmittag in einem Unfall mit fünf kaputten Autos.

Blechsalat: Rasante Fahrt durch Wels-Lichtenegg endet mit fünf beschädigten Autos

Ein schwerer Fahrradsturz in Neukirchen bei Lambach (Bezirk Wels-Land) machte Sonntagabend einen Einsatz von Rettungsdienst und Notarzt notwendig.

Notarzthubschrauber nach schwerem Fahrradsturz in Neukirchen bei Lambach im Einsatz

Mit 21 Jahren und beim siebenten Start aus der Pole Position hat Fabio Quartararo am Sonntag den ersten Sieg in der MotoGP-Klasse der Motorrad-WM gefeiert. Der Franzose gewann beim späten Saisonauftakt der Königsklasse mit einer Yamaha den Grand Prix von Spanien in Jerez 4,603 Sekunden vor seinem spanischen Markenkollegen Maverick Vinales. Weltmeister Marc Marquez stürzte schwer. Vorjahressieger Marquez verzeichnete in der fünften Runde in Führung liegend einen langen Ausritt mit 100 km/h durch das Kiesbett, kämpfte sich aber vom 18. Platz noch zurück an die dritte Stelle. Fünf Runden vor dem Ende kam für den Sechsfach-Champion bei der Aufholjagd jedoch das Aus. Nach einem “Highsider” stürzte der 27-jährige Honda-Pilot schwer und wurde mit einer Trage zur Untersuchung gebracht. Der rechte Arm des Spaniers schien ärger verletzt zu sein. Quartararo triumphierte als erst vierter Nicht-Spanier in Jerez im Süden der Halbinsel und sorgte für den ersten Sieg eines Franzosen in der Königsklasse seit 21 Jahren. Der Pilot des Satellitenteams Petronas Yamaha, der 2021 in das Werksteam aufsteigt, übernahm neun Runden vor dem Ende von Vinales die Spitze und ließ sich den Premierenerfolg nicht mehr nehmen. “Das ist der beste Moment meines Lebens”, jubelte der erst im Vorjahr in die MotoGP gekommene Quartararo und widmete den Sieg allen Menschen, die vom Coronavirus betroffen sind. 2019 hatte er sieben Podestplätze erreicht. Werksfahrer Vinales war auch über den zweiten Platz “richtig glücklich”. “Ich sah mich zweimal schon am Boden”, meinte der Spanier, dem das Vorderrad mit weichen Reifen Probleme bereitete. Der Italiener Andrea Dovizioso schaffte im 300. MotoGP-Rennen von Ducati den dritten Platz. “Ich hatte große Probleme und habe keine Energie mehr, um richtig glücklich zu sein”, erklärte der Vizeweltmeister, der nur drei Wochen zuvor beim Motocross einen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte. “Nach dieser Verletzung bin ich sehr froh, auf dem Podest zu stehen.” Ausgezeichnet lief es für das KTM-Werksteam. Der Spanier Pol Espargaro holte den sechsten Platz, weniger als eine Sekunde fehlte auf den Dritten. Rookie Brad Binder (Südafrika) war nach einem Ausritt weit zurückgefallen, kämpfte sich mit starkem Finish aber noch auf den 13. Platz und holte damit ebenfalls Punkte. Der Portugiese Miguel Oliveira aus dem KTM Tech3-Team wurde Achter. “Pol ist bis zur letzten Runde mit der Spitze mitgekommen”, freute sich Team-Manager Mike Leitner auf ServusTV. “Wir haben in den Wintertests gemerkt, dass sich unser Bike auf der Renndistanz in die richtige Richtung bewegt, das haben wir heute bei schwierigen Bedingungen bewiesen. Jetzt ist eine Riesenlast abgefallen.” In der Moto3-Klasse stellte der Oberösterreicher Maximilian Kofler im zweiten Saisonlauf mit dem 20. Platz sein bisher bestes Karriere-WM-Resultat von Spielberg im August 2019 ein. “Insgesamt kann ich ganz zufrieden sein, denn schon nach Kurve eins hätte es auch vorbei sein können. Ich habe dort wichtige Zeit liegen lassen müssen”, sagte der 19-jährige KTM-Fahrer. Kofler hatte zwei stürzenden Piloten ausweichen und sich nach gutem Start wieder ganz hinten einreihen müssen. “Die ersten Runden nach dem Zwischenfall waren echt gut, da bin ich die schnellsten Zeiten meines Wochenendes gefahren und habe wieder Anschluss an die Fahrer vor mir gefunden”, resümierte der frischgebackene HAK-Maturant nach seinem erst sechsten WM-Einsatz. Die zweite Gruppe erreichte er aber nicht mehr. Den Sieg beim Neustart der Saison, mehr als vier Monate nach dem Auftakt, sicherte sich wie Anfang März in Katar der Spanier Albert Arenas mit KTM. Das Moto2-Rennen wurde eine Beute des Italieners Luca Marini (Kalex), der beim Auftakt ausgeschieden war. Kommendes Wochenende folgt neuerlich in Jerez der GP von Andalusien.

Franzose Quartararo feiert in Jerez ersten MotoGP-Sieg

Die Zukunft des größten heimischen Konzertveranstalters Barracuda ist vorerst gesichert. Bekanntlich bangt der Veranstalter im Skandal um die Mattersburger Commerzialbank um 34 Mio. Euro. Nun gab die Mutterfirma CTS Eventim bekannt, das Tochterunternehmen zu sichern. “Dank eines umfassenden Finanzierungsplans ist der Geschäftsbetrieb der Barracuda Gruppe gewährleistet und damit insbesondere auch der beiden Festival-Flaggschiffe Nova Rock und Frequency”, heißt es in einer Aussendung am Freitag. Barracuda-Chef Ewald Tatar zeigte sich “überwältigt, wie schnell und unkompliziert CTS Eventim zur Stelle war, und wir sind wirklich sehr froh, eine so starke und flexible Unternehmensmutter zu haben. Wir freuen uns für Hunderttausende Musikfans aus dem In- und Ausland, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen können und die Zukunft von Nova Rock, Frequency und Hunderten Konzerten pro Jahr gesichert ist.” CTS-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulenberg betonte, “auch in Zeiten von Corona eine langfristige Unternehmensstrategie” zu verfolgen. Man sei sich des “enormen Potenzials von Barracuda absolut bewusst.” Das Team um Tatar könne sich “auch in turbulenten Zeiten voll auf uns verlassen”. Gemeinsam werde man “alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um mit Blick auf die Vorgänge um die Commerzialbank Mattersburg unsere Rechte zu wahren.” CTS Eventim hatte erst Anfang des Jahres 71 Prozent von Barracuda Music übernommen. Die CTS Eventim AG & Co. KGaA erwirtschaftete laut Aussendung im Jahr 2019 in 21 Ländern einen Umsatz von mehr als 1,4 Milliarden Euro.

Konzertveranstalter Barracuda kann weitermachen