ÖAMTC und ARBÖ wollen mehr Toleranz

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ÖAMTC und ARBÖ wollen mehr Toleranz

Mobilitätsclubs regen an, von Strafen wegen Überziehung von §57a-Fristen abzusehen. ÖAMTC und ARBÖ haben sich gemeinsam an die für Verkehrsangelegenheiten zuständige Ministerin, den Gesundheitsminister und an den Innenminister gewandt. Ziel des Vorstoßes ist eine zusätzliche Toleranzfrist von zumindest drei Monaten.

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Bei Hausdurchsuchungen stellten die Kriminalisten Bargeld in fünfstelliger Höhe, mehrere Kilo Drogen, eine Schusswaffe und zahlreiche Handys sicher.Cannabis und Kokain im großen Stil hat ein Drogenring in Oberösterreich verkauft. Sieben Hauptverdächtige wurden bereits zu teils unbedingten Haftstrafen verurteilt, rund 40 Abnehmer angezeigt, berichtete die Polizei am Montag. Das umgesetzte Suchtgift soll einen Wert von rund 500.000 Euro gehabt haben. Bei den Hauptbeschuldigten im Alter von 28 bis 63 Jahren handelt es sich um vier Italiener, zwei Österreicher und einen Türken, alle aus dem oberösterreichischen Zentralraum. Die Drogen beschafften sie bei einem italienischen Hintermann in der Slowakei und einem 39-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land. Bei Hausdurchsuchungen stellten die Kriminalisten Bargeld in fünfstelliger Höhe, mehrere Kilo Drogen, eine Schusswaffe und zahlreiche Handys sicher.

Drogenring in OÖ soll mit Suchtgift um 500.000 Euro gehandelt haben

Das Amsterdamer Rotlichtviertel wird für Fußgänger zur Einbahnstraße erklärt. Am Wochenende gelte nur eine Gehrichtung. Bei zu vielen Menschen könnten Grachten und Straßen auch ganz gesperrt werden, entschieden die Behörden am Freitag. Wegen Touristen vor allem aus Deutschland und Belgien nehme die Sorge um neue Corona-Infektionen zu. Auch durch die Haupteinkaufsstraße Kalverstraat darf am Wochenende nur in einer Richtung gegangen werden. Nach Lockerung der Corona-Maßnahmen kommen wieder Touristen in die niederländische Hauptstadt. Vor Sehenswürdigkeiten, Bars, Cafés sowie Coffeeshops herrscht großer Andrang. Das gilt auch für “De Wallen”, das Rotlichtviertel im ältesten Teil der Stadt. Seit dem 1. Juli dürfen die Prostituierten in den Fenstern wieder ihre Dienste anbieten. Viele Besucher hielten nicht den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ein, erklären die Behörden. “Dadurch entstehen Risiken für die Gesundheit der Amsterdamer und der Besucher.” Touristen wurden aufgerufen, sich an die Corona-Maßnahmen zu halten und belebte Orte zu meiden. Die Polizei kündigte schärfere Kontrollen an und will bei Verstößen hart durchgreifen.

Rotlichtviertel in Amsterdam wird Einbahnstraße

Wer in Frankreich ab Dienstagmittag das Haus verlassen will, kann dies nur noch mit einem Formular tun. Wegen der im Kampf gegen das Coronavirus verhängten Ausgangssperre sollen die Menschen nur vor die Tür, wenn es unbedingt notwendig ist. Erlaubt ist: Lebensmittel einkaufen, zur Arbeit fahren, zum Arzt gehen, Kinder zur Betreuung bringen, Bededürftigen helfen oder allein Sport machen. Auch Menschen, die nicht im Home-Office arbeiten können, dürfen ihre Wohnung verlassen. Den Grund müssen die Menschen auf einem Formular ankreuzen sowie ihren Namen, ihr Geburtsdatum und den Wohnort eintragen. Das Dokument lässt sich auf der Regierungsseite herunterladen und ausdrucken. Wer keinen Drucker hat, muss ein selbst geschriebenes Formular mit sich führen. Menschen, die sich nicht an die Vorgaben halten, müssen bis zu 135 Euro Strafe zahlen.

Frankreich: Nur mit Formular vor die Türe

Schokolade hat in der Osterzeit gewöhnlich Hochkonjunktur – heuer kommt den Herstellern jedoch die Coronavirus-Krise in die Quere. Die Einschränkungen im Handel und im Tourismus sowie ausfallende Familienfeste dürften den Umsätzen zusetzen. Der Online-Handel kann die Ausfälle nicht vollständig kompensieren.

Schokoladenhersteller sorgen sich ums Ostergeschäft

Die Situation an Coronavirus-Neuinfektionen in Österreich bewegt sich weiter auf stabil niedrigem Niveau. Von Samstag auf Sonntag kamen 38 Neuinfektionen dazu, bis Sonntag (9.30 Uhr) haben sich jemals 15.871 Personen infiziert. Drei weitere Todesopfer ergeben eine Gesamtzahl von 618. 1.262 Menschen im Land sind aktuell am Virus erkrankt, 291 in Krankenhäuser, davon 72 in Intensivbehandlung. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sprach von einer erfreulichen Entwicklung, diese dürfe aber nicht zu Sorglosigkeit und zu schnellen Öffnungen führen. “Würden wir jetzt innerhalb kürzester Zeit wieder alles zulassen, dann wäre eine zweite Welle nur eine Frage von wenigen Wochen – mit massiven Auswirkungen auf Gesellschaft, Gesundheit und Wirtschaft”, sagte Anschober. “Das wollen wir mit aller Kraft vermeiden.” Eine gesicherte schrittweise Öffnung und alle zwei Wochen eine weitere Etappe soll auch weiter der Fahrplan lauten.

Neuinfektionen auf stabil niedrigem Niveau

Die Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise. Nach einer Phase mit Hamsterkäufen und größeren Lücken in den Regalen ist der Umsatz der Lebensmittelbranche weiterhin auf Wachstumskurs. Wegen komplizierterer Transporte und des Ausfalls von Erntehelfern steigen die Preise jedoch, vor allem bei Landwirtschaftsprodukten. Verbraucher müssen für viele frische Lebensmittel mehr bezahlen. Bei wichtigen Saisonkräften fürs Ernten und Pflanzen sei es zu Ausfällen gekommen, weil vor allem viele osteuropäische Arbeiter infolge der Coronaviruskrise nicht nach Italien einreisen konnten, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti. Auch die Transporte seien wegen der Vorsichtsmaßnahmen aufwendiger geworden. Laut dem Landwirtschaftsverband stiegen die Preise für Gemüseprodukte in den Supermärkten seit Mitte März um 24 Prozent. Bei Obst kam es einen Preisanstieg von 14 Prozent. Dabei nimmt die Nachfrage der Italiener nach Agrarprodukten zu, die sich in Zeiten des Coronavirus gesünder ernähren wollen.

Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise