Österreich erhält 130 Tonnen Schutzmaterial aus China

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Österreich erhält 130 Tonnen Schutzmaterial aus China

Zwei AUA-Maschinen sind nach Informationen der Kleinen Zeitung an diesem Wochenende ausgerechnet in Richtung China aufgebrochen, um 130 Tonnen Schutzausrüstung für medizinisches Personal (Masken und Anzüge) nach Österreich zu holen. Das Material soll in erster Linie den Spitälern in Tirol, aber auch Krankenhäusern in Südtirol zur Verfügung gestellt werden.

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Kommentare:
  1. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    sehr gut

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Wegen der Corona-Pandemie haben beim Haupttermin der Matura 2019/20 im Mai spezielle Regeln gegolten: Mündliche Prüfungen fielen weg, es gab maximal drei statt vier Klausuren, mehr Arbeitszeit und die Maturanote setzte sich zur Hälfte aus der Jahres- und Klausurnote zusammen. Diese Sonderregeln sollen nun laut “Standard” auch für jene gelten, die erst im Herbst zur Matura antreten. In der Covid-19-Verordnung von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) war ursprünglich vorgesehen, dass die Corona-Sonderregeln zunächst nur für den Haupttermin im Mai gelten, nicht aber für den Nebentermin vom 16. September bis 8. Oktober. Nun sollen sie aber doch auch für jene 3.500 bis 4.000 Maturanten angewendet werden, die beim ersten Termin gescheitert sind oder nicht antreten konnten, weil sie das letzte Schuljahr nicht positiv abgeschlossen haben. Der Herbsttermin ist außerdem als möglicher Ausweichtermin für jene Maturanten gedacht, die selbst einer Risikogruppe angehören bzw. mit einer besonders gefährdeten Person zusammenleben und denen die Möglichkeit, die Klausur in einem separaten Raum zu schreiben, nicht sicher genug schien. “Wir berücksichtigen damit auch weiterhin die psychische Ausnahmesituation in diesem Jahr und wollen so für Fairness sorgen”, wird Faßmann zitiert.

Corona-Sonderregeln gelten auch beim Matura-Herbsttermin

Unermüdlich im Einsatz sind in diesen Tagen auch jene, die 33.000 Menschen in Österreich im Rahmen der 24-Stunden-Pflege betreuen. „In NÖ gibt es rund 8.000 Menschen, die so betreut werden. In 70 Fällen wird es in absehbarer Zeit Betreuungsprobleme geben, die es zu lösen gilt“, erklärt Robert Pozdena, Obmann der Personenbetreuer in der WKNÖ und betont: „Wir sind bestens organisiert, stehen in engem Kontakt mit Land Niederösterreich und NÖ Pflegehotline und versuchen wirklich alles, um die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher flächendeckend betreuen zu können.“ Die Maßnahmen, die die Fachgruppe gemeinsam mit dem Land Niederösterreich dabei setzt, sind umfangreich. „Am Montag landen mit Sondergenehmigung die ersten beiden Maschinen in Schwechat, die 250 Betreuerinnen aus Rumänien und Bulgarien nach Österreich bringen“, geben der Obmann und Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister Auskunft. Der Flug wird vom Land Niederösterreich bezahlt. Die Wirtschaftskammer übernimmt die Kosten der 14-tägigen Quarantäne, die die Betreuerinnen in einem niederösterreichischen Hotel verbringen werden. „Die Quarantäne ist leider notwendig, weil die Gruppe der Personenbetreuer nicht als systemrelevant anerkannt wird, und somit keinen Zugang zu Schnelltests hat. Das gehört aber schnellstens korrigiert. Denn die Quarantäne kostet nicht nur Geld, sondern vor allem auch wertvolle Zeit, die verstreicht, ehe die Betreuerinnen ihre dringend benötigte Arbeit aufnehmen können“, fordert der Obmann die zuständige Bundespolitik zum Handeln auf.

24-Stunden-Betreuung: Land NÖ und WKNÖ organisieren Sonderflüge, um Betreuerinnen ins Land zu bringen

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) hat die Wehrsprecher der Parlamentsparteien zu einem Gespräch über die Neuorganisation der Luftraumüberwachung geladen. Die Aussprache findet dem Vernehmen nach heute Mittag statt. Tanner will mit der Einbindung der Wehrsprecher eine möglichst große Transparenz bei dieser heiklen Entscheidung signalisieren. Auch mit dem Leiter der Finanzprokuratur Wolfgang Peschorn hat Tanner heute eine Aussprache. Peschorn versucht seit Jahren, Eurofighter/Airbus wegen mutmaßlicher Korruption beim Kauf der Abfangjäger zur Verantwortung zu ziehen. Gelungen ist hier juristisch bisher aber nichts. Bei der militärischen Entscheidung geht es aber nicht nur darum, ob man die aktive Luftraumüberwachung weiterhin mit den Eurofightern bewerkstelligt oder aus dem System aussteigt, sondern auch darum, wie die aus Altersgründen auslaufenden Saab 105 ersetzt werden. Die schwedischen Düsentrainer sind fast 50 Jahre alt und müssen Ende des Jahres aus dem Flugbetrieb ausscheiden. Die Gerüchte, wohin die Reise gehen könnte, gehen in unterschiedliche Richtungen. Es soll sowohl Überlegungen geben, die Eurofighter zu behalten und aufzurüsten, als auch Tendenzen zu einem Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag geben. Tanner war am Anfang ihrer Amtszeit noch recht forsch gegen Eurofighter/Airbus aufgetreten und ist mit dem Zitat “Airbus wird mich noch kennenlernen” in Erinnerung geblieben. Davon ist bisher nicht viel zu sehen gewesen, die Justiz hat bisher keine Munition für einen Vertragsausstieg geliefert. Vielmehr wurde das Betrugsverfahren gegen Eurofighter/Airbus, das auf eine Anzeige des Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 2017 unter dem damaligen SPÖ-Minister Hans Peter Doskozil zurückging, eingestellt.

Tanner bespricht Zukunft der Luftraumüberwachung

Noch ist eine Absage der Olympischen Spiele in Tokio für den IOC kein Thema. Ein erster Sportler zog allerdings schon öffentlich Konsequenzen aus der Coronakrise und der seiner Meinung nach nicht akzeptablen Politik des IOC: Der deutsche Säbelfechter Max Hartung schloss für sich eine Teilnahme an den Spielen in Tokio aus. “Ich will Haltung zeigen und versuchen, das Richtige zu tun”, sagte er in der TV-Diskussion rund um das Thema Pandemie im Sport.

Fechter Hartung sagt Olympia-Start ab

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit mehr als 400.000 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das ging am Sonntag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die meisten Opfer haben demnach die USA zu beklagen, hier starben rund 110.000 Menschen. An zweiter Stelle lag Großbritannien mit mehr als 40.000 Toten, gefolgt von Brasilien mit mehr als 35.000 Todesopfern. Weltweit wurden von der Universität fast sieben Millionen Infektionen seit Beginn der Pandemie verzeichnet, 1,9 Millionen davon in den USA. Die Opferzahl in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, ist weltweit die bisher höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 33 Menschen pro 100.000 Einwohner. In Frankreich liegt dieser Wert gerundet bei 43, in Schweden bei 45, in Italien bei 56 und in Großbritannien bei 61 – in Deutschland hingegen bei 10. Die Webseite der Hopkins-Uni wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Experten gehen in jedem Fall von einer hohen Dunkelziffer aus.

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Ab Freitag kann man wieder “auswärts” nächtigen. Denn nach den coronabedingten Sperrwochen dürfen auch Hotels, Pensionen, Campingplätze und Schutzhütten in Österreich wieder ihre Gäste willkommen heißen. Bis auf Weiteres sind aber auch hier Hygienevorgaben und Abstandsregeln einzuhalten. Im gesamten Bereich des Eingangs und der Rezeption ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch Seilbahnen, Lifte und die Ausflugsschifffahrt öffnen wieder unter bestimmten Hygienevorschriften. Auch Fitnessstudios und die Thermen sperren wieder auf. Für “Wetterfeste” – in weiten Teilen Österreichs sind kühle und wechselhafte Bedingungen angesagt – beginnt die Bädersaison in den städtischen Freibädern. Besucher müssen besondere Hygienebestimmungen beachten. Grundsätzlich ist ein Abstand von einem Meter einzuhalten, bei sportlicher Betätigung sind zwei Meter vorgesehen. Tagestickets für Thermen oder Bäder sollten im Vorfeld online gekauft werden, um Warteschlangen bei den Kassen zu vermeiden. Und auch erste Kulturveranstaltungen dürfen wieder stattfinden. Die strikte Ein-Meter-Abstandsregel wird dafür teils gelockert – wobei dann aber von den Zuschauern ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Vorerst sind im Indoor-Bereich Veranstaltungen mit bis zu 100 sitzenden Personen im Publikum erlaubt. Das betrifft auch Kinovorführungen. Bereits am ersten Tag laden kleinere Häuser wie etwa die Kulisse Wien, das TheaterArche oder der Jazzclub Porgy & Bess bereits zu ersten Vorstellungen. Auch das Wiener Admiral Kino bietet am Pfingstwochenende erste Vorführungen an, die Diesel Kinos öffnen alle neun Standorte.

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