Österreich geht mit "Was wir wollten" ins Oscar-Rennen

Merken
Österreich geht mit "Was wir wollten" ins Oscar-Rennen

“Was wir wollten” – der Debütfilm von Ulrike Kofler wird heuer für Österreich ins Oscar-Rennen gehen. Der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft schickt nach “intensiv geführter Online-Diskussion” diesen Film ins Rennen um den begehrten Auslands-Oscar.

Die “eindrucksvolle Machart und die genaue Beobachtung der Beziehungsgeschichte eines Ehepaars, dessen sehnlicher Kinderwunsch nicht in Erfüllung gehen will” wurde gelobt – daher habe man sich für diesen Film entschieden. Der Film mit Lavinia Wilson und Elyas M’Barek kommt ab Anfang November in die österreichischen Kinos.

Die Oscar-Verleihung wird heuer nicht im Februar 2021 über die Bühne gehen, geplant ist Ende April.

Österreichische Oscar-Preisträger: Auswahl

Michael Haneke gewann für “Amour” 2013 bereits den Oscar als “Bester fremdsprachiger Film”. Christoph Waltz gewann 2010 und 2013 den Oscar als “Bester Nebendarsteller” (für “Inglourious Bastards” und “Django Unchained”), Stefan Ruzowitzky konnte 2008 für “Die Fälscher” die Auszeichnung als “Bester fremdsprachiger Film” gewinnen. Die Liste lässt sich mit Billy Wilder, Fred Zinnemann und vielen anderen in Österreich geborenen Hollywood-Legenden fortsetzen. Der großartige Komponist Max Steiner war der erste in dieser Reihe: Der in Wien geborene Steiner war einer der erfolgreichsten Komponisten der Filmgeschichte, er gewann den Oscar dreimal. Er schrieb unter anderem die Musik zu “Vom Winde verweht” oder “Casablanca” – erstmals erhielt er für “The Informer” 1935 den Oscar.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Weltvegantag (engl. World Vegan Day) findet seit 1994 jährlich am 1. November statt mit dem Ziel, über die vegane Lebensweise zu informieren.

Guten Morgen!

Der St. Patrick’s Day wird am 17. März 2020 zu Ehren des irischen Nationalhelden St. Patrick gefeiert. Der Gedenktag ist ein gesetzlicher Feiertag in Irland, Neufundland und dem britischen Überseegebiet Montserrat. In Nordirland ist der 17. März arbeitsfrei. Der St. Patrick’s Day, oder kurz “Paddy’s Day”, wird von Iren auf der ganzen Welt gefeiert. Sein Volksfestcharakter macht ihn auch zunehmend bei Nicht-Iren beliebt. Geehrt wird Bischof Patrick von Irland als erster christlicher Missionar des Landes. Die Farbe Grün wird stark mit Saint Patrick assoziiert. Durch grüne Kleidung, Perücken oder sonstige grüne Accessoires wird am 17. März die Verbundenheit mit Irland und St. Patrick gezeigt. In manchen Städten, wie Chicago in den USA, werden Flüsse und Bier mit Lebensmittelfarbe grün gefärbt. Auch das grüne dreiblättrige Kleeblatt und die grün gekleideten irischen Kobolde, die “Leprechauns”, treten am St. Patrick’s Day überall in Erscheinung. Letztere stehen allerdings in keiner direkten Verbindung zu dem Heiligen.

Guten Morgen!

Herzogin Meghan hat sich in einem Streit mit einer auf Prominente fokussierten Fotoagentur durchgesetzt. Die britische Agentur, die derzeit wegen Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren durchläuft, habe sich verpflichtet, keine Bilder mehr von der früheren US-Schauspielerin und ihrer Familie, Prinz Harry und dem gemeinsamen Sohn Archie, zu machen. Das teilte Meghans Anwältin am Freitag einem Gericht in London mit, ein Anwalt der Gegenseite bestätigte die Abmachung.Ein Sprecher von Meghans Anwaltskanzlei sagte: “Diese Einigung ist ein klares Zeichen, dass rechtswidriges, übergriffiges und aufdringliches Paparazzi-Verhalten nicht toleriert wird und dass das Paar solche Vorfälle ernst nimmt – so wie es jede Familie tun würde.” Der Streit war an Bildern entbrannt, die die Agentur von Meghan und Archie im Jänner in einem Park in Kanada gemacht hatte. Die Herzogin hatte betont, es habe sich um einen privaten Familienausflug in einer abgelegenen Gegend gehandelt, an dem kein öffentliches Interesse bestanden habe. Noch nicht entschieden ist ein Verfahren gegen das US-amerikanische.

Fotoagentur darf keine Bilder mehr von ihr und ihrer Familie machen

Der Internationale Mädchentag, auch Welt-Mädchentag und engl. International Day of the Girl Child genannt, findet jedes Jahr am 11. Oktober statt mit dem Ziel, auf die Benachteiligung von Mädchen weltweit hinzuweisen.

Guten Morgen!

Hollywood-Star Tom Cruise hat Crewmitgliedern seines aktuellen “Mission Impossible”-Drehs mit dem Rausschmiss gedroht, wenn sie erneut gegen Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen sollten. Das soll auf einer Tonaufnahme zu hören sein, die das britische Boulevardmedium „The Sun“ publik gemacht hat. Die heimlich mitgeschnittene Aufnahme  dauert mehrere Minuten und wird immer wieder von Pieptönen unterbrochen, wegen angeblich drastischer Schimpfworte. “Wenn ich das nochmal sehe, seid ihr weg”, heißt es demnach. Und: “Tut das verdammt nochmal nie wieder.” Angeblich sollen zwei Tontechniker des Filmteams ohne Maske und Mindestabstand bei einem Computer gestanden sein. “Keine Entschuldigungen”, schrie Cruise sie an. “Ihr könnt das denjenigen erzählen, die wegen euch ihre verdammten Wohnungen verlieren.” Cruise soll befürchten, dass der Dreh wegen Verstößen gegen die Corona-Vorschriften vorzeitig beendet werden muss. In den sozialen Netzwerken werden die Tonaufnahmen heftig diskutiert. Viele User loben den Hollywoodstar für seine in Corona-Zeiten unmissverständlichen Aussagen. Andere kritisieren den bekennenden Scientology-Anhänger sogar als menschenverachtend.

Tom Cruise soll beim Dreh zu „Mission Impossible 7" ausgerastet sein