Österreich verstärkt Grenzkontrollen am Wochenende

Merken
Österreich verstärkt Grenzkontrollen am Wochenende

Österreich verstärkt kommendes Wochenende seine Grenzkontrollen. Angesichts des gesteigerten Ausreiseverhaltens vergangenes Wochenende an den Grenzübergängen zu Slowenien und Italien und mit dem Ende der Herbstferien sei “mit einer hohen Einreisefrequenz zu rechnen”, teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Freitag mit. Die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sei “hierbei oberste Prämisse.”

Die Präsenz der Polizei werde an den Grenzübergängen verstärkt, um gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden Kontrollen durchzuführen. “Die Corona-Situation in Österreich ist so wie in vielen anderen Ländern extrem ernst”, heißt es in der Aussendung weiter.

Kontrollen am langen Wochenende

Vom vergangenen Freitag bis Dienstag kam es zu insgesamt 223.120 Grenzkontrollen – bei 119.623 Kontrollen wurde ein Gesundheitscheck durchgeführt, davon “musste 136 Personen die Einreise aufgrund der Covid-19-Einreiseverordnung durch die Gesundheitsbehörde verweigertwerden und 1.324 Personen mussten sich im Zuge der Einreise in Heimquarantäne begeben”.

Neben der Coronavirus-Pandemie verwies Nehammer auch auf den “anhaltenden Migrationsdruck”. Erst Mitte Oktober 2020 wurde beschlossen, dass die Binnengrenzkontrollen an Österreichs Grenzen zu Slowenien und Ungarn bis 11. Mai 2021 verlängert werden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Am Freitag 10.07. beginnen nun für alle Schüler die Sommerferien. Alle Kinder die am Freitag in der SCW  am Info Point vorbeischauen  bekommen ein Geschenk! Wir freuen uns auf Euch!

SCW - Shool

Eine beschädigte Gasleitung löste Freitagabend einen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Energieversorgungsunternehmen in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) aus.

Gasaustritt: Gasleitung bei Arbeiten in Gunskirchen beschädigt

Es dürfen wieder Gewichte gestemmt und Muskeln trainiert werden. Seit letzter Woche haben die Fitnessstudios wieder geöffnet. Wir haben uns in einem vor Ort umgesehen

Als Zeichen einer Stabilisierung wird die aktuelle Entwicklung der sogenannten effektiven Reproduktionszahl (R-Zahl gewertet): Nach dem Freitags-Update der wöchentlichen Analyse von AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) und TU Graz lag diese im Zeitraum 6. bis 18. November bei 1,02 – gegenüber 1,21 eine Woche zuvor. Die tägliche geschätzte Steigerungsrate der Neuinfektionen lag bei minus 0,8 Prozent. In der Vorwoche war sie mit 3,4 Prozent deutlich im Plus. Die R-Zahl von 1,02 bedeutet, dass in diesem Zeitraum ein mit SARS-CoV-2 Infizierter statistisch gesehen 1,02 weitere Menschen angesteckt hat. Daniela Schmid, Sprecherin der Corona-Kommission, sagte zur APA, diese Werte deuten darauf hin, “dass dies das Plateau ist. Das Beste ist, dass sich aus dem Plateau ein sinkender Wert ergibt”. Die Expertin erläuterte, dass die R-Zahl auf deutlich unter 1 gedrückt werden müsse.“Wenn man das Plateau nur hält, wird auch das Gesundheitssystem zu stark belastet.” Werte in den Bundesländern Im Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien lag die effektive Reproduktionszahl um 1. In Kärnten und Salzburg war sie weiterhin über 1. Es ließ sich in beiden Bundesländern ein rückläufiger Trend in Richtung 1 beobachten, hieß es bei der AGES.

Reproduktionszahl in Österreich knapp über 1

Nachdem sie den Terrorakt in Wien verharmlost haben soll, ermittelt das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung nun gegen eine Lehrerin einer Mittelschule in Wels-Neustadt.

Verfassungsschutz ermittelt gegen Lehrerin einer Schule in Wels-Neustadt

Die Österreichischen Bundesbahnen werden ab Gültigkeit der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln per nächsten Montag nicht selbst Masken verteilen. Auch werden die Zugbegleiter nicht direkt einschreiten, falls die Maskenpflicht nicht eingehalten werde. Ein ÖBB-Sprecher wies jedoch darauf hin, dass am Montagnachmittag noch nichts Offizielles bezüglich der Bestimmungen vorgelegen sei. “Unsere Zugbegleiter werden keine Sherriffs spielen – das dürfen sie nicht und das können sie auch nicht”, erklärte Daniel Pinka von der ÖBB-Medienabteilung der APA. Man würde den Fahrgast höflich auf die Maskenpflicht hinweisen und bei Nicht-Befolgen wahrscheinlich mit der Polizei in Kontakt treten müssen. Das flächendeckende Austeilen von Masken auf mehr als 1.000 Bahnhöfen in ganz Österreich sei schon aus logistischen Gründen nicht machbar. “Unserer Auftrag ist, unsere eigenen Mitarbeiter mit Masken zu versorgen. Alle Fahrgäste mit Masken zu versorgen, wird sich nicht ausgehen.”

"Zugbegleiter werden nicht Sherriff spielen"