Österreicher empfinden Beschränkungen zunehmend mühsam

Merken
Österreicher empfinden Beschränkungen zunehmend mühsam

Die Österreicher empfinden die Beschränkungen zunehmend als mühsam. Laut einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes “Market” hat sich die Zustimmung zu der Aussage “Ich komme sehr gut zurecht mit den Einschränkungen” gegenüber der Vorwoche von 47 auf 38 Prozent verringert. Befragt wurden 1.000 Personen online und repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16.

Auf dem nun veränderten Alltagsprogramm stehen Ausmisten, Putzen, (gemeinsam) Kochen und Internet surfen weit vorne. Verstärktes Ausmisten und Aufräumen gaben 49 Prozent auf die Frage “was machen sie derzeit möglicherweise mehr / häufiger als vor Corona?” an. Dahinter folgten mit je 45 Prozent Nennungen mehr und gemeinsames Kochen, Internetsurfen und Putzen. 18 Prozent nannten mehr Sport und Fitnessübungen, genauso viele mehr Online-Shopping. 13 Prozent nehmen sich mehr Zeit für Kuscheln und Sex.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Linzer Klangwolke – seit 40 Jahren bis zu hunderttausend Menschen in den Linzer Donaupark lockendes Open-air-Event zum Auftakt des Linzer Brucknerfestes – wird im heurigen Corona-Jahr nicht im gewohnten Format stattfinden. Unter dem Titel “Sounding Linz” wird sie am 12. September die Klänge der Stadt im umfassenden Sinn zu Menschen der Landeshauptstadt, aber auch im ganzen Land bringen. Die Pläne der vier Linzer Akustik-Spezialisten Peter Androsch, Sam Auinger, Wolfgang Dorninger und Gitti Vasicek wurden am Donnerstag vorgestellt. Die Linzer Klangwolke 2020 sei ein Kunstwerk des 21. Jahrhunderts, wurde betont, das die Bevölkerung in die Entstehung einbezieht und ab Juli sukzessiv entstehen wird, mit dem Höhepunkt am Abend des 12. September. Die Menschen werden dabei eingeladen, ihre Lieblingsklänge und -Geräusche in der Stadt mit dem Smartphone akustisch und auch visuell aufzunehmen und einzusenden. Dieses “Sounding Linz” soll alle Lebenswelten erfassen – die private und die Arbeitswelt, den öffentlichen Verkehr, das Glockengeläute und das Vogelgezwitscher. Von den Veranstaltern – dem Brucknerhaus Linz gemeinsam mit der Kunstuniversität Linz, dem Ars Electronica Center und dem ORF – werden ab August verschiedene Aktivitäten angeboten, etwa Klangspaziergänge durch die Stadt, ein von Türmen und Hochhäusern über Linz gespanntes “Klanggerüst”, eine Klingelwelle der Radfahrer oder ein Besenballett der Straßenreinigung. Auch die Sirenenprobe am Samstag wird Bestandteil der heurigen Linzer Klangwolke sein. Die abschließende abendliche Klangwolke am 12. September ab 20 Uhr wird als durchgestaltete Inszenierung des Linzer Stadtklangs per Livestream und über andere Kanäle wie ORF, ARTE u.a., auch TV-gerecht übertragen. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) gestand bei der Präsentation des Projekts, dass man wegen Corona auch einen totalen Ausfall überlegt habe, nun sei man jedoch froh über die Lösung. Die heurige Linzer Klangwolke sei wohl die regionalste, unter Mitwirkung von Linzer Künstlern und Institutionen. Auch Brucknerhaus-Intendant Dietmar Kerschbaum betonte, dass Linz heuer der eigentliche Star der Klangwolke sein wird: “Die Klänge von Linz werden zu den Menschen gebracht”.

Linzer Klangwolke 2020 sammelt Lieblingsklänge

Bei dem Eifersuchts-Massaker in Tirol wurde der ehemalige Goalie des Eishockeyclubs Liwest Black Wings ermordet. Florian Janny war 24 Jahre alt und machte erst am Wochenende sein Debut bei dem Neo-Verein die Adlers-Kitzbühel.   Foto: Facebook

Mordopfer: Ex-Liwest-Black-Wingstorhüter

Die Regierung wird die Prämien für Supermarkt-Beschäftigte während der Corona-Krise nicht besteuern. Es sei klar, dass der Staat vom Einsatz der Mitarbeiter nicht profitieren dürfe, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch. Daher sollen für jene Bereiche, die das System aufrechterhalten, Bonuszahlungen im Sinne eines “15. Monatsgehaltes” komplett steuerfrei gestellt werden.

Regierung stellt Supermarkt-Prämien steuerfrei

Rund zwölf Prozent der Schüler waren für ihre Lehrer während der Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht oder nur schwer erreichbar. Zu diesem Ergebnis kommen laut “Standard” erste Resultate einer Online-Befragung des Instituts für Höhere Studien (IHS). Bei jenen Kindern, die die Pädagogen schon vor der Corona-Krise als benachteiligt einstuften, waren es sogar dreimal so viele. An der noch laufenden Studie nahmen bisher rund 5.000 Lehrer teil. Die ersten Resultate basieren auf etwa 2.500 Antworten. Nach Einschätzung der Lehrer waren zwei Drittel ihrer Schüler vom Homeschooling stark belastet oder überfordert. Ein Drittel kämpfte mit Schwierigkeiten wegen der Rahmenbedingungen, etwa wegen mangelnder Computer- oder Internetausstattung, fehlenden Raums oder unzureichender Hilfeleistung durch die Eltern. 40 Prozent der Lehrer orteten außerdem negative Auswirkungen der Schulschließungen auf das Kompetenzniveau ihrer Schüler.

Zwölf Prozent der Schüler für Lehrer schwer erreichbar

Die Coronavirus-Pandemie hat die Luftfahrt mit voller Wucht getroffen. Die AUA schrieb allein im zweiten Quartal einen Verlust (Adjusted Ebit) von 99 Millionen Euro, unbereinigt waren es 101 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die Lufthansa-Tochter zwischen April und Juni noch 46 Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Umsatz brach um 94 Prozent auf 35 Millionen Euro ein, teilte die AUA am Donnerstag in der Früh mit. “Die weltweiten Reisebeschränkungen haben den Betrieb im zweiten Quartal fast zur Gänze zum Erliegen gebracht. Erst seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs am 15. Juni erholt sich unser Geschäft langsam”, erklärte Finanzchef Wolfgang Jani in der Aussendung. Die Fluggesellschaft hatte am 19. März ihren Linienflugbetrieb für fast drei Monate komplett eingestellt. Die AUA beförderte im zweiten Quartal nicht mehr als 53.000 Passagiere. “Das haben wir in guten Zeiten normalerweise in eineinhalb Tagen”, erklärte eine AUA-Sprecherin auf APA-Anfrage. Im zweiten Quartal 2019 waren rund vier Millionen Menschen mit der AUA geflogen. Die Coronakrise wird der AUA heuer Rekordverluste bescheren. Nach sechs Monaten beträgt der operative Verlust bereinigt 235 Millionen Euro, unbereinigt sind es 299 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter sank bisher von 6999 auf 6756. Aufgrund der Kurzarbeit und dem Wegfall der Kerosinkosten im zweiten Quartal reduzierten sich die Gesamtaufwendungen im ersten Halbjahr um 44 Prozent auf 598 Millionen Euro. Weiterer Milliardenverlust bei Lufthansa Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Coronakrise hat auch der AUA-Mutter Lufthansa im zweiten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von rund 1,5 Milliarden Euronach einem Gewinn von 226 Millionen ein Jahr zuvor, wie der inzwischen vom Staat gestützte Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Der operative Verlust (bereinigtes Ebit) lag mit knapp 1,7 Milliarden Euro noch höher. Dass es nicht noch schlimmer kam, verdankte das Unternehmen einem Rekordergebnis seiner Frachttochter Lufthansa Cargo, die von der stark gestiegenen Nachfrage nach Frachtflügen profitierte. Bei nur noch 4 Prozent der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum brach der Umsatz um 80 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro ein. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet, dass der Flugverkehr frühestens im Jahr 2024 wieder das Niveau aus der Zeit vor der Krise erreicht. Der Konzern will deshalb seine Kosten bis zum Jahr 2023 um 15 Prozent senken, die Flotte um mindestens 100 Flugzeuge verkleinern und 22.000 Vollzeitstellen abbauen. Bis Ende Juni hat die Lufthansa die Zahl ihrer Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr bereits um knapp 8300 gesenkt. Die Lufthansa verschärft angesichts stockender Verhandlungen mit den Gewerkschaften in der Coronakrise ihre Gangart beim Abbau tausender Arbeitsplätze. Der Plan, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, sei angesichts der Entwicklungen im weltweiten Luftverkehr und der Verhandlungen mit den Gewerkschaften auch für Deutschland nicht mehr realistisch, teilte der inzwischen teilverstaatlichte Konzern bei der Vorlage seiner Quartalsbilanz am Donnerstag in Frankfurt mit. “Wir erleben eine Zäsur des globalen Luftverkehrs”, sagte Vorstandschef Carsten Spohr. “Vor 2024 rechnen wir nicht mehr mit einer anhaltenden Rückkehr der Nachfrage auf das Vorkrisenniveau.” Vor allem auf den Langstreckenverbindungen werde es keine schnelle Erholung geben.

Millionen-Verlust bei AUA, Stellenabbau bei Lufthansa

Nach “Bild”-Informationen starb Werner Böhmin der Nacht auf Dienstag in seinem Apartment auf Gran Canaria – nur drei Tage vor seinem 79. Geburtstag. Dorthin war er laut “Bild” Anfang des Jahres aus Hamburg gezogen. “Bild” zitierte seine Frau Susanne mit den Worten: “Werner ist auf Gran Canaria friedlich eingeschlafen. Ich bin sehr traurig.” Die Polonaise und das karierte Sakko waren seine unverwechselbaren Kennzeichen. Unter dem Künstlernamen Gottlieb Wendehals war Böhm einem Millionenpublikum bekannt. Seinen größten Hit landete der gelernte Dekorateur Anfang der 80er Jahre mit dem Schlager “Polonäse Blankenese”, in der immer wieder “die Löcher aus dem Käse” fliegen. Auch im RTL-Dschungelcamp war Böhm zu Gast – zuletzt im Jahr 2015 in der Sommerausgabe “Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!”. Damals traten Kandidaten auf, die schon früher an der regulären Dschungelshow “Ich bin ein Star – Lasst mich hier raus!” teilgenommen hatten. Bei dieser Show hatte Böhm gleich bei der ersten Staffel im Jahr 2004 mitgemacht. Böhm war von 1981 bis 1989 mit Schlagersängerin Mary Roos verheiratet. 1995 heiratete er Susanne Böhm. Inzwischen waren die beiden laut “Bild” getrennt. Seine Freundin Helga habe ihn am Dienstag in seinem Apartment auf Gran Canaria auf dem Bett liegend gefunden, berichtete “Bild”.

Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals ist tot