Österreicher gewinnt Literatur-Nobelpreis

Merken
Österreicher gewinnt Literatur-Nobelpreis

Peter Handke wurde am 6. Dezember 1942 im Kärntner Griffen geboren. Mit seinen ersten Werken erlangte er rasche Bekanntheit. Der vielfach ausgezeichnete Autor lebt seit fast 30 Jahren in Frankreich in einem Vorort von Paris. Er erhält den für dieses Jahr vergebenen Preis “für ein einflussreiches Werk, das mit sprachlicher Genialität die Peripherie und die Spezifizität der menschlichen Erfahrung untersucht”, so die Begründung der Akademie. Bei der Verkündung wurde sowohl auf sein Werk als Prosaautor als auch als Dramatiker hingewiesen.

 

Foto: Matthias Cremer

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Auf die Große Pyramide in Gizeh sind Botschaften zur Coronavirus-Pandemie projiziert worden. “Bleibt sicher”, “Bleibt zuhause” und “Dank an jene, die uns sicher halten” war nun in blauen und grünen Lichtzeichen auf dem mächtigen Grabmal des Pharaos Cheops nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo zu lesen. Die Pyramiden von Gizeh sind ebenso wie zahlreiche andere Touristenattraktionen des Landes wegen der Pandemie derzeit geschlossen. In Ägypten gab es bis Montag 656 offiziell verzeichnete Corona-Infektionsfälle, mindestens 41 Menschen starben dort an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Der Tourismussektor des Landes ist infolge der Pandemie weitgehend zum Erliegen gekommen.

Große Pyramide in Gizeh mit Slogans erleuchtet

In jüngster Vergangenheit sind hierzulande mehr rassistische Vorfälle als je zuvor gemeldet worden. 500 Meldungen sind allein im Juni beim Anti-Rassisimus-Verein ZARA eingegangen. Die Beobachtungs- und Beratungsstelle will sich aufgrund dessen personell verstärken und hat zur Finanzierung ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Die gestiegenen Zahlen führt man bei ZARA nicht darauf zurück, dass sich rassistische Hetze, Beleidigungen oder Beschimpfungen in absoluten Zahlen gehäuft haben. Vielmehr sei im Zuge der Black Lives Matter-Bewegung und rassistisch motivierter Polizeiübergriffe in den USA und andernorts die Bereitschaft gestiegen, Hass und Hetze im Alltag und im Internet nicht mehr hinzunehmen, sondern zu melden, meinte ZARA-Sprecherin Meike Kolck-Thudt am Montag im Gespräch mit der APA. “Jetzt wird erstmals ein bisschen mehr von der Spitze des Eisbergs sichtbar. Durch das gesteigerte öffentliche Bewusstsein und die mediale Aufmerksamkeit für das Phänomen Rassismus werden aktuell mehr Vorfälle gemeldet als sonst”, bekräftigte ZARA-Geschäftsführerin Caroline Kerschbaumer. Um die Meldungen weiterhin in gewohnter Qualität bearbeiten zu können, benötige man bei ZARA langfristig mehr Beraterinnen und Berater. Zugleich verlangt ZARA einen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus. Nicht nur die Politik müsse Verantwortung übernehmen, auch in anderen Bereichen würden dringende Veränderungen anstehen. Etwa in Unternehmen, wo oft schon im Bewerbungsprozess Rassismen greifen, im Bildungssystem, wo nicht nur im Geschichtsunterricht oft mit rassistischen Bildern gearbeitet wird, oder im Marketing, wenn durch Logos und Markennamen rassistische Vorurteile reproduziert werden.

Mehr Meldungen von rassistischen Vorfällen in Ö als je zuvor

Russland hat bei der Zahl der registrierten Corona-Infizierten die Marke von 300.000 überschritten. Am Mittwoch kamen innerhalb eines Tages mehr als 8.700 neue Fälle hinzu, wie die Behörden in Moskau mitteilten. Das sei der niedrigste Wert seit Anfang Mai. 2.972 Menschen starben demnach mit dem Virus. Mit 135 Todesfällen pro Tag habe es nun einen neuen Höchststand gegeben. Nach Erhebungen der US-Universität Johns Hopkins liegt das flächenmäßig größte Land der Erde bei der Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen auf Platz zwei hinter den USA. Insgesamt haben sich in Russland rund 308.700 Menschen angesteckt.

Russland überschritt 300.000er-Marke bei Infektionen

Ein Auto ist Donnerstagfrüh in Lambach (Bezirk Wels-Land) in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte den in Vollbrand stehenden PKW rasch löschen.

Auto auf Parkplatz in Lambach in Vollbrand

Wie klingt der Atem bei Covid-19-Patienten? Und wie sieht deren Lunge aus? Diese Frage möchten Forschende der ETH Lausanne (EPFL) mit künstlicher Intelligenz beantworten, wie die Hochschule mitteilte. Mary-Anne Hartley ist Ärztin und Forscherin an der ETH Lausanne. Gemeinsam mit ihrem Team und Universitätsspitälern arbeitet sie daran, mittels Algorithmen Covid-19 zu diagnostizieren und vorauszusagen, wie schwer die Patienten erkranken werden. Die neuen Deep-Learning-Algorithmen nannten die Forschenden DeepChest und DeepBreath. Beim DeepChest nutzen sie Daten aus Lungenultraschallbildern, beim DeepBreath abgehörte Atemgeräusche, die sie mit einem digitalen Stethoskop erfassen. “Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend”, sagte Martin Jaggi von der EPFL.Die Grundlage für DeepChest bilden Lungenultraschallbilder von tausenden Corona-Patienten, die in die Notaufnahme des Universitätsspital Lausanne (CHUV) eingeliefert wurden. Am Genfer Universitätsspital hört Alain Gervaix, Kinderarzt und Infektiologe, seit 2017 Atemgeräusche bei Patienten ab, um ein intelligentes digitales Stethoskop, das “Pneumoskop”, zu entwickeln. Die Idee sei ihm im Gespräch mit seiner Tochter gekommen: Er erklärte ihr, dass er beim Abhorchen der Lunge Geräusche hören könne, die helfen, Asthma, eine Bronchitis oder Lungenentzündung zu erkennen, so der Genfer Arzt.Diese Daten verwendeten die EPFL-Forschenden, um den DeepBreath-Algorithmus zu entwickeln. Erste Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass er Veränderungen im Lungengewebe feststellen kann, bevor die Krankheit ausbricht. So lassen sich asymptomatische Covid-19-Patienten frühzeitig erkennen. Die Forschenden hoffen, dass die Anwendung bis Ende Jahr zur Verfügung stehen wird.Das Team verfeinert die Algorithmen weiter – unter anderem mithilfe eines einjährigen Hackathons, den Hartley im März ausgerufen hatte. “Wir wollen robuste und vertrauenswürdige Instrumente schaffen, die auch nach der Pandemie noch von Nutzen sind”, sagte sie.So hoffen die Forschenden, dass die Algorithmen zwischen viraler und bakteriellen Lungenentzündung unterscheiden können werden – um einen Beitrag im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen zu leisten. Außerdem arbeiten sie daran, dass die Algorithmen auch auf Mobiltelefonen funktionieren. Bereits im Frühjahr entwickelten EPFL-Forschende eine auf künstlicher Intelligenz basierende App, die den typischen Corona-Husten erkennen soll.

Künstliche Intelligenz erkennt Covid-19 an Atemgeräuschen

Heute hat der Lagerabverkauf mit Sensationspreisen von Mediashop begonnen.  Bis Sa. 18.01.2020 ist das internationale TV-Shopping-Unternehmen in der Shoppingcity Wels zu Gast. ⚠️ SCW-Service-Hinweis: Ein Parkplatz ist für Sie Garantiert ! Unser Parkdeck hat geöffnet! ☺️

Mediashop in der SCW Shoppingcity Wels