Österreichs Torfrau darf nicht zum Nationalteam reisen

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Österreichs Torfrau darf nicht zum Nationalteam reisen

Österreichs Frauen-Nationalteam bricht am Montagnachmittag ohne Stammtorhüterin Manuela Zinsberger nach Malta auf, wo mit der Teilnahme an der “Visit Malta Women’s Trophy” der Auftakt ins Länderspieljahr 2021 erfolgt. Die Arsenal-Legionärin darf aufgrund der “aktuell geltenden Einreisebestimmungen” für in Großbritannien engagierte Sportler nicht auf die Mittelmeerinsel reisen, wie Österreichs Fußball-Bund (ÖFB) in einer Aussendung mitteilte.

Außerdem musste mit Isabella Kresche (SKN St. Pölten) eine weitere Torhüterin verletzungsbedingt absagen. Vanessa Gritzner(Sturm Graz) und Kristin Krammer (USV Neulengbach) sind nachberufen worden und bilden mit Rückkehrerin Jasmin Pal (SC Sand/GER) das ÖFB-Torfrauen-Trio. Im Rahmen des Turniers treffen die Österreicherinnen am Freitag (15.00 Uhr MEZ) auf den WM-Dritten und Olympiazweiten Schweden und am 23. Februar (18.30 Uhr/beide live ORF Sport+) ebenfalls in Paola auf die Slowakei.

Auf Malta wird es somit in jedem Fall zu einem Länderspiel-Debüt kommen. Denn anders als Zinsberger, die in den 60 Länderspielen des Frauen-Nationalteams seit 2015 insgesamt 57-mal für die Startelf nominiert worden war, haben Gritzner, Krammer und Pal noch keinen Einsatz im Teamtrikot zu Buche stehen. “Natürlich ist der Ausfall von Manuela Zinsberger für uns bitter und stellt eine neue Situation dar. Allerdings bietet sich unseren jungen Torfrauen dadurch die große Chance, Einsatzminuten und Erfahrungen auf höchstem internationalem Niveau zu sammeln”, sagte ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann vor der Abreise.

Ebenfalls nicht zum Lehrgang anreisen werden Lisa Kolb (USV Neulengbach) und Katharina Schiechtl (Werder Bremen). Das SKN-Duo Jennifer Klein und Anna Bereuter – für die 19-jährige Vorarlbergerin ist es die erste Einberufung überhaupt – wurde nachnominiert.

Die Liste der Ausfälle ist damit erneut lang. Neben Zinsberger, Kresche, Kolb und Schiechtl fehlen Fuhrmann noch ÖFB-Teamkapitänin Viktoria Schnaderbeck (Knie/Arsenal), Verena Aschauer (Knöchel/Eintracht Frankfurt), Viktoria Pinther (angeschlagen/Bayer Leverkusen) sowie Julia Hickelsberger-Füller (SKN St. Pölten), die nach ihrem im September erlittenen Kreuzbandriss weiterhin am Comeback arbeitet.

“Die Auswirkungen der Covid-Pandemie, sowie die lange Verletztenliste stellen uns einmal mehr vor große Herausforderungen. Wir werden uns aber – wie bereits in der Vergangenheit – ausschließlich auf jene Dinge konzentrieren, die wir auch beeinflussen können. Unsere Aufgabe als Trainer- und Betreuerteam ist es, die Spielerinnen bestmöglich auf die Spiele einzustellen”, betonte Fuhrmann.

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