oeticket-Mutter macht kaum noch Geschäft

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oeticket-Mutter macht kaum noch Geschäft

Den deutsche Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim – Mutter von oeticket und Barracuda in Österreich – hat die Coronakrise im zweiten Quartal voll getroffen. Zwischen April und Ende Juni sackte der Umsatz wegen ausgefallener Festivals, Konzerte und anderen Veranstaltungen um fast 97 Prozent auf 13,9 Millionen Euro ab, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

Der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 16,2 Millionen Euro nach einem operativen Gewinn von 54,7 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Auch unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 40,9 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch 21,8 Millionen Euro verdient.

Barracuda leidet unter der Commerzialbank

Kosten- und Effizienzmaßnahmen hätten Entlastungen in zweistelliger Millionenhöhe gebracht, hieß es. Investitionen wurden auf ein Mindestmaß gekappt. Konzernchef Klaus-Peter Schulenberg sprach von der schwierigsten Phase der Unternehmensgeschichte. Der Konzern gibt wegen der Covid-19-Pandemie weiter keine Prognose für heuer ab, sieht seine Wettbewerbsposition nach Ende der Beschränkungen aber nach eigenen Angaben als sehr gut. In Österreich gehören das Eintrittskartenunternehmen oeticket und der Konzertveranstalter Barracuda zu CTS Eventim. Barracuda hatte beim Bilanzskandal der Mattersburger Commerzbank 34 Millionen Euro verloren, dank eines umfassenden Finanzierungsplans sei der Geschäftsbetrieb der Barracuda Gruppe gewährleistet und damit insbesondere auch der beiden Festival-Flaggschiffe Nova Rock und Frequency, hatte es Ende Juli geheißen.

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