Offensive gegen Fake News für Migranten

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Offensive gegen Fake News für Migranten

Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) hat neben der bereits laufenden Informationskampagne für Migranten eine Offensive gegen Falschmeldungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestartet. Dabei sollen Mythen und Fake News in 16 Sprachen korrigiert werden. Im Zuge der laufenden Info-Kampagne wurden bereits mehr als 260.000 Menschen via SMS, Mail und online kontaktiert

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Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs fordern acht heimische Orchester in einer an Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) gerichteten Stellungnahme. Neben bereits eingeführten Lockerungen in den Bereichen Industrie, Handel oder Bildung müsse der Neustart von Kunst- und Kulturveranstaltungen “dringend angestrebt werden”, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben. Für die Musiker sei die Wiederaufnahme ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nur wirtschaftlich essenziell, sondern auch “aus sozialmedizinischer Perspektive von großer Relevanz”. Man wolle dem Publikum die Teilnahme an Opernaufführungen und Konzerten wieder ermöglichen und den Lockdown im Orchesterbereich beenden. Dazu habe man eigens Maßnahmen ausgearbeitet. So sollen etwa “nur Personen, die sich gesund und leistungsfähig fühlen”, ihre Tätigkeiten im Orchester wieder aufnehmen. Hochrisikopersonen werde wiederum “im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge eine Freistellung von der Teilnahme am Orchesterspiel gewährt”.

Orchester fordern Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Der mit seinem Handbike verunglückte frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi ist erneut operiert worden. Das teilte das San Raffaele Krankenhaus in Mailand am Montag mit. Der 53-jährige Italiener, der bei einem Unfall im Juni schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, war am Freitag aus einem Rehabilitationszentrum in die lombardische Hauptstadt verlegt worden. Am Tag danach habe er sich einem “heiklen neurochirurgischen Eingriff” unterziehen müssen, der von Professor Pietro Mortini durchgeführt worden sei, hieß es. Tests hätten den Erfolg dieser Behandlung gezeigt, erläuterte das Hospital. Zanardi liege weiter auf der Intensivstation, sein Zustand wurde als “stabil” bezeichnet. Der 53-Jährige war erst kurz vor dem Transport nach Mailand in das Neuro-Rehabilitationszentrum im Umland der Stadt gekommen. Davor schien es ihm besser zu gehen. Anfangs hatte er in einem Hospital in Siena in der Toskana gelegen und war mehrfach operiert worden. Zanardi hatte am 19. Juni bei einem Wettbewerb in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert. Der Rennfahrer hatte 2001 bei einem Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Er kämpfte sich wieder zurück in den Leistungssport. Zanardi bestritt auch Rennen in der DTM und gewann viermal Gold bei den Paralympics.

Verunglückter Zanardi erneut am Kopf operiert

Am Donnerstag erfolgt die – nicht medienöffentliche – Generalprobe für die Corona-Ampel, mit der ab 4. September regionale Vorgehensweisen gegen Covid-19 fixiert werden. Über ein vierstufiges System ausgehend von Grün (niedriges Risiko), Gelb, Orange bis Rot (sehr hohes Risiko) sollen dann ab dem Freitag vor Schulbeginn in Ostösterreich die Farben samt jeweiligen Maßnahmen online gehen. Bei der Probe werden noch keine Farben kommuniziert. Mindestens einmal pro Woche oder auch öfter wird ab kommender Woche auf einer Webseite die jeweilige epidemiologische Lage der Regionen bis zu den Bezirken – außer im Fall von Wien – in einer der vier Farben samt daraus abgeleiteten Folgen präsentiert. Welche Farbe aufgrund der Empfehlung der 19-köpfigen Corona-Kommission vergeben wird, liegt in der Hand der Politik, also bei Gesundheitsminister, Landeshauptleuten sowie Bezirkshauptleuten. Die Kommission – Vertreter des Krisenstabs, des Bundeskanzleramts, des Gesundheitsministeriums, Virologen und Public-Health-Experten sowie Ländervertreter- beurteilt zuvor vier Indikatoren: die siebentägige Entwicklung der Fallzahlen, die Kapazitäten in Spitälern, ob man die Infektionen zurückverfolgen kann (Clusteranalysen) und als vierten Punkt Testanzahl und positive Ergebnisse. Noch ausständig sind die von Ländern, dem Gesundheitsressort und anderen Ministerien zu erarbeitenden Leitlinien zu Konsequenzen der jeweiligen Ampelschaltung. Sie werden nach Fertigstellung veröffentlicht.

Generalprobe der Corona-Ampel vor Echtbetrieb

Ex-FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus verweist darauf, dass das Verfahren wegen Drogenkonsums im Zusammenhang mit dem Ibiza-Video eingestellt wurde. “Das ist Schnee von gestern. Das Verfahren gegen mich wurde eingestellt”, sagte Gudenus der Zeitung “Heute”. Zu seinem mutmaßlichen Kokainkonsum äußerte sich Gudenus, der als Politiker wiederholt eine härtere Drogenpolitik gefordert hatte, nicht. Laut Sonderkommission wurde Gudenus bei Gesprächen im Vorfeld der versteckten Aufnahmen des Ibiza-Videos beim zweimaligen Kokainkonsum gefilmt. Auf Dienstag veröffentlichten Bildern ist Gudenus in einschlägiger Pose über ein Tischchen gebeugt zu sehen. Die Staatsanwaltschaft Wien hat die Causa wegen Verjährung eingestellt.

Gudenus zu Drogen-Verdacht - "Schnee von gestern"

Experten zufolge sind Menschen nach einer überstandenen Infektion mit Sars-CoV-2 wahrscheinlich zunächst immun gegen den Erreger. Stand heute wisse man, dass der Mensch nach der Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Antikörper bildet, erklärten die Virologin Melanie Brinkmannvom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Friedemann Weber, Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Gießen. Es sei davon auszugehen, dass der Immunschutz nach der Infektion ein bis zwei Jahre anhält.

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