Ohne Michael Wendler wird auf Mykonos und nicht im Kuhstall gedreht

Merken
Ohne Michael Wendler wird auf Mykonos und nicht im Kuhstall gedreht

Traditionell geht es für die Dreharbeiten zum DSDS-Recall auf eine Fernreise in exotische Länder wie Kuba oder Jamaika. Das ist 2020 nicht möglich. Daher wird der Recall für hoffnungsfrohe “Superstars” derzeit in Griechenland gedreht.

Nach dem Abgang von Schlagersänger Michael Wendler geht für die Jury der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) der Alltag wieder weiter. Zurzeit suchen die verbliebenen Juroren Dieter Bohlen, Maite Kelly und Mike Singer auf der griechischen Insel Mykonos Talente. In Griechenland seien die Infektionszahlen immer noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, und es gebe keine Reisewarnung vonseiten des Auswärtigen Amtes, ließ RTL verlauten.

Dennoch gibt Productionmanager Roland Bott zu: “Wir haben bis zur letzten Sekunde geschwitzt, ob der Recall hier überhaupt stattfinden kann.” Am Wochenende flogen die Jury, die 27 Kandidaten und die 82 Mann starke Crew nach Mykonos. Dazu Bohlen: “Wir haben uns im Vorfeld sehr viele Gedanken gemacht, wo wir den Recall machen. Das ging bis zum Kuhstall in Tötensen, wenn alles andere dicht sein sollte.” Außerdem erzählt der Pop-Titan: “Ich werde seit Wochen jeden Tag getestet, das macht mir überhaupt nichts mehr aus. Ich hoffe, dass die Pandemie so schnell wie möglich vorbei ist. Da hat man auch eine große Eigenverantwortung, man muss total aufpassen und sich vernünftig benehmen. Ich desinfiziere meine Hände bestimmt 50 Mal am Tag, laufe nur mit Maske rum und das sollte jeder machen. Dann hoffe ich, dass es bald wieder besser wird.”

Zuletzt hatte es Unruhe in der Jury gegeben. Michael  Wendler (48, “Egal”), der in Florida weilt, hatte vor zwei Wochen überraschend den Rückzugerklärt. Als Grund nannte er das Vorgehen von Bundesregierung und Medien wie RTL in der Corona-Pandemie. Der Privatsender distanzierte sich umgehend von seinen Aussagen. Die 18. “DSDS”-Staffel wird Anfang 2021 ausgestrahlt. Saison Nummer 17 gewann Ramon Roselly.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Wer nicht dabei war, hat Stimmung pur verpasst.

Volle Tanzfläche in HIPPMANN 7 bei der Ü31 Party

Jede Familie feiert den Muttertag etwas anders. Die einen tischen ein ordentliches Frühstück für die Familienoberhäuptin auf, andere kaufen Blumen. In Pichl aber wird ganz anders gefeiert – dort wird die Mama zur Mostkost eingeladen. Timo Weickinger war für Sie vor Ort.

Erlebe die Band noch einmal zusammen mit dem Symphonieorchester, dessen legendärer Dirigent Michael Tilson Thomas einen Teil des Konzertes leiten wird, und der damit seine letzte Saison in San Francisco einläutet. Aufgezeichnet am 6. und 8. September, feierte das Konzert gleichzeitig die Eröffnung des hochmodernen Chase Center, einer historischen Erweiterung der Uferpromenade der Stadt. Am 9.Oktober um 20:15 im Kino Lambach.

Du hast es nicht nach San Francisco zu Metallica geschafft? Dann schau Dir doch das Konzert doch einfach im Kino an!

Zwei französische Titel führen bei den Buchmachern, was den Sieg beim Eurovision Song Contest (ESC)  in Rotterdam (22. Mai)betrifft. Wobei die derzeitige Nummer eins in den Wettbüros – „Je me casse“ („Ich haue ab“) von Destiny aus Malta – nur französisch klingt. Bis auf die Refrainzeile wird die augenzwinkernde Electro-Swing-Hymne über die Unabhängigkeit einer Frau von einem Mann auf Englisch gesungen. Und wurde auch von einem schwedisch-britischen Team geschrieben (Malin Christin, Amanuel Dermont, Nicklas Eklund & Pete Barringer). Beim abgesagten ESC 2020 wäre Destiny von der sonnigen Mittelmeerinsel, die auch schon bei der britischen Talentshow „Britain’s Got Talent” erfolgreich war, mit der souligen Nummer „All Of My Love“ angetreten, die Österreichs Cesár Sampson mitkomponiert hatte. Vor der Absage stand Destiny in den Wettbüros im März 2020 auch recht vorne, damals zwischen Rang 5 und 10 pendelnd.Mittlerweile ist Barbara Pravi aus Paris der Sängerin aus Valletta, Destiny, dicht auf den Fersen: Als Komponistin gewann das 28-jährige Ausnahmetalent im November 2020 den Junior Eurovision Song Contest(“J’imagine” für die elfjährige Bretonin Valentina). Mit dem Chanson „Voilà“, das Tradition und heutigen Purismus verbindet, könnte Pravi den ersten Sieg für Frankreich seit 1977 (Marie Myriam mit “L’oiseau et l’enfant”) holen. Sie singt in ihrem biografischen Lied (Co-Autor: ihr Kumpel Igitt, der sich 2019 mit dem wunderbar zarten Ohrwurm “Lisboa, Jerusalem” im nationalen Vorentscheid fast das ESC-Ticket ersingen konnte) eindringlich über all das, was sie als Künstlerin besitzt und vermitteln will, ihre Stimme, ihren Körper, ihren Lebensgeist, ihren Willen und ihre Seele. Als authentische Interpretin holt Pravi mit dem auf den ersten Blick altbackenen Titel das Genre Chanson in eine zeitgeistige, moderne oder eben zeitlose Dimension. Österreichs Vincent Bueno (“Amen”) wird bei 39 Teilnehmern derzeit auf Rang 23 gehandelt. Der zweite “Amen”-Titel (Slowenien) gehört neben Albanien und Spanien zu den drei Schlusslichtern. Mit einer emotionalen Live-Performance ist für Bueno freilich noch viel mehr möglich! Auf Platz drei bei den Buchmachern liegt nach Malta und Frankreich derzeit die Schweiz (“Tout l’univers”) – also ebenfalls mit einem französischsprachigen Titel, gefolgt von Bulgarien und Italien. Hier ein Video vom Schweizer Kandidaten 2020 & 2021 Gjon’s Tears (die jahrelang erfolglosen Eidgenossen schafften ja zuletzt mit Luca Hänni Platz vier in Tel Aviv). So klang übrigens Destiny (bürgerlich: Destiny Chukunyere, Jahrgang 2002) aus Malta im Vorjahr, gewonnen hätte sie damit wohl nicht. Beim “Kleinen Song Contest” im ORF erreichte sie immerhin nach Island und Österreich die Top 3.

ESC: Malta führt bei den Buchmachern, aber Frankreich pirscht sich heran

Tierisch Weihnachten warten am Wiesmayrgut auf Dich!

Advent am Wiesmayrgut
EVENT-TIPP
Merken

Advent am Wiesmayrgut

zum Beitrag

Seit Wochen predigt die Bundesregierung, dass nur mit der Impfung die Corona-Krise überwunden werden kann. Aber die Botschaft ist noch nicht bei allen angekommen: Wie das Magazin “Weekend” berichtet, will sich Andreas Gabalier nicht impfen lassen. “Ich glaube, dass man uns als Kind viel zu viel hineingespritzt hat. Das weiß man ja heute. Vom Hausverstand her glaube ich, das ein Medikament, das bei schweren Verläufen hilft, besser wäre”, wird der Musiker zitiert. Andere Promis sehen das ganz anders – was wohl auch eine Frage des Alters sein könnte. Um die Impfbereitschaft der Österreicher zu steigern, will die Bundesregierung eine neue TV-Kampagne starten. Als Testimonials wurden der Journalist Hugo Portisch, der Moderator Sepp Forcher und die Schauspielerin Waltraut Haas, so ein Sprecher der Initiative “Österreich impft” des Rotes Kreuzes. Auch Harald Serafin, Peter Weck, Richard Lugner oder Erika Pluhar haben schon öffentlich bekundet, dass sie sich so bald wie möglich impfen lassen wollen.

Andreas Gabalier will sich nicht impfen lassen