Online-Festival mit früheren Auftritten von Stars

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Online-Festival mit früheren Auftritten von Stars

In der Coronakrise veranstaltet das Musiklabel Warner Music gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Online-Festival mit Ausschnitten früherer Konzerte von Stars wie Coldplay, Ed Sheeran oder Bruno Mars. Das “Play On Fest” mit Auftritten von mehr als 65 Musikern und Bands soll vom 24. bis zum 26. April im Internet zu sehen sein, teilte die US-Plattenfirma am Mittwoch mit.

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Nach zwei Rennen im Formel-1-Jahr 2020 deutet fast alles auf eine Fortschreibung der Mercedes-Dominanz der vergangenen Jahre hin. Allerdings ist Spielberg auch als klassische Powerstrecke mit wenigen Kurven zu sehen, die im Normalfall Autos mit leistungsstarken Motoren bevorzugt. Auf dem Hungaroring in Mogyorod sieht es dieses Wochenende anders aus, weshalb sich Red Bull einiges ausrechnet. “Wir sind alle bereit für einen neuen Kurs”, sagte Max Verstappen nach zwei Rennen auf dem Red Bull Ring, die für das Team gemischte Gefühle brachten. Nach einem Doppel-Ausfall im ersten Grand Prix fuhr Verstappen am vergangenen Sonntag immerhin als Dritter auf das Podium – die Mercedes von Sieger Lewis Hamilton und Valtteri Bottas waren aber vor allem auf den Geraden für den Honda-Motor im Heck des Niederländers unerreichbar. “Jetzt freue ich mich einfach nur auf dieses Wochenende in Ungarn, weil das eine Strecke ist, die wirklich Spaß macht mit diesen Autos.” Der Hungaroring sei “technisch herausfordernder als Österreich. Es gibt mehr Kurven”, stellte Verstappen fest. Zwar sind es in der offiziellen Streckenbeschreibung nur 14, doch daneben “verstecken” sich weitere, die entweder langsam oder lang oder beides zugleich sind. So fahren die Formel-1-Autos in Ungarn nur rund zehn Sekunden pro Runde geradeaus, die restlichen rund 65 Sekunden verbringen sie in Kurven. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h ist der Hungaroring eine der langsamsten Strecken im Kalender. Und diese Umstände haben der Equipe von Firmengründer Dietrich Mateschitz in der Vergangenheit immer geholfen, näher an die Silberpfeile heranzurücken. Auch 2019 war zu beobachten, dass die Rennstrecke nahe Budapest den aerodynamisch starken Red Bulls entgegenkommt. Im Qualifying erzielte Verstappen die Pole Position, für den Niederländer war es überhaupt die erste in seiner Karriere. Im Renntrimm hatte dann aber trotzdem Mercedes in Person von Hamilton knapp die Nase vorne. Beim Engländer kam neben einer optimalen Strategie dazu, dass er die Strecke liebt. Es war bereits sein siebenter Erfolg in Ungarn, nur in Montreal hat Hamilton genauso oft gewonnen. Acht Erfolge am selben Schauplatz gelangen bisher nur Rekordweltmeister Michael Schumacher in Magny-Cours in Frankreich. “Ich weiß nicht warum das so ist, aber es gibt für uns Fahrer Strecken, die einem mehr liegen, und andere, die einem nicht so liegen”, erklärte Hamilton. Sein Teamchef Toto Wolff warnte aber davor, von einem leichten Spiel für Mercedes auszugehen. “Das nächste Rennen in Ungarn stellt uns vor ein ganz anderes Szenario”, sagte der Meister des Understatements aus Wien. “Der Hungaroring hat Red Bull schon immer gelegen und sie haben auch in diesem Jahr bereits ihre Stärke in den langsamen Kurven unter Beweis gestellt. Sie werden dort nur sehr schwer zu schlagen sein.” Wenn man die komplette Saison betrachte, in der Strecken wie Monaco, Singapur und Mexiko der Covid-19-Pandemie zum Opfer fielen, werde der Hungaroring heuer die Strecke mit dem höchsten Abtrieb sein. “Entsprechend wird es interessant zu sehen, wessen Aero-Paket hier am besten funktionieren wird”, erläuterte Wolff. Die Achillesferse von Mercedes im vergangenen Jahr war außerdem die Kühlung, die bei besonders hohen Temperaturen nicht so effektiv funktionierte wie gewünscht. Laut Wolff ist das nach wie vor so, daher seien dem Serien-Weltmeister die gemäßigten Temperaturen am Sonntag in der Steiermark entgegengekommen. Auch in Budapest soll es nicht heiß werden. Laut Wetterprognosen ist im Gegenteil sogar die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter hoch.

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Die Corona-Notfallmaßnahmen dürfen nach Ansicht der OSZE nicht zu Einschränkungen der Medienfreiheit führen. “Man stoppt keine Gerüchte mit Zensur, aber sehr wohl mit einem Zugang zu pluralistischen und unabhängigen Informationsquellen”, sagte der Medien-Beauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Harlem Désir, der Deutschen Presse-Agentur in Wien. “Diese Pandemie rechtfertigt nicht die Einführung von Restriktionen für die Medienfreiheit oder die journalistische Tätigkeit aus solchen oder anderen Gründen.” Désir hat seit Mitte März seine Sorge über die Entwicklungen in mehr als zehn Ländern geäußert. “Ich teile die Ansicht, dass man gegen Falschinformationen wie etwa falsche Heilmethoden oder Medikamente vorgehen muss, auch gegen falsche Informationen, die Panik erzeugen können” erklärte Désir. “Aber diese Notfallmaßnahmen sollten nicht die Möglichkeit der Journalisten behindern, über die Pandemie zu berichten– und dazu zählt auch die Veröffentlichung von Informationen, die von verschiedenen Quellen stammen.”

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Wie bereits durchgesickert, machen der ORF und Servus TV bei der Formel 1 künftig halbe-halbe. Wie Servus TV und die Motorsport-“Königsklasse” am Dienstag mitteilten, sicherten sich die beiden Sender ab 2021 für drei Jahre die Free-TV-Rechte an der Formel 1. Gemäß Vereinbarung wird bis einschließlich 2023 jeweils eine Hälfte der Rennen pro Saison bei Servus TV, die andere live im ORF zu sein. Wie bereits durchgesickert, machen der ORF und Servus TV bei der Formel 1 künftig halbe-halbe. Wie Servus TV und die Motorsport-“Königsklasse” am Dienstag mitteilten, sicherten sich die beiden Sender ab 2021 für drei Jahre die Free-TV-Rechte an der Formel 1. Gemäß Vereinbarung wird bis einschließlich 2023 jeweils eine Hälfte der Rennen pro Saison bei Servus TV, die andere live im ORF zu sein.

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Schauspieler Johnny Depp (57) und seine Ex-Frau Amber Heard sind am Dienstag zum Auftakt eines Prozesses in London eingetroffen. Depp klagt gegen den Verlag der Boulevardzeitung “The Sun” wegen eines Artikels, in dem behauptet wurde, er habe Heard (34) körperlich misshandelt. Der Schauspieler (“Pirates of the Caribbean”) bestreitet das. Das Verfahren soll drei Wochen dauern. Beide betraten getrennt voneinander das Gerichtsgebäude. Heard trug als Gesichtsmaske ein großes rotes Tuch mit weißen Punkten. Sie wurde von ihren Anwälten und ihrer Schwester begleitet. Depp kam im dunkelblauen Anzug. Er trug eine Sonnenbrille und ein dunkles Tuch. Depp und Heard hatten sich vor etwa neun Jahren bei den Dreharbeiten zu “The Rum Diary” kennengelernt. Das Paar trennte sich 2016 nach nur 15 Monaten Ehe und trug danach einen monatelangen Rosenkrieg aus. Im Prozess sollen per Video auch Depps frühere Partnerinnen Vanessa Paradis und Winona Ryder als Zeuginnen aussagen. Eigentlich sollte der Prozess schon im vergangenen März beginnen. Er musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Auch in den USA hat Depp wegen der Vorwürfe eine Verleumdungsklage eingereicht. Er klagt dort aber direkt gegen seine Ex-Frau. Die hatte in einem Artikel der “Washington Post” über ihre Gewalterfahrungen berichtet – allerdings ohne Depp beim Namen zu nennen.

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Facebook hat seit April mehr als sieben Millionen Beiträge mit Informationen zum Corona-Virus gelöscht, die dem Online-Netzwerk zufolge die Gesundheit von Menschen gefährden könnten. Rund 98 Millionen weniger gefährliche Inhalte mit zweifelhaften Informationen seien mit Warnhinweisen versehen worden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Facebook fährt seit einiger Zeit einen härteren Kurs gegenüber potenziell gefährlichen Informationen, etwa zu angeblichen Corona-Behandlungen. Dabei geriet der Konzern auch mit US-Präsident Donald Trump aneinander. Das Unternehmen räumte zugleich ein, dass es die Coronakrise schwieriger mache, bei Beiträgen einzugreifen, die darauf hinweisen, dass Nutzer sich Schaden zufügen wollen. Während zur Erkennung etwa von Hassrede automatisierte Software eingesetzt werde, sei in diesen Fällen immer noch die Rolle menschlicher Prüfer sehr groß. Die Verlagerung aus den Büros ins Homeoffice habe deren Arbeit erschwert.

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Die Fußball-Länderspiele im September werden wegen der Coronavirus-Situation ohne Zuschauer über die Bühne gehen. Dafür sprach sich der europäische Verband UEFA am Mittwoch nach einer Videokonferenz mit allen 55 Generalsekretären seiner Mitgliedsverbände aus. Eine endgültige Entscheidung wird das UEFA-Exekutivkomitee in den kommenden Tagen fällen. Für den ÖFB bedeutet dies, dass zum Auftakt der Nations League sowohl das Gastspiel am 4. September in Norwegen als auch das Heimspiel am 7. September in Klagenfurt vor leeren Rängen stattfinden werden. Das Duell mit Erling Haaland und Co. in Oslo wird das erste ÖFB-Länderspiel nach 290 Tagen Corona-Pause. Davor versammelt Teamchef Franco Foda seine Auswahl ab 31. August unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu einem Trainingslager in Pörtschach. Zuletzt war das ÖFB-Team am 19. November (0:1 in Lettland zum Abschluss der EM-Qualifikation) auf dem Platz gestanden. Laut UEFA-Angaben ist es noch zu früh, Zuschauer zu den kommenden Länderspielen zuzulassen. Stattdessen soll zuvor bei anderen Partien getestet werden, wie sich Stadionbesucher auf die aktuell gültigen, strengen Hygieneprotokolle auswirken. Als erster Pilotversuch mit Zuschauern sei der UEFA Super Cup angedacht, in dem einander am 24. September in Budapest die Gewinner von Champions League und Europa League gegenüberstehen. Für die Länderspiele im Oktober und November sowie die dann auch startenden Gruppenphasen in Champions und Europa League wird die Situation laufend neu bewertet. Das ÖFB-Nationalteam bestreitet im Oktober ein Testspiel in Klagenfurt gegen Griechenland (7.) sowie zwei Nations-League-Gastspiele in Nordirland (11.) und Rumänien (14.). Im November folgen ein Test in Luxemburg (11.) sowie die beiden abschließenden Nations-League-Heimspiele in Wien gegen Nordirland (15.) und Norwegen (18.).

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