Opernball-Lady Lotte Tobisch verstorben

Merken
Opernball-Lady Lotte Tobisch verstorben

Lotte Tobisch-Labotyn wurde am 28. März 1926 in Wien geboren. Bereits in frühen Jahren gab sie ihr Debüt am Wiener Burgtheater. Ihre Starrolle spielte Tobisch allerdings in der Staatsoper: 16 turbulente Jahre lang prägte die Schauspielerin ab 1981 als Organisatorin den Ball.

Selbst in hohem Alter hat Lotte Tobisch viel Elan versprüht. “Ich habe noch 1.000 Gschäftl”, sagte die Wienerin anlässlich ihres 90. Geburtstages zur APA. Tatsächlich wurde es erst in den vergangenen Jahren etwas ruhiger um die so prägende Persönlichkeit des Society- und Kulturlebens. Am Samstag ist die Grand-Dame des Wiener Opernballs nach langer Krankheit im Badener Künstlerheim gestorben.
“Oft werde ich gefragt: ‘Sie sind so fröhlich, wie machen Sie das?’ So fröhlich bin ich nicht. Es ist ein solches Glück, wenn es einem beschieden ist, dass man diese Zeit (Zweiten Weltkrieg, Anm.) irgendwie tatsächlich überlebt hat mit allem Drum und Dran und wenn man so halbwegs gesund ist und noch halbwegs sein Hirn beieinanderhat. Ich bin jeden Tag dankbar dafür”, sagte Tobisch.

Auch jenseits des 90. Lebensjahres kannte die ehemalige Opernball-Lady – sie organisierte den Wiener “Ball der Bälle” von 1981 bis 1996 – weder Rast noch Ruh. So fungierte sie etwa als Präsidentin des Vereins “Künstler helfen Künstler”, der in Baden jenes Alterswohnheim betreibt, in dem sie heute Früh verstorben ist. “Ich treibe Geld auf, ich verkaufe mich ununterbrochen für mein Altersheim – da schnorre ich. Das ist mühsam. Da sind Veranstaltungen, wo ich hingehe. Aber das hat Gründe, das ist kein Privatvergnügen”, erklärte Tobisch, die sich auch für Alzheimer-Betroffene einsetzte.
Mit 90 Jahren heuerte sie auch noch als Kolumnistin bei der Zeitschrift “News” an. “Mit 90 Jahren noch einen neuen Beruf anzufangen, ist doch toll”, sagte sie. Zuletzt hat sich die Tobisch auch noch auf einen Tanz mit den NEOS eingelassen. Bei den Nationalratswahl 2017 bekundete sie in einem Video ihre Sympathien mit der jungen Partei. Auch bei der jüngsten Wahl war sie im Unterstützungskomitee.
Teilen auf:
Kommentare:
  1. Nicole Holzhey sagt:

    😢

  2. Jörg Panagger sagt:

    😢

  3. Nail Yalcin sagt:

    🙁

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Neue Location, bewährtes Konzept. Das Imma Wüdara Gschnas des Round Table 6 steht heuer unter dem Motto Stayin Alive. Und geshaked wird dabei bei Hippmann 7. Pailettenkleid, Satinhemd, Jumpsuits und Tracht werden von den Gästen gekonnt in Szene gesetzt, wenn sie auf der Tanzfläche zu Hits von Bonney M, Jackson 5 oder den Bee Gees feiern.

Der Tag der Fruchtbarkeitsgöttin wird gefeiert am 18. März 2021. Der Tag feiert Aphrodite und andere Götter der Fruchtbarkeit. Aphrodite (ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde und eine der kanonischen zwölf olympischen Gottheiten. Ursprünglich zuständig für das Wachsen und Entstehen, wurde sie erst später zur Liebesgöttin. Das Pendant in der römischen Mythologie ist Venus. Als Fruchtbarkeit oder Fertilität wird im Allgemeinen die Fähigkeit von Organismen bezeichnet, Nachkommen hervorzubringen. Die Phase des Menschenlebens, in der dieser fruchtbar und zeugungsfähig ist, beginnt mit der Pubertät und endet für Frauen mit den Wechseljahren. Männer hingegen können bis ins hohe Alter zeugungsfähig sein. Im Allgemeinen nimmt die Fruchtbarkeit aber mit zunehmendem Alter ab. Die Fruchtbarkeit von Menschen kann durch diverse Einflüsse, wie etwa Krankheiten oder die Belastung mit (Umwelt-)Giften negativ beeinflusst werden. Dazu zählt z. B. der Genuss von Alkohol. Starkes Rauchen schädigt den Uterus und verringert die Fertilität, denn die befruchtete Eizelle kann sich nur schwer im Endometrium einnisten.

Aufstehen mit WT1

Weihnachten gilt als Fest der Geburt Jesus Christi und findet am 25. Dezember 2020 statt. In vielen Ländern ist der erste Weihnachtsfeiertag ein gesetzlicher und damit arbeitsfreier Feiertag und ebenso der Beginn der Weihnachtsferien. In Deutschland, Österreich und insbesondere in anderen europäischen Ländern ist auch der zweite Weihnachtsfeiertag ein gesetzlicher Feiertag. Die Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen bereits am Vortag mit dem Heiligen Abend. Der Grund dafür ist, dass Jesus in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember geboren wurde. Zu den Bräuchen an Weihnachten zählen beispielsweise Krippenspiele mit Ursprung im 11. Jahrhundert, der festlich geschmückte Weihnachtsbaum aus dem 15. Jahrhundert und der Adventskranz, den es erstmals 1839 gab. Der Weihnachtsmann löste das Christkind und den Nikolaus als Symbolfigur des Schenkens ab. Entgegen einiger Aussagen hat die Coca-Cola Company den Weihnachtsmann (Santa Clause) nicht erfunden, sondern baute ihre Werbekampagnen ab 1931 lediglich auf bestehenden Bildern des 19. Jahrhunderts auf, die den weiß-rot gekleideten Weihnachtsmann erstmals beliebt machten. Dem christlichen Glauben zufolge handelt es sich bei der Geburt Jesus Christi um die Menschwerdung der zweiten göttlichen Person. Auch Nicht-Christen feiern Weihnachten jedoch inzwischen als Familienfest und beschenken sich dazu gegenseitig am Heiligabend. In den USA werden die Geschenke erst am Weihnachtsmorgen, also am 25. Dezember ausgetauscht. Traditionell werden diese unter den Weihnachtsbaum gelegt. Der Brauch des Schenkens wurde ab 1535 von Martin Luther als Alternative zum Beschenken an Nikolaus verbreitet. Die Festlegung des 25. und 26. Dezembers als gesetzliche Feiertage in Deutschland geht ebenfalls auf Martin Luther zurück. Das Dreikönigsfest bzw. die Epiphanie am 6. Januar wird auch als dritter Weihnachtsfeiertag bezeichnet und ist ein gesetzlicher Feiertag in einigen deutschen Bundesländern. Die Weihnachtsfeiertage verteilen sich damit auf die Monate Dezember und Januar. In der römisch-katholischen und alt-katholischen Kirche wird der zweite Weihnachtsfeiertag als Stephanstag begangen. Fällt der Tag auf einen Sonntag, wird er auch als Fest der Heiligen Familie bezeichnet.

Aufstehen mit WT1

Captain Jack, die Vengaboys, Dr.Alban, Haddaway und Rednex. Sie waren für viele die Musikalischen Helden der 90er. Egal ob Groß oder Klein, ihre Hits kennt jeder und jeder singt lauthals mit. That’s why we love the 90s.

Eine Party nur für Erwachsene. So ganz ohne Alterslimit. Bei der seit September 2007 erfolgreichsten Eventserie in Oberösterreich wird gefeiert wie in alten Zeiten. Denn der Club Ü31, das Original ist wieder auf Tour. Diesmal im Oscars.

Alex Loydolt ist bekannt als das Gesicht der Fight Crew Wels. Nun geht er unter die Schriftsteller. Der Vergleich mit anderen macht dich blind für das ORIGINAL das DU bist..🥊 In meinem Buch “Ring frei” erzähle ich meine geniale Strategien wie man sich einem Kampf stellt, auch abseits vom Ring! Ihr könnt es jetzt vorbestellen: up-verlag.com

Alex Lydolt als Schriftsteller