Paare großteils dankbar in Krise nicht allein zu sein

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Paare großteils dankbar in Krise nicht allein zu sein

77 Prozent der in einer Beziehung lebenden Österreicher sind froh, während der Coronavirus-Krise einen Partner zu haben. “Die meisten Paare sind dankbar, die aktuelle Krise nicht allein meistern zu müssen”, erläuterte Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at die Ergebnisse einer Umfrage. Sorgen, dass die Partnerschaft an der Ausnahmesituation zerbricht, machen sich lediglich sieben Prozent.

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In Salzburg bleibt die Zahl der Krankenhausmitarbeiter, die sich nach Kontakt mit positiv auf Covid-19 getesteten Personen in Quarantäne befinden, auf relativ hohem Niveau. Laut Zahlen von Donnerstagfrüh standen 477 Ärzte, Pfleger und andere Spitalsmitarbeiter in häuslicher Isolation. Damit betreffen rund 24 Prozent aller zuletzt 2.028 registrierten Quarantänefälle im Bundesland Klinikpersonal. Die Landeskliniken meldeten zuletzt allerdings leicht sinkende Zahlen. So befanden sich mit Stand Mittwoch 247 Personen in Isolation, am Vortag waren es noch 278 Personen gewesen. Im Kardinal Schwarzenberg Krankenhaus in Schwarzach – wo am Donnerstag bekannt wurde, dass zwei weitere Mitarbeiter und eine Patientin positiv auf Covid-19 getestet worden sind – befanden sich 138 Personen in häuslicher Quarantäne. An den beiden Standorten des Tauerklinikum waren 92 Mitarbeiter von der Vorsichtsmaßnahme betroffen.

Fast 500 Spitalsmitarbeiter in Salzburg in Quarantäne

In Oberösterreich hat sich am Mittwoch die Situation bezüglich Corona leicht zugespitzt: Der Krisenstab meldete zwei Tote, seit Dienstag kamen 92 Neuinfektionen hinzu – gleich 16 in einer Musikkapelle. Der oberösterreichische Corona-Krisenstabbestätigte am Mittwoch einen Bericht in den “OÖN”, wonach ein Großteil der Mitglieder der Grieskirchner Eisenbahner-Musikkapelleinfiziert ist. Der Cluster umfasse bisher 16 Musiker und zwei Kontaktpersonen aus dem Umfeld. Insgesamt befanden sich am Mittwoch 40 Erkrankte im Spital, fünf von ihnen wurden intensivmedizinisch behandelt. Doch die Musiker sind nicht der einzige Cluster in Oberösterreich: Die Fallzahl bei einem Paket-Dienstleister im Bezirk Linz-Land hat sich weiter leicht von 117 auf 119 seit Dienstag erhöht. In einem Fleischverarbeitungsbetrieb im Bezirk Ried ergaben die Testungen bisher 60 positive Fälle. Ausschließlich Mitarbeiter sind betroffen. Der Krisenstab meldete am Mittwoch auch zwei Todesopfer: Ein 90-jähriger Patient mit Vorerkrankungen ist im Krankenhaus St. Josef in Braunau mit oder an Corona gestorben. Das Kepler-Uniklinikum meldete den Tod einer 80-Jährigen. Damit gab es in Oberösterreich seit Ausbruch der Pandemie bis Mittwoch 73 Todesopfer.

Neuer Corona-Cluster entdeckt: eine Eisenbahner-Musikkapelle

Das hat der Vatikan entschieden. Trotz der weltweiten Corona-Krise werde das Osterfest wie geplant am 12. April stattfinden. Papst Franziskus wird aber auf die traditionelle Fußwaschung am Gründonnerstag verzichten.

Ostern wird nicht verschoben

Nach den coronabedingten Sperrwochen dürfen am Freitag (29. Mai) in Österreich Hotels und Pensionen wieder aufsperren. Bis auf Weiteres sind aber auch hier Hygienevorgaben und Abstandsregeln einzuhalten. Am Mittwoch kam vom Gesundheitsministerium die entsprechende Ausgabe der Lockerungsverordnung. Es gilt dies als Übergangsrecht zunächst einmal bis Ende August. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 31. August 2020 außer Kraft, heißt es in dem Schriftstück. Das bedeutet, wie bei allen befristeten coronabedingten Verordnungen, dass dann ab September auch für diese Tourismusbetriebe abhängig von der epidemologischen Lage weitere Lockerungen bzw. Erleichterungen wirksam werden könnten. Gäste dürfen ab Ende dieser Woche die Beherbergungsbetriebe, zu denen neben Hotels und Pensionen auch Schutzhütten, Kabinenschiffe und (beaufsichtigte) Campingplätze und Wohnwagenstellplätze gehören, damit ab 29. Mai wieder betreten, unter den in der Verordnung genannten Verhaltensregeln. Was Hotelgäste wissen müssen: Im gesamten Bereich des Eingangs und der Rezeption ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Und die Gäste müssen in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber anderen Personen mindestens einen Meter Abstand zu halten, sofern diese anderen nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. nicht zu Gästegruppen in gemeinsamen Wohneinheiten gehören. Für das Hotelpersonal gilt die Pflicht, im Kundenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sofern keine räumliche Trennung mit adäquatem Schutzniveau – in der Regel ist damit eine Plexiglasscheibe gemeint – vorhanden ist. In einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen, beispielsweise in Schutzhütten, sind Übernachtungen nur zulässig, wenn gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Meter eingehalten wird oder wieder durch geeignete räumliche Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann. In Hotelrestaurants sind Angehörige einer Gästegruppe im Wesentlichen Personen gleichgestellt, die im gemeinsamen Haushalt leben. Für das Betreten von Hotelbädern bzw. Wellnesseinrichtungen gelten spezielle Hygiene- und Präventionsmaßnahmen.

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Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat am Dienstagabend noch einmal sein “Angebot” an die Stadt Wien erneuert, Contact Tracing mit Hilfe der Polizei durchzuführen, um Infektionsketten zu durchbrechen. “Mein Angebot steht”, sagte er in der ORF-“ZiB2”. Vorwürfe, er hätte während der Coronakrise zu den Ausgangsregeln die Unwahrheit gesagt, wies er zurück.

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