Pandemie trifft Gesundheitskasse

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Pandemie trifft Gesundheitskasse

Die Maßnahmen der Regierung zur Einschränkung des Coronavirus haben auch Krankenkassen und Pensionsversicherung massiv getroffen. Durch die hohe Zahl an Arbeitslosen gibt es deutlich weniger Beitragseinnahmen, – aber auch durch Stundungen fehlen viele hundert Millionen Euro.

Gleichzeitig sind weniger Patienten zu Vertragsärzten und in die Gesundheitszentren gekommen. Die ÖGK streckt den Ärzten aber 80 Prozent der Honorare vor, schreibt oe1.orf.at.

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In Wels hat das neue Jahr so begonnen, wie das alte Jahr geendet hat und zwar mit einem Brand in einer Müllinsel eines Mehrparteienwohnauses. Diesmal brannte es im Stadtteil Vogelweide.

Neues Jahr, alter Einsatzgrund: Brand in einer Müllinsel - diesmal in Wels-Vogelweide

Die Empfehlung der EMA für die Genehmigung der Marktzulassung eines zweiten Impfstoffes sei eine gute Nachricht für die EU und für Österreich – “unsere Prognosen sind ein weiteres Mal erfüllt”, meinte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Mittwoch. Nun erwarte er die Marktzulassung für AstraZeneca als dritten wichtigen Impfstoff im Februar. “Damit kann unsere Impfstrategie wie geplant Schritt für Schritt umgesetzt werden.” Österreich erwartet von Moderna für das erste Quartal 200.000 Impfdosen, für das zweite 690.000. Insgesamt für das erste Halbjahr also 890.000 Dosen. Damit sei man nach den beiden Genehmigungen bei der verbindlichen Lieferung von 927.000 Dosen durch Biontech und 200.000 von Moderna im ersten Quartal. Logistik als Herausforderung Die Vorbereitung der Alten- und Pflegeheime und der Logistik für diese größte Impfkampagne Österreichs sei eine Herausforderung. Viele Betroffene mit schweren Mobilitätseinschränkungen, manche mit Demenzerkrankungen, das teilweise erforderliche Einholen von Zustimmungserklärungen, Fragen von möglichen leichten Nebenwirkungen – viele dieser Punkte machten es laut dem Ressortchef erforderlich, zu Beginn eine kurze Pilotphase zu verwirklichen, in der Tausende Impfungen durchgeführt wurden. Die ersten Erfahrungen wären positiv, weshalb man in einer zweiten Phase über 21.000 Impfungen bis diesen Sonntag vorziehen könne. Für die kommende Woche ist laut Anschober bereits jetzt die Auslieferung von 53.745 Dosen fixiert, ab Dienstag wird gleichzeitig parallel flächendeckend in ganz Österreich in Altersheimen und Covid-Stationen geimpft. Ab diesem Anlaufen des umfassenden Logistikkonzeptes können und werden alle gelieferten Impfdosen raschestmöglich auch verimpft.

Anschober: "Impfkampagne nimmt Tempo auf"

Spielberg hat mit dem erstmaligen WM-Auftakt in Österreich Geschichte geschrieben und Lust auf mehr gemacht. “Es war ein wunderbarer Platz, um die WM zu beginnen”, war auch Formel-1-Sportchef Ross Brawn vom rot-weiß-roten WM-Doppel angetan. Lewis Hamilton kann eine Woche nach seinem Sieg-Comeback in Österreich mit dem 8. Triumph in Ungarn selbst Geschichte schreiben. Jeweils sieben Siege hat der Engländer bisher in Kanada und Ungarn eingefahren. Acht Grand-Prix-Siege auf einer Strecke hat bisher nur Michael Schumacher in Frankreich geschafft. “Es ist überwältigend, wie viele Siege, Titel und Poles Michael hat. Sie erinnern mich immer an seine Größe und seine unglaublichen Erfolge”, sagte Hamilton vor der Weiterreise von der Steiermark nach Ungarn. Diese nahm das ganze Mercedes-Team wegen der strengen Hygiene-Verordnungen im Nachbarland zum spätmöglichen Zeitpunkt in Angriff. “Niemand will von Montag bis Donnerstag im Hotelzimmer festsitzen”, erklärte Teamchef Toto Wolff, warum sein in Spielberg doppelt erfolgreiches Team zunächst in Österreich blieb. Mit dem Sieg in Spielberg und damit auf einer Strecke, die Hamilton im Gegensatz zum Teamkollegen Valtteri Bottas nicht sonderlich liegt, tankte der sechsfache Weltmeister jedenfalls mächtig Selbstvertrauen. “Österreich ist eine meiner schwächeren Strecken, Montreal und Budapest sind hingegen meine besten”, stellte Hamilton fest. Genau deshalb kam der Start-Ziel-Sieg auf dem Red Bull Ring samt Quali-Fabelrunde gerade richtig. “In jedem Sport brauchst du Selbstvertrauen. Und Ungarn habe ich immer geliebt”, gab sich der 35-Jährige für Budapest zuversichtlich. Der Hungaroring ist mit seinen eher langsamen Kurven aber ein Kurs, der auch Red Bull liegt. “Stimmt. Sie sind dort immer gut”, ist Hamilton klar, dass Max Verstappen und Alex Albon unabhängig vom Wegbrechen der Ferraris auch in Ungarn die ersten Herauforderer sein werden. “Es wird ein ganz enger Kampf mit ihnen”, ist Hamilton überzeugt. Auch, weil es am Rennsonntag in der ungarischen Tiefebene um die 30 Grad haben soll. “Die Hitze ist und bleibt unsere Achillesferse”, so Wolff. Verstappen wiederum ist nach dem halbherzigen Start in Spielberg klar, dass er als WM-Sechster und schon 28 Punkten Rückstand auf WM-Leader Valtteri Bottas im Kampf um den Titel des jüngsten Weltmeisters der Geschichte deutlich zulegen muss. “Wenn du um die WM kämpfen willst, musst du Rennen gewinnen. Wir müssen die Lücke zu Mercedes schließen”, machte der 22-jährige Druck auf sein Team. “Wir brauchen mehr Power auf den Geraden und auch mehr Grip”, lieferte er die To-do-Liste gleich mit. Auf dem Weg nach Ungarn hatte die Formel 1 zwei perfekt organisierte “Geisterrennen” in Österreich im Rückspiegel. Sensationelle TV-Quoten entschädigten dort für das Fehlen der Fans an der Strecke, an der man mit starkem Sicherheitskonzept beeindruckt sowie einem virtuellen Green Carpet, einer interaktiven Fan-Tribüne und ferngesteuerten Butlerwägen bei der Siegehrung für Staunen gesorgt hatte. “Es war zudem der sicherste Platz für den WM-Start”, machte Brawn klar, dass die Latte für die kommenden Rennen hoch liegt. Unterirdisch läuft es hingegen bei Ferrari. Der “Doppel-Selbstmord” in Kurve drei der ersten Spielberg-Runde kann nicht ohne Folgen bleiben. Nicht nur Wolff hat mittlerweile fast schon Mitleid mit dem Traditionsteam aus Italien. “Sie sind derzeit wirklich schwer geprügelt.” Abschreiben werde er Ferrari aber nie, so Wolff. “Wir wünschen uns alle ein starkes Ferrari. Wir brauchen sie vorne im Kampf mit allen anderen. So etwas wie in Österreich ist nicht gut für die Formel 1.”

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Die heimischen Unternehmen nutzen in der Coronakrise weiter stark die Kurzarbeit. Mit Stand vom 24. April lagen 88.604 genehmigungsfähige Corona-Kurzarbeitsanträge für 1,1 Mio. Arbeitsplätze vor, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Montag mit. Das entspricht einem Plus von mehr als 25.000 Anträgen und zusätzlich rund 230.000 potenziell betroffenen Jobs im Vergleich zur Vorwoche.

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