Papst-Bruder Georg Ratzinger ist tot

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Papst-Bruder Georg Ratzinger ist tot

Der Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. ist tot. Er wurde 96 Jahre alt. Nach ersten Informationen verstarb Georg Ratzinger am späten Mittwochnachmittag.  Aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes seines Bruders war Benedikt (93) am 18. Juni aus Rom nach Regensburg gereist.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht erste Hoffnungszeichen,dass die strikten Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus in Italien Wirkung zeigen. “Die Fallzahlen und Totenzahlen sind in den vergangenen zwei Tagen leicht gefallen”, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Dienstag. Es sei aber noch zu früh, von einem Wendepunkt zu sprechen.

WHO sieht Hoffnungsschimmer für Italien

Im Kampf gegen das Coronavirus gilt in Deutschland ab sofort eine Testpflicht für alle Urlauber, die aus Ländern mit vielen Infizierten zurückkommen. Wer kein negatives Testergebnis von kurz vor der Abreise dabei hat, muss sich nach der Ankunft in Deutschland testen lassen. Dies ist bis zu drei Tage nach der Einreise kostenlos möglich, wie eine Verordnung des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) festlegt. Die Tests sollen direkt an Flughäfen zu machen sein oder später in anderen Testzentren und Praxen. Freiwillig können sich schon seit vergangenem Samstag alle Urlauber kostenlos testen lassen. Der Ärzteverband Marburger Bund begrüßte die neue Pflicht. An ersten Ergebnissen sei zu sehen, dass bei Rückkehrern aus Risikogebieten die Rate positiver Tests höher sei als bei den Tests im Inland, sagte die Vorsitzende Susanne Johna der Deutschen Presse-Agentur. “Die Testpflicht könnte dies sogar noch deutlicher zutage fördern – denn es liegt nahe, dass Menschen mit einer Tendenz zu Risikoverhalten im Urlaub auch eher an freiwilligen Teststationen vorbeigehen.” Für Rückkehrer aus Risikogebieten könnte es sinnvoll sein, auch bei einem ersten negativen Test eine kurze Quarantäne von einigen Tagen und dann einen zweiten Test anzuschließen. Tests seien Momentaufnahmen und deckten die vorangegangenen drei bis fünf Tage nicht ab. Kritik kommt dagegen vom Vorsitzenden des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt. Die Risikogebiete seien “viel zu pauschal” eingeteilt worden und viele Hausärzte seien nicht für einen riesigen “Ansturm von Testwilligen” ausgestattet, sagte Weigeldt der “Welt”. Zudem sei es “absurd”, dass Rückkehrer dem Arzt glaubhaft machen müssten, tatsächlich im Ausland gewesen zu sein – etwa durch einen Boarding-Pass oder eine Hotelrechnung. Die Hausärzte seien keine “Außenstelle des Bundesgesundheitsministeriums”. Aus der CDU gibt es Kritik daran, dass die Pflichttests für die Reisenden kostenlos sind. Der designierte Hamburger CDU-Landeschef Christoph Ploß sagte dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”, es sei nicht akzeptabel, dass alle Deutschen die Kosten gleichermaßen tragen müssen. “Wer einen Test benötigt, sollte auch für ihn bezahlen.” Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte, die Regelung sei zwar vorübergehend richtig für die sofortige Umsetzung. “Für eine dauerhafte Lösung muss aber über Alternativen nachgedacht werden, zum Beispiel, ob die Kosten für die Tests auf die entsprechenden Flugtickets umgelegt werden.” Für Heimkehrer aus Risikogebieten gibt es künftig zwei Möglichkeiten: Entweder sie lassen sich noch im Urlaubsland höchstens 48 Stunden vor der Abreise testen und legen einen Negativ-Nachweis in deutscher oder englischer Sprache vor. Tests im Ausland sind aber selbst zu zahlen. Oder sie lassen sich nach der Rückkehr in Deutschland testen, was bis zu drei Tage kostenlos möglich ist.

Start für Corona-Testpflicht in Deutschland

Die Kurve der Neuansteckungen beginnt sich abzuflachen, die von der Regierung verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Verbreitung zeigen – mit entsprechenden Zeitverzögerung – Wirkung. Das zeigen Forscher des Complexity Science Hub (CSH) Vienna in einer neuen Analyse auf der CSH-Homepage. Die Fallzahlen würden seit 12. März vom exponentiellen Wachstum abweichen.

Kurve der Ansteckungen flacht sich ab

Ab Montag ist der Fernverkehr innerhalb Österreichs wieder im Regelfahrplan unterwegs. Das gaben Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä am heutigen Donnerstag bekannt.

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Der seit 1983 bestehende Lions Club Marchtrenk – Welser Heide darf sich über gleich vier Neuzugänge freuen, die zugleich das jüngere Team innerhalb des Clubs erweitern. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die traditionelle Aufnahmefeier im Rahmen einer „verkleinerten“, aber gemütlichen Clubsitzung im Gasthof Fischer abgehalten.

Zuwachs im Lions Club Marchtrenk: Jüngeres Team wird erweitert

Ethikunterricht wird es ab der neunten Schulstufe geben (ausgenommen sind Berufsschulen und Polytechnische Schulen), los geht es ab dem Schuljahr 2021/22. Begonnen wird zunächst mit den neunten Schulstufen, im Jahr darauf folgen die neunten und zehnten usw. Der Endausbau wird dann 2025/26 erreicht sein. Das Ausmaß des Unterrichts wird zwei Stunden pro Woche betragen. Für die ÖVP verteidigte Rudolf Taschner, dass die verpflichtende Ethik nur für vom Religionsunterricht abgemeldete Schüler bzw. für jene ohne religiöses Bekenntnis eingeführt wird. Es gehe darum, Religionsunterricht weiter an den Schulen zu haben, und nicht in Hinterhöfen. Er verwies auf fundamentalistische Tendenzen mancher Religionen und zeigte sich von der Überlegenheit des österreichischen Modells gegenüber dem Laizismus etwa in Frankreich überzeugt. Ein erster Schritt “Ethik für alle wollen wir auch”, sagte die Grüne Sibylle Hamann. Sie fand es aber besser, auf dem Weg dorthin mit Ethik für einige zu starten: “Das wird auch dem Religionsunterricht guttun.” Mit diesem Gesetz sei eine Tür geöffnet worden. Religions- und Ethikunterricht werde gleichzeitig stattfinden, übergreifende Projekte seien möglich. SPÖ und NEOS zeigten sich höchst unzufrieden. “Ethik wird zur Strafe für jene, die sich vom Religionsunterricht abmelden oder atheistisch sind”, kritisierte die Wiener SPÖ-Mandatarin Nurten Yilmaz, die sich schon ganz auf Linie der neuen Koalition in der Bundeshauptstadt zeigte. “Die NEOS als die wirklich bürgerliche Partei wissen, dass Bildung zentral ist”, meinte sie: “Von der schwarz-grünen Regierung kann man das leider nicht sagen. Sie trennen weiterhin unsere Kinder nach Klassen und in Klassen.” “Eine Chance vertan” Martina Künsberg Sarre (NEOS) warf Türkis-Grün vor, eine historische Chance vertan zu haben. Man brauche einen Ethikunterricht für alle, und zwar ab der ersten Schulstufe, erklärte sie. Dass nun eine Tür geöffnet sei, stellte sie in Abrede. Wenn ein Gesetz einmal da sei, komme erfahrungsgemäß ganz lange nichts. Die Haltung der Grünen sei naiv, sie seien einmal mehr umgefallen. Bei der FPÖ hielt man sich mit dem Ethikunterricht nicht auf, stattdessen stellte die Oppositionsfraktion die Kritik am Distance Learning während des Corona-Lockdowns in den Mittelpunkt. “Herr Bundeskanzler, sperren Sie die Schulen wieder auf”, verlangte FPÖ-Mandatar Hermann Brückl: “Holen Sie die Kinder zurück ins Leben.” Geld zurück für Schikurse Beschlossen wurde im Bildungskapitel auch die Ausweitung des COVID-19-Schulstornofonds-Gesetzes auf das gesamte Schuljahr 2020/21. Geld kann es dadurch für alle Veranstaltungen geben, für die vertragliche Verpflichtungen(z. B. Buchungen) vor dem Ende des Schuljahres 2019/2020 eingegangen wurden – also beispielsweise für Skikurse.

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