Papst: Europa soll zu brüderlicher Einheit zurückfinden

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Papst: Europa soll zu brüderlicher Einheit zurückfinden

Vor dem EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs am morgigen Donnerstag hat Papst Franziskus bei der Frühmesse am Mittwoch im Gästehaus Santa Marta im Vatikan Europa aufgerufen, zu seiner “brüderlichen Einheit” zurückzufinden. Dies sei vor allem in Zeiten der Coronavirus-Pandemie wichtig, sagte der Heilige Vater.

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Im Bezirk Gmunden hat die Polizei am Samstag acht von neun Motorradlenkern, die in einer Gruppe auf der Almsee Landesstraße unterwegs gewesen waren, den Führerschein abgenommen. Sie waren alkoholisiert. Die Motorradlenker fielen wegen ihrer Fahrweise auf, nach einer anonymen Anzeige wurde eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Auf der Attergau Landesstraße im Bezirk Vöcklabruck hat indessen ein offensichtlich alkoholisierter Lenker am Samstagabend die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der 35-Jährige schleuderte und überschlug sich mit seinem Pkw, er wurde leicht verletzt. Er verweigerte den Alkotest und wollte auch nicht ins Krankenhaus gebracht werden, teilte die Polizei mit. Zu einem Zwischenfall mit einem alkoholisierten Lenker kam es in der Nacht auf Sonntag auch im Bezirk Linz-Land. Ein 21-jähriger Australier, der mit seinem Pkw gegen Mitternacht zu einer Restaurantfiliale in Enns gefahren war, wurde von der Polizei zum Alkovortest aufgefordert. Der Mann verhielt sich sehr aggressiv und wurde schließlich vorübergehend festgenommen. Der Alkotest ergab schließlich einen Wert von 1,44 Promille. Der Mann musste den Führerschein abgeben.

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Die länderübergreifende Eishockey-Liga wird auch in der kommenden Saison nur mit einem Linzer Club ausgetragen. Der im April gegründete EHV Linz hat die Aufnahme nicht geschafft, gab die Liga am Montag bekannt. Der Antrag auf Teilnahme hat in einem Umlaufbeschluss die nötige Zweidrittelmehrheit verpasst. Sieben von zehn Stimmen wären nötig gewesen. Im Linzer Eishockey-Streit haben damit die Black Wings unter Präsident Peter Freunschlag wieder die besseren Karten. Nach einem Machtkampf, nicht zuletzt um Manager Christian Perthaler, hatten sich die drei Vize-Präsidenten Karl Egger, Peter Zauner und Peter Matausch sowie die zwei Hauptsponsoren vom Verein abgewendet. Anfang Juni wurde Kristine Egger zur Präsidentin des neuen Clubs EHV Linz gewählt, der einen Antrag auf Teilnahme an der Liga, die bisher unter EBEL firmierte, stellte. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt, womit die Liga mit elf Clubs (RB Salzburg, Vienna Capitals, KAC, Graz99ers, VSV, Black Wings Linz, Innsbruck, Dornbirn, HCB Südtirol, Fehervar sowie die im Mai neu aufgenommenen Bratislava Capitals) gespielt wird. Der EHV Linz zeigte sich enttäuscht, wird aber weiter machen und hofft auf einen positiven Ausgang beim nächsten Versuch. “Natürlich war die Enttäuschung im ersten Moment groß, aber wir akzeptieren diese Entscheidung und sehen sie als Auftrag, weiterzuarbeiten und die Strukturen so auszubauen, dass ein erneuter Lizenz-Antrag positiv endet”, erklärte Präsidentin Kristine Egger.

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