Papst verlas Brief von Priester aus Bergamo

Merken
Papst verlas Brief von Priester aus Bergamo

Zu Beginn der Frühmesse im Gästehaus Santa Marta hat Papst Franziskus einen Brief eines Priesters aus der von der Corona-Pandemie stark betroffenen Stadt Bergamo verlesen. Der Priester bat darum, für die Ärzte in den lombardischen Städten Bergamo, Brescia und Cremona zu beten,die im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie am Limit ihrer Kräfte bei der Arbeit stehen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die türkis-grüne Koalition will auch die Luxus- oder Zusatzpensionen aus dem (halb)staatlichen Bereich, die dem Sonderpensionenbegrenzungsgesetz unterliegen und die über 2.333 Euro liegen, nur mit maximal 35 Euro erhöhen. Das würde auch der allgemeinen Pensionserhöhung entsprechen, wo die Erhöhung ab 1. Jänner ebenfalls ab 2.333 Euro mit einem Fixbetrag von 35 Euro gedeckelt und kleinere Pensionen stärker angehoben werden. Davon betroffen wären mehrere tausend Personen u.a. bei der Nationalbank, den ÖBB, in der E-Wirtschaft, in den Kammern und Sozialversicherungen sowie in ausgelagerten Gesellschaften der Länder.Einen entsprechenden Antrag will die Koalition am Freitag in den Nationalrat einbringen und auch gleich beschließen. Braucht Opposition Allerdings brauchen ÖVP und Grüne dafür auch die Opposition, weil ein derartiger Beschluss nur mit Verfassungsmehrheit möglich wäre. Die beiden Klubobleute August Wöginger und Sigrid Maurer gehen davon aus, “dass die SPÖ sich hier nicht entziehen wird und dem Deckelung zustimmt“, wie sie gegenüber der APA erklärten. Gespräche mit der Opposition wollen die Koalitionsparteien noch am heutigen Donnerstag aufnehmen. “Gerechtigkeit im Pensionssystem ist uns besonders wichtig. Darum ist es notwendig und richtig, dass die Erhöhung von Luxuspensionen gedeckelt wird”, erklärte Wöginger. Und Maurer ergänzte: “Wir haben bei den Pensionserhöhungen sehr auf soziale Ausgewogenheit geachtet und die niedrigsten Pensionen deutlich erhöht. Es gibt zu Recht in der Bevölkerung kein Verständnis dafür, dass die Luxuspensionist/innen in der Krise besonders profitieren.”

Koalition will "Luxuspensionen" um maximal 35 Euro anheben

In den USA ist es erneut zu Protesten gekommen, nachdem erneut ein Schwarzer bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt worden ist. Polizisten hätten auf den Mann in der Stadt Kenosha im Bundesstaat Wisconsin geschossen, als sie wegen eines “häuslichen Zwischenfalls” am Sonntagabend alarmiert worden seien, teilte die Polizei mit. Unterdessen gehen Proteste in der US-Stadt Portland weiter. Ein Video, das in sozialen Medien und der Presse kursiert, zeigt, wie der Mann auf ein Auto zugeht gefolgt von zwei Polizisten, von denen einer auf ihn schießt, als er die Autotür öffnet. Der Mann sei sofort in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Wie es zu den Schüssen gekommen sei, wurde nicht erklärt. Es Untersuchung wurde eingeleitet. Medienberichten zufolge bildeten sich am Tatort Demonstrationen. Molotowcocktails und Steine wurden auf die Polizisten geworfen und mehrere Brände gelegt. Portland kommt trotz des angekündigten Rückzugs der von US-Präsident Donald Trump gesandten Bundespolizei nicht zur Ruhe. In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Rechtsradikalen und Polizeibefürwortern sowie Anti-Rassismus-Aktivisten. Am Samstag kam es nach einem angekündigten Aufmarsch von Rechtsradikalen zu einer weiteren Eskalation. Knapp 100 Protestierende einer Pro-Polizei-Bewegung fanden sich vor dem Multnomah Justizgebäude im Stadtzentrum von Portland ein, das in den vergangenen Wochen das Zentrum der “Black Lives Matter”-Proteste in der Stadt gewesen war. Frauen und Männer mit amerikanischen Fahnen, Pro-Polizei-“Back the Blue”-Flaggen, aber auch zahlreiche mit Gewehren bewaffnete Militante traten vor dem Justizgebäude in Erscheinung. Eine Gegendemonstration von Autonomen und BLM-Aktivisten umfasste knapp 200 Leute. Infolge einer Schlägerei dürfte die Situation am Samstagnachmittag dann eskaliert sein. Gewaltbereite beider Fraktionen attackierten einander mit Pfefferspray, Wurfgeschoßen und Schlagstöcken. Kurz danach löste die Polizei unter Einsatz von Tränengas die Versammlung auf. In der größten Stadt des US-Bundesstaats Oregon gehen die täglichen Anti-Rassismus-Proteste in Folge des Tods des Afroamerikaners George Floyd in Polizeigewahrsam in Minnesota unvermindert weiter. Seit mehr als 80 Tagen wird dabei in Portland tagtäglich protestiert. In den vergangenen Wochen hatten sich die Proteste vom Stadtzentrum in den Norden von Portland verlagert. Die Proteste werden jedoch weiter mit unverminderter Härte geführt und fast tagtäglich kommt es dabei zu Gewalt und Festnahmen. In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Mitglieder der aus der US-Neonaziszene bekannten Gruppierungen “Proud Boys” und “Patriot Prayer” in Portland gesichtet. Erst am 15. August gab es ebenfalls einen Aufmarsch von Rechtsradikalen in Portland, dabei dürften zudem auch Schüsse gefallen sein. US-Präsident Donald Trump hatte in Folge der Eskalationen in Portland spezielle Bundespolizeibeamte zum Schutz von Regierungsgebäuden entsandt, war damit aber bei der Stadtregierung und den Demonstranten auf starken Widerstand gestoßen. Diese Beamten hätten sich nun den Angaben zufolge wieder zurückgezogen. Das dürfte jedoch nur vorübergehend für Entspannung gesorgt haben.

Proteste in den USA nach Polizeischüssen auf Schwarzen

Seit heute sind wieder drei positive COVID-19-Fälle in Wels bestätigt. Die betroffenen Personen verhielten sich vorbildlich und kontaktierten umgehend ihre Hausärzte. Sie befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne und die Kontaktpersonen in ihrem Umfeld werden ermittelt. 😷 Bitte achtet auch weiterhin auf euch und bleibt gesund 🙏 Alle aktuellen Infos zu diesem Thema findet ihr hier ▶️ https://www.wels.gv.at/news/detail/corona-drei-neuinfizierte-in-wels/

3 Corona Positive in Wels

Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnsonhat sich nach Angaben von Finanzminister Rishi Sunak gebessert. “Der Premierminister bleibt in Intensivbehandlung, wo sich sein Zustand verbessert”, sagte Sunak in einer Pressekonferenz am Mittwochabend in London. Außerdem habe sich Johnson im Bett aufsetzen können und habe “positiv” mit dem medizinischen Team interagiert. Zuvor hatte bereits der Regierungssitz Downing Street mitgeteilt, Johnson sei “klinisch stabil” und die Behandlung schlage an. Er werde weiterhin auf der Intensivstation des St. Thomas’s Hospital in London behandelt und sei gut gelaunt.

Johnsons Zustand verbessert sich

Auch in Zukunft darf nur ein Pfarrer eine Pfarre leiten – das stellt jetzt der Vatikan per Instruktion fest. Heimische Theologen sehen darin ein „Einzementieren“ des Klerikalismus, und das in Zeiten von gesellschaftlichem Wandel und Priestermangel. Rom hat gesprochen – und sich damit teils harsche Kritik eingehandelt. Konkret geht es um eine Instruktion, die die vatikanische Kleruskongregation am Montag veröffentlicht hat. Titel: „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“. Sie versteht sich als Antwort auf Reformprozesse, die Diözesen weltweit in den vergangenen Jahren eingeleitet haben.Pastoraltheologe Johann Pock sieht für den deutschsprachigen Raum den zunehmenden Priestermangel als grundlegenden Auslöser dieser Neustrukturierung: „Fast alle bezeichnen diese als geistlichen Prozess. Ohne Priestermangel hätte aber kaum eine Diözese so einen Strukturprozess begonnen.“ Mit dem neuen Papier verweist nun der Vatikan jedoch auf das Kirchenrecht und die Position des Pfarrers – an der bis auf Weiteres nichts geändert werden soll. „Das neue Dokument bringt nichts fundamental Neues“, analysiert der Wiener Kirchenrechtler Andreas Kowatsch. Es rufe lediglich rechtliche Voraussetzungen in Erinnerung. „Rom zieht damit eine Grenze, die manche bisherigen Reformschritte kritisch infrage stellen könnte.“ Eine pastoral verantwortete Reform heiße also nicht in erster Linie, „Laien für die Mitarbeit am Dienst des Priesters“ zu suchen, sondern ermögliche „das Leben aus der Taufe im Dienst für die Gemeinschaft“. Wobei Kowatsch, selbst Priester, betont: „Ein rein klerikales Konzept der Kirche, das vom Pfarrer oder vom Bischof bzw. Papst her denkt, gehört in die Mottenkiste der Geschichte.“ Kritischer beurteilen wiederum bekannte Pastoraltheologen das neue römische Schreiben. So meint etwa Paul Zulehner – er ist ebenso Priester: „Es wird zwar die Verantwortung des ganzen Gottesvolkes rhetorisch beschworen, aber wenn es um die Entscheidungsmacht geht, bleibt das Dokument munter klerikal.“ Eine Formulierung schmerze dabei besonders: „Wegen ihres Hirtendienstes sind Pfarrer (und andere Priester) zusammen mit dem Bischof an erster Stelle der grundlegende Bezugspunkt für die Pfarrgemeinde“, so der langjährige Lehrstuhlinhaber an der Uni Wien weiter. Die Instruktion verhindere durch diese „Kränkung vieler engagierter Laien, was sie erreichen wollte: die pastorale Umkehr vieler Kirchenmitglieder“. Positiv beurteilt Zulehner hingegen die Stärkung gewachsener Pfarrgemeinden: „Pfarrgemeinden dürfen nicht Opfer flächendeckender diözesaner Strukturpläne werden.“ Das deutsche Bistum Trier beispielsweise musste zuletzt seine Reform stoppen: Diese sah eine großflächige Zusammenlegung von Pfarren vor. In Österreich haben sich etwa die Erzdiözese Wien und die Diözese Linz für die Zusammenlegung von Pfarren entschieden, der Reformplan der Diözese Graz-Seckau beispielsweise sieht wiederum das Zusammenfassen mehrerer Pfarren in einem Seelsorgeraum vor. Pastoraltheologe Pock kritisiert an dem Papier vorrangig das Festschreiben eines „hierarchischen Kirchenbildes“: Es zeuge von einer „tiefen Missachtung der realen Situation von Seelsorge und Pfarrgemeinden gerade in den deutschsprachigen Ländern“. Seiner Beobachtung nach sei es deshalb auch ein Rückschritt hinter das Zweite Vatikanische Konzil. Die Diözesanleitungen – sprich die Bischöfe – seien angesichts der neuen Instruktion aus Rom Verlierer, da ihr Reformeifer eingebremst werde, ebenso wie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in den Pfarren und die Pfarre selbst, „denen unmögliche Rahmenbedingungen aufgedrückt werden“. Zudem werde damit die Überforderung von Priestern in Kauf genommen, die für Seelsorge, Leitung, Mission oder Evangelisierung zuständig seien. Kritik aus Deutschland Noch schärfere Kritik am Vatikan kommt übrigens von deutschen Theologen. Für Kirchenrechtler Thomas Schüller beispielsweise beantwortet das Papier „Fragen von heute mit Antworten von gestern“. Und Religionspädagoge Albert Biesinger von der Uni Tübingen meint: „Mit diesen Vorgaben ist der Abbau der Kirche in der Fläche vorprogrammiert.“ Die katholische Kirche in Deutschland startete Ende des Vorjahres einen „Synodalen Weg“, bei dem zuerst Priester und Laien gemeinsam über Dauerbrenner wie Zölibat und Frauenpriestertum diskutieren und abstimmen wollten. Wenig später pfiff Rom Deutschland zurück.

Vatikan weist Laien in die Schranken

Die Orte im Tiroler Paznauntal sowie St. Anton am Arlberg bleiben wegen des Coronavirus bis zum 26. April komplett isoliert. Die entsprechenden Verordnungen seien verlängert worden, teilte LH Günther Platter (ÖVP) am Freitag in einer Videopressekonferenz mit. Der Grund dafür seien flächendeckende Testungen, wonach bis zu 19 Prozent der in diesen Gemeinden Lebenden mit dem Virus infiziert sind. Platter bat die dortige Bevölkerung um Verständnis für die Entscheidung, die Quarantäne noch einmal um zwei Wochen zu verlängern. “Sie schützen Tirol und leisten damit einen riesigen Beitrag”, so Platter. Denn in Gesamttirol befinde man sich nach wie vor auf einem “guten Weg”. Eine Entscheidung über die ebenfalls noch bis zum 13. April geltende Quarantäne über Sölden werde in den kommenden Tagen fallen, hieß es.

Quarantäne über Paznaun und St. Anton bis 26. April