Paul Pizzera und Otto Jaus veröffentlichen Anti-Strache-Song

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Paul Pizzera und Otto Jaus veröffentlichen Anti-Strache-Song

“Ein Wahlkampf ohne Strachesong ist wie ein Donkey ohne Kong”, schreibt der steirische Musiker und Kabarettist Paul Pizzera auf seiner Facebookseite. Mit seinem Kollegen Otto Jaus liefert er den Song zum Wien-Wahlkampf. In Anlehnung an die John-Otti-Band, die in der Geschichte öfter einmal bei FPÖ-Veranstaltungen auftrat, gründeten die beiden die Paul-Otti-Band.

Zur Melodie von Rapper Sidos Hit “Schlechtes Vorbild” singen sie: “Es ist ein Kesseltreiben, eine Vernaderung. Meine Floskeln spotten jeglicher Beschreibung. Politische Moral – für mich ein leeres Wort”, heißt es. Im Refrain heißt es u.a. “Ich bin all das, wovor der Michi Häupl immer gewarnt hat. Doch ich lauf frei herum, weil mich dafür noch niemand belangt hat.” Und garniert ist das mit Schnipseln aus Bildern und Videos des Ex-FPÖ-Chefs.

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Österreich bietet Griechenland weiterhin Unterstützung beim Schutz der EU-Außengrenze an und stellt zwei Millionen Euro für die Versorgung von Flüchtlingen zur Verfügung. Das sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei seinem Besuch in Athen am Dienstag, wo er den griechischen Premier Kyriakos Mitsotakis sowie Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidisund Migrationsminister Notis Mitarachi traf. “Österreich und Griechenland sind starke Partner im Kampf gegen illegale Migration und organisierte Kriminalität. Wir sind Verbündete, wenn es um die Sicherheit unserer Staaten und Europas geht. Wir haben eine besondere Beziehung, wir haben eine Sicherheitspartnerschaft aufgebaut”, sagte Nehammer nach einem Arbeitsgespräch mit dem Bürgerschutzminister. “Als Griechenland bedrängt wurde und die gesamte EU von der Türkei erpresst wurde und Menschen mit falschen Versprechungen an die griechisch-türkische Grenze gebracht wurden, gab es für mich keinen Zweifel, dass wir zusammenzustehen.” “EU lebt von Taten” Österreich hatte die griechische Grenzpolizei mit zehn Cobra-Beamten, Drohnen und einem gepanzerten Fahrzeug beim Schutz der Grenze unterstützt, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Ende Februar die Grenzen seines Landes zur EU für offen erklärt hatte und tausende Flüchtlinge zur griechischen Grenze marschieren ließ. Das führte zu Zusammenstößen im Grenzgebiet. “Die EU lebt nicht von Worten, sondern von Taten. Es ging um das klare Zeichen, dass wir niemanden alleine lassen. Wir stehen zusammen. Wir gehören zusammen. Wenn wir die griechische Grenzen schützen, schützen wir die österreichische Grenze”, so Nehammer, der davor warnte, dass die Türkei erneut den Druck erhöhe. Europa sei daher neuerlich gefordert, Griechenland zur Seite zu stehen und zu zeigen, “dass wir eine Wertegemeinschaft sind und kein EU-Außengrenzland alleine lassen.” Wann immer es notwendig sei, werde Österreich wieder mit Cobra-Beamten an der Grenze stehen, so der Innenminister. Zwei Millionen Euro für Versorgung Zudem werde Österreich zwei Millionen Euro unter anderem für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland über das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) zur Verfügung stellen. Und man arbeite auch bei der Rückführung von Migranten in ihre Heimatländer zusammen, kündigte Nehammer an. Demnächst würden zwei Charterflüge aus Österreich gemeinsam mit Griechenland starten. Dem mehrmaligen Appell Griechenlands an die restlichen EU-Staaten, Geflüchtete – vor allem Minderjährige – aus den völlig überfüllten Camps auf den Ostägäis-Inseln aufzunehmen, ist Österreich allerdings nicht gefolgt. Die ÖVP lehnte dies bisher strikt ab. Der griechische Amtskollege Nehammers bedankte sich bei Österreich für die Unterstützung und sparte dabei auch nicht mit Pathos: “Die Hilfe Österreichs war von großer Bedeutung und Wichtigkeit. Wir haben als Europäer zusammengehalten und gemeinsam unser Vaterland und die europäischen Werte verteidigt. Wir haben gemeinsam eine neue Seite europäischer Geschichte aufgeschlagen.”

Nehammer sichert Griechenland Unterstützung zu

Österreicher und andere Urlauber, die derzeit in Kroatien sind, werden weiterhin über Slowenien auflagenfrei nach Hause fahren können. Wie der Regierungssprecher Jelko Kacin am heutigen Donnerstag ankündigte, wird das Nachbarland mit Samstag herabgestuft. Für ausländische Urlauber, die aus Kroatien über Slowenen nach Hause fahren, ändert sich damit nichts. Mit der Herabstufung Kroatiens von der “grünen” auf die sogenannte “gelbe Liste” ändert sich für slowenische Bürger bei der Rückkehr nach Slowenien nichts: sie werden auch ab Samstag weiterhin ohne Quarantäne nach Hause zurückkehren können. Für Nicht-Slowenen kann es hingegen Auflagen in Form von Quarantäne geben, wenn sie aus Kroatien nach Slowenien kommen. Es gibt aber mehrere Ausnahmen. Österreicher und andere Urlauber, die derzeit in Kroatien sind, werden weiterhin über Slowenien auflagenfrei nach Hause fahren können. Der Transitverkehr gehört nämlich zu den Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Allerdings muss die Durchfahrt innerhalb von zwölf Stunden ohne unnötiges Aufhalten erfolgen. Stopps auf Tankstellen oder Raststätten sind erlaubt, man darf in Slowenien aber nicht übernachten, geht aus Erklärungen der slowenischen Polizei hervor. Appell an Slowenien Die Herabstufung Kroatiens war erwartet gewesen, weil das Land den Grenzwert, bei dem Länder als epidemiologisch sicher gelten, schon vor Tagen überschritten hat. Ljubljana machte dem Nachbarland jedoch Zugeständnisse, nachdem man in Zagreb die Zusicherungen bekommen habe, dass sie potenzielle Infektionsquellen wie Nachtlokale schließen werden. Allerdings hat die kroatische Regierung eine solche Vereinbarung später abgestritten. Der slowenische Regierungssprecher appellierte an die Slowenen, die in Kroatien in großer Zahl in Urlaub sind, von Nachtlokalen und großen Veranstaltungen fernzubleiben. Die Infektionszahlen nehmen in dem Adrialand zu:nach 54 bestätigten Fällen am Mittwoch wurde am heutigen Donnerstag über 81 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden berichtet. Auch in Slowenien sind die Infektionszahlen gestiegen: in den letzten 24 Stunden wurden insgesamt 21 neue Fälle bestätigt. Weil die Infektionen weiterhin aus dem Ausland, insbesondere Bosnien und Serbien importiert werden, wird die slowenische Polizei die Einreisekontrollen an den Grenzen mit Kroatien und Ungarn verstärken. Wie Kacin ausdrücklich betonte, bringen Slowenen selbst die Infektionen in ihr Land, indem sie Reisen in die beiden Balkanländern zu vertuschen versuchen. Die beiden Ländern befinden sich auf der “roten Liste”, was bei der Einreise nach Slowenien eine 14-tägige Pflichtquarantäne erfordert. Wegen der Verschlechterung der epidemiologischen Lage werden auch Tschechien und Frankreich von der “grünen Liste” der Länder, für die es keine Einreiseeinschränkungen gibt, am Samstag gestrichen. Hingegen rücken Belgien und die Niederlande auf die sichere Liste.

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