Pläne für Öffnung der Schulen

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Pläne für Öffnung der Schulen

Voraussichtlich noch in dieser Woche soll auch in Österreich der Fahrplan für eine Öffnung der Schulen nach der Corona-Pause bekanntgegeben werden. Wie dabei vorgegangen wird, ist noch nicht fix – mehr oder weniger klar ist aber, was nicht gehen wird bzw. äußerst unwahrscheinlich ist und was alles mitbedacht werden muss.

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Seit 2018 steht sie als erste Frau an der Spitze der Arena von Verona. Die Sopranistin und Intendantin Cecilia Gasdia (59), die das größte Freilicht-Operntheater der Welt führt, hat nach Monaten des Lockdowns ein prestigereiches Sommerfestival mit Opernstars auf die Beine gestellt, das tausende Zuschauer lockt. “Jeder Tag ist eine neue Herausforderung”, so die Veronesin im APA-Interview. APA: Frau Gasdia, Sie haben in wenigen Wochen für die Sommersaison ein prestigereiches Programm mit klangvollen Namen auf die Beine gestellt. Mit welchen Ergebnissen rechnen Sie? Cecilia Gasdia: Die Arena hat den Neustart geschafft, darüber bin ich sehr stolz. Wir haben hart dafür gearbeitet. Dieses Resultat ist dem Einsatz aller Mitarbeiter der Arena zu verdanken, die sich nicht geschont und alles gegeben haben, damit die Arena nach dem Lockdown zu neuem Leben erwachen konnte. Nach dem Ausbruch der Pandemie haben wir uns nicht hängen lassen und sofort reagiert. Das für Sommer 2020 geplante Festival wurde ganz auf 2021 verschoben. Dafür haben wir ein neues Programm aus elf Konzerten organisiert. Jeder Abend ist anders und einmalig, es gibt keine Repliken. Wir sind stolz, ein Programm für weniger Zuschauer, aber mit großer Qualität auf die Beine gestellt zu haben – und dies trotz einer durchaus komplizierten Situation. APA: Wie war der Start bei einer Kapazität mit nur 3.100 statt 13.000 Zuschauern wie vor der Pandemie? Gasdia: Sehr positiv. Zu Ehren der Todesopfer der Coronavirus-Epidemie haben wir erstmals in der Geschichte der Arena Mozarts “Messa da Requiem” unter dem Dirigat von Marco Armiliato aufgeführt. Eingeladen wurden Familienangehörige der Opfer, das Gesundheitspersonal, das in den Krankenhäusern gegen Covid-19 gekämpft hat, sowie Bürgermeister der am stärksten vom Virus betroffenen Gemeinden. Die Arena ist zu einer großen Kirche im Freien geworden, in der wir alle für unsere Toten gebetet haben. Es war sehr bewegend. APA: Mozart und Verona, welche Beziehung hatte der Komponist zur Stadt? Gasdia: Im Dezember haben wir das 250. Jubiläum von Mozarts Besuch in Verona gefeiert. Am 27. Dezember 1769 reiste der 13-jährige Mozart mit seinem Vater nach Verona. Es war seine erste Italien-Reise. Bis zum 5. Jänner 1770 hielt er sich in Verona auf. Unter anderem spielte er im prestigereichen Saal Maffeiana als Gast der “Accademia Filarmonica”. Anlässlich des 250. Jahrestags hatten wir im Dezember bereits eine Reihe von Konzerten und Veranstaltungen organisiert. Dass wir jetzt auch noch die “Messa da Requiem” aufführen konnten, war eine weitere Hommage an den Komponisten. APA: Sie bemühen sich, neben Klassikern der italienischen Oper auch Werke anderer Komponisten in das Sommerprogramm einzubauen. Kommt dies bei den Zuschauern gut an? Gasdia: Opernliebhaber reisen meist nach Verona, um Verdi oder Puccini zu hören. Doch in diesem außerordentlichen Sommer nahmen wir die Gelegenheit wahr, Neues zu wagen. So haben wir am letzten Wochenende zwei Konzerte aufgeführt: Eines zu Ehren Wagners unter dem Dirigat von Gustav Kuhn mit großen Sängern wie Ricarda Merbeth, und ein weiteres zu Ehren Verdis unter der Leitung von Daniel Oren mit Künstlern wie Eleonora Buratto, Francesco Meli und Luca Salsi. Damit konnten Zuschauer an einem einzigen Wochenende Konzerten der beiden so verschiedenen Komponisten beiwohnen, die beide 1813 zur Welt gekommen sind. APA: Ausverkauft war das Konzert des Galaabends mit Anna Netrebko und Yusif Eyvazov am 1. August. Netrebko, die im Sommer 2019 mit “Trovatore” in der Arena debütiert hatte, scheint Verona zu mögen… Gasdia: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov sind große Freunde der Arena. Während des Lockdowns haben sie uns stark unterstützt und ermutigt, die Sommersaison zu organisieren. Sie haben sich von Anfang an bereit gezeigt, hier aufzutreten, sobald es die Lage ermöglichen würde, und sie haben ihr Wort gehalten. Sie werden auch Protagonisten der Saison 2021 mit Turandot sein. APA: Am 28. und 29. August stehen Auftritte von Placido Domingo auf dem Programm, der im vergangenen Sommer das 50. Jubiläum seines Debüts in der Arena von Verona gefeiert hat. Die Arena hat im Gegensatz zu anderen Opernhäusern Domingo nicht den Rücken gekehrt, obwohl er mit dem Vorwurf des sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert ist. Gasdia: Ich kenne Domingo seit 40 Jahren und habe als Sopranistin öfters an seiner Seite gesungen. Gegen ihn ist kein Strafverfahren im Gange, er ist nicht verurteilt worden. Es tut mir sehr leid, dass er mit diesen Vorwürfen konfrontiert ist. Ich sehe jedoch keinen Grund, warum er nicht in Verona auftreten sollte. APA: Können Sie schon etwas zu den Highlights der Saison 2021 berichten? Gasdia: Im kommenden Jahr will die Arena von Verona das 150-Jahre-Jubiläum der ersten “Aida”-Aufführung in der Oper von Kairo 1871 feiern. Geplant ist eine “Aida” in konzertanter Form unter dem Dirigat von Riccardo Muti. Neben Netrebko und Eyazov in “Turandot” wird ein weiteres Sängerpaar – Roberto Alagna und seine Lebenspartnerin Aleksandra Kurzak – gemeinsam in “Cavalleria rusticana” und “Pagliacci” auftreten. Geplant ist außerdem ein Galaabend mit Jonas Kaufmann, der sein Debüt an der Arena von Verona feiert. Inzwischen arbeiten wir schon an den Saisons 2022 und 2023, in denen wir wie bisher ein Programm hoher Qualität anbieten wollen. APA: Die Arena ist seit jeher ein Magnet für österreichische Opernliebhaber und ein Publikum aus dem deutschsprachigen Raum. Wie hoch ist die deutschsprachige Komponente unter den Arena-Zuschauern in diesem komplizierten Sommer? Gasdia: Laut unseren Statistiken hatten wir vor dem Lockdown 60 Prozent Deutschsprachige unter unseren Zuschauern. Jetzt hat sich die Situation geändert, doch ausländische Zuschauer kehren allmählich zur Arena zurück. Viele Österreicher urlauben am Gardasee und an der Adria und besuchen unsere Konzerte. Der Wagner-Abend hat viele deutschsprachige Zuschauer gelockt. Leider fehlen noch Besucher aus Ländern wie China, USA, Russland und Südamerika. APA: Die Arena muss in diesem Sommer auf große Zuschauerzahlen verzichten. Wie hat sich dieses große Freiluft-Theater an die Anti-Covid-Vorsichtsmaßnahmen angepasst? Gasdia: Maximal werden 3.100 Zuschauer zugelassen. Die Plätze in den vorderen Reihen sind ausgefallen, das Publikum sitzt direkt auf den Stufen des Theaters. Alle Aufführungen finden in Form von Konzert statt, das circa eineinhalb Stunden dauert und keine Pausen vorsieht. Zugang und Ausgang zur Arena sind streng geregelt. Die Sicherheit der Zuschauer, Künstler, sowie der Theatermitarbeiter ist unsere Priorität. APA: Sie sind die erste Frau, die in 105 Jahren zur Intendantin der Arena ernannt wurde, und stammen aus Verona. Wie waren diese Jahre an der Spitze der Arena-Stiftung für Sie? Gasdia: Es war bisher eine äußerst spannende und aufregende Zeit. Als Sopranistin, die zur Intendantin geworden ist, habe ich gelernt, wie ein Theater vom administrativen Standpunkt aus funktioniert und das war eine große Herausforderung. Wegen der Pandemie wurden wir mit einer präzedenzlosen Situation konfrontiert. Ich habe gelernt, dass man mit Mut und Kreativität neue Situationen meistern kann. Unberechenbares gibt es im Leben immer. Will man überleben, muss man Mut fürs Neue haben und Aufgeschlossenheit bewahren.

Cecilia Gasdia: "Arena von Verona hat Neustart geschafft"

⚠️⚠️WIR SIND KEIN STREICHELZOO; WIR SIND KEIN AUSFLUGSZIEL !! ⚠️⚠️ Unsere Mitarbeiter wohnen auf der Anlage und sind seit Tagen Kontakfrei UND DAS SOLL AUCH SO BLEIBEN !!!! Schützen Sie sich und unsere Mitarbeiter ! BLEIBEN SIE FERN Leider kommt es auf unserer Anlage vermehrt zu Besuchen durch Spaziergängern, Wanderer und anderen die es noch nicht kapiert haben. Oma und Opa mit Ihren Enkelkindern Mama und Papa mit ihren Kindern !!!! BITTE BITTE – bleibt fern!

Zutritt Verbot beim Reiterbund Wels

An die 13.000 Coronatests werden derzeit täglich in Österreich durchgeführt. Das stark erhöhte Testaufkommen ist auf die Teststraße für Kroatien-Rückkehrer zurückzuführen, denn bisher haben sich bereits 7000 Urlauber angemeldet. Doch liegt es an den verstärkten Tests oder an den zurückgekehrten Urlaubern? Denn die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden hat einen neuen Höchstwert seit dem Lockdown Anfang April erreicht. Laut Statistik der Ages gibt es 347 neue Infektionen in Österreich. 187 neue Corona-Fälle wurden allein in Wien verzeichnet, 67 in Oberösterreich, 21 in Niederösterreich und je 20 in Tirol und in Salzburg. In der Steiermark sind es 11 Fälle, in Kärnten 9.Viele der Neuinfizierten dürften von Urlauben am Westbalkan oder Kroatien zurückgekehrt sein. Bisher gab es in Österreich 24.431 positive Testergebnisse, so die Aussendung des Gesundheitsministeriums. Mit heutigem Stand (20. August 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 729 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 21.093 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 116 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 21 der Erkrankten auf Intensivstationen. Doppelt so hoher Wert pro 100.000 Einwohner Die Statistik der Ages zeigt die erschreckende Entwicklung in Wien: In den vergangenen sieben Tagen wurden österreichweit 19,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner verzeichnet – in der Bundeshauptstadt liegt dieser Wert derzeit bei 39,5. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober gehen derzeit 30 Prozent der Neuinfektionen auf Ansteckungen im Ausland zurück.

Neuer Corona-Höchstwert seit dem Lockdown

Viele Eltern und ihre Kinder lieben Geschirr aus Melamin und “Bambus”. Es ist leicht, stabil und meist fröhlich bunt. “Finger weg”, raten die Konsumentenschützer des VKI. Bei allen neun untersuchten Produkten “liegt die Schadstoffabgabe sowohl beim Melamin als auch bei Formaldehyd deutlich über den zulässigen Grenzwerten”. Mit Bambusfasern verarbeitetes Melamin wird häufig als umweltfreundlich und biologisch abbaubar beworben. Für die Juli-Ausgabe des “Konsument”-Magazins des Vereins für Konsumenteninformation wurden neun Produkte, darunter vier Bambus-Sets und eine Bambus-Schale, im Labor geprüft. Das Ergebnis bezeichnen die Konsumentenschützer als desaströs: “Wird heißer Brei oder Tee in das Geschirr eingefüllt, ist mit einer erheblichen Schadstoffabgabe zu rechnen.” Teilweise würden die Grenzwerte “um das Dutzendfache, in einem Fall um das 104-fache überschritten”. Das betreffe sowohl neues als auch mehrfach gewaschenes Geschirr. Da sich Melamin und Formaldehyd durch Kontakt mit Säure herauslösen können, sei auch von der Verwendung für geschnittenes Obst oder Säfte abzuraten. Bei Keksen oder Brot sei von einer deutlich geringeren Schadstoffabgabe auszugehen. “Aus unserer Sicht hätte aufgrund der davon ausgehenden Gesundheitsgefährdung kein einziges Produkt in den Handel kommen dürfen”, so die Tester. Alle neun Kindergeschirre seien “als bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gesundheitsschädlich gemäß Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz in Verbindung mit der EU-Verordnung zu bewerten”, urteilte das vom VKI beauftragte Prüfinstitut. Melamin gilt als möglicherweise krebserzeugend, so der “Konsument”. Es steht zudem im Verdacht, Erkrankungen im Blasen- und Nierensystem zu verursachen. Formaldehyd ist als krebserregend eingestuft und kann Allergien auslösen. Bambusfasern sind laut EU-Kunststoffverordnung laut “Konsument” zudem gar nicht als Kunststoffadditive für Produkte zugelassen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Allein deshalb wäre das Bambusgeschirr nicht verkehrsfähig. Die Tester stellten zudem bei der Deklaration Mängel fest. “Nicht einmal der Hinweis, dass das Geschirr aus Melamin besteht, war überall zu finden.” Auf einigen Produkten fehlten Warnhinweise, dass sie nicht mikrowellentauglich sind bzw. dass Getränke oder Speisen, die heißer als 70 Grad Celsius sind, nicht eingefüllt werden dürfen. Viele Eltern verwenden Melamingeschirr wohl auch deshalb, weil es weniger leicht zu brechen scheint als Keramik oder Porzellan. “Die von uns durchgeführten Fallprüfungen können dies nicht bestätigen. Die meisten Produkte zeigten bereits Absplitterungen oder Risse, wenn sie von Tischhöhe zu Boden fielen. Keines der Geschirre erwies sich zudem als besonders kratzfest”, so die Tester.

Kindergeschirr aus "Bambus" fiel im Test durch