Post schlägt Sonntagszustellung für Pakete vor

Merken
Post schlägt Sonntagszustellung für Pakete vor

Wegen der zurzeit großen Zahl an Paketsendungen schlägt die Deutsche Postvor, dass bei ihr vorübergehend auch sonntags gearbeitet werden darf.

“Hilfreich wäre beispielsweise, punktuell auch sonntags arbeiten zu können, um beispielsweise Spitzen in der Paketzustellung besser bewältigen zu können”, sagte das Vorstandsmitglied des Unternehmens für das deutsche Brief- und Paketgeschäft, Tobias Meyer, der “Rheinischen Post” (Samstag).

Die Deutsche Post DHL transportiere momentan acht Millionen Pakete und Päckchen am Tag. “Dies ist ein Aufkommen wie in der Vorweihnachtszeit – außer, dass wir keine Zeit hatten, uns hierauf vorzubereiten”, sagte Meyer. Im Jahresdurchschnitt liefert die Post nach eigener Angabe pro Zustelltag 5,2 Millionen Pakete aus.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Schweiz hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Personenverkehr mit dem Ausland weiter abgeschottet: Seit Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung. Bisher waren nur Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von diesen Einreisebeschränkungen betroffen. Durch die Ausweitung der Maßnahmen auf die verbleibenden Schengen-Staaten unterliegen nun alle Flüge aus dem Ausland denselben Einreisekontrollen, hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Justizministerium, Anm.) am Mittwoch mitgeteilt.

Einreise in die Schweiz weiter eingeschränkt

Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine 74-jährige Armenierin am Münchner Flughafen gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen. In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden. Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab. Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

Frau landete mit Skelett von Ehemann im Gepäck

Um in der Corona-Krise schneller Impfstoffe, Medikamente und Testsysteme zu finden, sollen sich Forscher auf einer europäischen Datenplattform austauschen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte die Gründung der “European COVID-19 Data Platform” am Montag an. Wissenschafter hätten bereits einen großen Wissensschatz über das Coronavirus gesammelt und kein Forscher könne allein eine Lösung finden, sagte von der Leyen. Auf der Plattform könnten sie ihre Erkenntnisse speichern und die ihrer Kollegen nutzen. Die Kommission erwarte, dass binnen weniger Tage Zehntausende Beiträge hochgeladen würden.

Neue europäische Datenplattform für die Forschung

Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben in einer Resolution “gleichberechtigten” Zugang zu künftigen Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus verlangt. Künftig sollen Medikamente sowie Impfstoffe gegen das Virus in “gerechter, transparenter, gleichberechtigter und effizienter” Form allen Ländern mit Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Dies gelte besonders für Entwicklungsländer.

UN-Resolution für gleichen Zugang zu Corona-Impfstoff

Mit einem neuen Ausstellungskonzept möchte das Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK) die Unterstützung für den künstlerischen Nachwuchs und jene für das Weltklima in Einklang bringen: Mit der Schiene “Creative Climate Care” bietet man in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst jungen Kreativen ein Forum. Den Absolventen der Angewandten wird mit einer exklusiven Pop-Up-Ausstellung jeweils für drei Wochen die Bühne überlassen. Den Auftakt markiert hier Florian Semlitsch ab 16. Juni, der mit dem Projekt “Subscribe Climate Care” das Thema des enormen Stromverbrauchs im Zuge der Digitalisierung in den Mittelpunkt rückt. Auch die Ausstellungen der Nachfolgerinnen und Nachfolger werden sich mit Fragen von Nachhaltigkeit und Design in Zeiten der Klimakrise auseinandersetzen. Unterschiedlich gestaltet sich dabei der Zugang, der vom Industriedesign über bildende Kunst bis hin zu Malerei und Animationsfilm reicht. Angesetzt ist die neue MAK-Reihe bis Dezember, wobei in dieser Zeit fünf Ausstellungen in der MAK Galerie zu sehen sein werden. Aber auch nach dem Auslaufen des Nachwuchsprojekts soll die Galerie exklusiv dem Thema Creative Clima Care gewidmet bleiben. “Die Auseinandersetzung mit Climate Care bietet ein unerschöpfliches Reservoir für Kreativität und Innovation”, zeigte sich MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein in einer Aussendung überzeugt.

MAK will mit neuer Reihe dem Nachwuchs und dem Klima helfen

Ab Herbst dürfen wieder Schulveranstaltungen wie Lehrausgänge, Skikurse, Sport- oder Projektwochen durchgeführt werden. Das hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einem Erlass festgehalten. Allerdings wird den Schulen empfohlen, “aufgrund der aus heutiger Sicht coronabedingten unsicheren Entscheidungslage” mit beteiligten Unternehmen günstige Stornomöglichkeiten bzw. Umbuchungen auszumachen. Seit März war es den Schulen untersagt, Schulveranstaltungen oder schulbezogene Veranstaltungen durchzuführen. Zahlreiche Sport- oder Projektwochen wurden deshalb abgesagt, zur Abdeckung der Stornokosten wurde ein eigener Härtefonds eingerichtet. Der kommende Schulstart im Herbst werde “noch immer von COVID-19 überschattet werden”, hält der Erlass fest. Vor diesem Hintergrund sei daher bei der Durchführung von Schulveranstaltungen bzw. schulbezogenen Veranstaltungen “Vorsicht angebracht”. Allerdings seien diese “aus heutiger Sicht unter Einhaltung der jeweils geltenden Hygienestandards jedenfalls möglich”. Das gilt auch für Schulveranstaltungen im Ausland, wobei allerdings die Reisewarnungen des Außenministeriums zu berücksichtigen seien. Die NEOS verlangten von Faßmann indes eine Perspektive für Schüler, Eltern und Lehrer, wie der Unterricht im Herbst an den Schulen gestaltet sein wird. “Bleibt es bei der Zweiteilung, oder gibt es wieder Regelunterricht”, fragt NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Es brauche “Klarheit und Planbarkeit”. Auch müsse die Digitalisierung schneller vonstattengehen. Es sei ja schön, dass die Versäumnisse erkannt wurden, so Meinl-Reisinger: “Aber es muss viel schneller gehen.” Denn die schrittweise Ausstattung mit Laptops bzw. Tablets ab 2021/22 und eine flächendeckende Breitband- und W-Lan-Versorgung bis 2023 sei “einfach nur lächerlich”. “Ich erwarte mir, dass man hier die Ärmel hochkrempelt”, meinte Meinl-Reisinger. Denn schließlich könnte es bereits im Herbst wegen der Corona-Entwicklung wieder notwendig sein, teils auf digitalen Unterricht umzustellen. Jedenfalls gebe es viel zu tun an Vorbereitung für den Herbst.

Schulveranstaltungen ab Herbst wieder möglich