Post stattet Filialen mit Plexiglas-Trennwänden aus

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Post stattet Filialen mit Plexiglas-Trennwänden aus

Um ein Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren werden nächste Woche (KW 13) die Schalter der mehr als 400 Postfilialen mit Plexiglas-Trennwänden ausgestattet.

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Ein britischer Online-Händler für Fetischisten hat in der Corona-Krise seinen kompletten Lagerbestand an OP-Kleidung an ein Krankenhaus gespendet. Wie das Unternehmen MedFet UK am Wochenende auf Twitter berichtete, sei man tagelang von Vertretern der Beschaffungsabteilung des nationalen Gesundheitsdiensts NHS auf der Suche nach Schutzausrüstung und -Kleidung kontaktiert worden.

Online-Händler für Fetischisten spendete OP-Kleidung

Angesichts der hohen Anzahl an Neuinfektionen gilt Wien in Deutschland und Belgien jetzt offiziell als Corona-Risikogebiet. “Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt”, erklärte das deutsche Auswärtige Amt am Mittwochabend. Brüssel erklärte Wien ab Freitag 16.00 Uhr zur “roten Zone”. Einreisende aus Risikogebieten müssen sich in Deutschland verpflichtend auf das Coronavirus testen lassen, sofern sie kein negatives Testergebnis vorweisen können, das höchstens 48 Stunden alt ist. Solange kein negatives Ergebnis vorliegt, müssen sie sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Berlin begründete die Einstufung mit dem zunehmenden COVID-19-Infektionsaufkommen in Österreich. “Im Bundesland Wien liegt die Inzidenz derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb das Bundesland zum Risikogebiet eingestuft wurde. Daraus resultiert bei Einreise nach Deutschland ein verpflichtender kostenloser COVID-19-PCR-Test und ggf. eine Quarantäneverpflichtung.” In Wien liegt der Wert laut österreichischem Gesundheitsministerium aktuell bei 113 neuen Fällen bei 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Auch das Bundesland Tirol, hier insbesondere die Stadt Innsbruck, würden stark steigende Infektionszahlen verzeichnen, heißt es auf der Website des deutschen Außenministeriums. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das deutsche Gesundheits-, Außen- und Innenministerium. Aus dem deutschen Außenministerium hieß es, bei Reisewarnungen handle es sich dem Charakter nach um einen dringenden Appell, nicht um ein Reiseverbot. Das Bestehen einer Reisewarnung könne jedoch weitergehende Auswirkungen haben, beispielsweise für die Gültigkeit einer Reisekrankenversicherung. Als Risikogebiete definierte Deutschland bisher Regionen in Frankreich, Spanien, Belgien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Tschechien und der Schweiz. Neu dazugekommen sind seit Mittwochabend neben Wien auch die ungarische Hauptstadt Budapest, die französische Region Hauts-de-France und das Überseegebiet La Réunion, die kroatischen die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina, die niederländischen Provinzen Nordholland und Südholland, die rumänischen Kreise Neamt und Caras Severin, der Schweizer Kanton Freiburg sowie die tschechische Region Stredocesky (Mittelböhmen). Die Kreise Arges und Dambovita in Rumänien gelten dagegen nicht mehr als Risikogebiete. Ebenso wie Deutschland hat auch Belgien die österreichische Bundeshauptstadt zum Corona-Risikogebiet erklärt. Wie das Außenministerium in Brüssel am Mittwoch mitteilte, wird Wien ab Freitag 16.00 Uhr zur “roten Zone”. Darüber hinaus gilt für sechs österreichische Bundesländer ebenfalls eine leichtere Corona-Warnung: Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Tirol und Salzburg wurden vom belgischen Außenamt zur “orangen Zone” eingestuft. Bis Freitagnachmittag gilt diese Kategorie auch für Wien. Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hatte im Vorfeld der Entscheidung gemeint, der Schritt wäre “keine Besonderheit”. “Es ist eine Entwicklung, die ganz Europa, vor allem die urbanen Räume, trifft. Das gilt ja schon für andere europäische Großstädte wie Brüssel, Paris, Prag, Genf – überall dort, wo es natürlich auch größere Menschenansammlungen gibt”, sagte Ludwig.

Deutschland und Belgien stufen Wien als Risikogebiet ein

In Tirol sind nach einem Fund von Marihuana im Wert von einer Million Euro in einem Lkw drei Personen festgenommen worden. Ein 34-jähriger Lkw-Lenker aus Serbien sei noch flüchtig, berichtete die Polizei. Die Entdeckung machten Beamten in einem bulgarischen Lkw mit einem spanischen Anhänger, der wegen technischer Mängel in einer Werkstatt im Bezirk Kufstein abgestellt worden war. Bereits am 29. Juni wurde der Lkw, der in Spanien beladen worden war und dessen Ziel Deutschland war, von der Polizei beanstandet und in die Werkstatt gebracht. Das Fahrzeug wurde abwechselnd von zwei Fahrern – einem 34-jährigen Serben und einem 48-jährigen Rumänen – gelenkt. Zusätzlich wurde es von einem Pkw begleitet, dessen 33-jähriger Lenker aus Litauen sich als Disponent einer Spedition ausgab. In der Nacht auf den 1. Juli schlich einer der beiden Lkw-Fahrer in die Halle und wollte aus dem Anhänger zwei Kartons entwenden. Mitarbeiter der Werkstatt bemerkten dies aber, und der Mann konnte gemeinsam mit einem Kollegen mit einem Pkw flüchten. Eine Fahndung blieb zunächst erfolglos. Die Beamten untersuchten dann das Fahrzeug und entdeckten zuerst 34 Pakete Marihuana, jeweils mit einem Gewicht von etwa einem Kilogramm. Bei einer zweiten Nachschau wurden sie erneut fündig: In der sogenannten “Coil Mulde” – einer zusätzlichen Ladefläche unter dem Holzboden des Anhängers – wurden weitere 62 Pakete mit demselben Gewicht ausfindig gemacht. Es stellte sich heraus, dass vier Personen beteiligt waren: Die beiden Lkw-Fahrer, der Lenker des Begleitfahrzeuges sowie ein weiterer 32-jähriger Serbe. Dieser und der rumänische Lkw-Fahrer wurden einige Tage später in Österreich festgenommen, konnten aber glaubhaft darlegen, nichts von den Drogen gewusst zu haben und wurden daher wieder enthaftet. Der 33-Jährige aus Litauen wurde mittels EU-Haftbefehl in der Ukraine festgenommen und wird noch befragt. Weitere Ermittlungen sowie die Fahndung nach dem zweiten Lkw-Fahrer waren noch im Gange. Auch im Bezirk Kitzbühel wurden diverse Suchtmittel mit einem Straßenverkaufswert von 135.000 Euro sichergestellt. Die Polizei ermittelte bereits seit 2019 gegen einen 42-Jährigen, der in Verdacht stand, “Kokain in sehr hoher Qualität” in Umlauf zu bringen. Auch ein 52-jähriger Deutscher geriet ins Visier der Ermittler. Bei der Festnahme des 52-Jährigen am 19. Juni, der gerade aus den Niederlanden zurückgekehrt war, wurde ein Kilogramm Kokain im Wert von etwa 100.000 Euro entdeckt. Er versuchte noch mit dem Auto zu flüchten. Weil er das Fahrzeug aber beschädigte, wurde er kurz darauf festgenommen. Seine 41-jährige Lebensgefährtin wurde anschließend ebenso in der gemeinsamen Wohnung festgenommen. Dort wurden weitere Drogen, darunter Ecstasy-Tabletten, Heroin und Kokain mit einem Straßenverkaufswert von etwa 35.500 Euro und Bargeld in der Höhe von 33.000 Euro sichergestellt. Auch der 42-Jährige wurde festgenommen, er zeigte sich teilweise geständig. Über die beiden Männer wurde die Untersuchungshaft verhängt. Die 42-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt – sie bestritt jeden Tatzusammenhang.

Marihuana im Wert von 1 Million Euro in Tirol sichergestellt

Nach einem Jahr Pause geht die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nun wieder zur Schule. Auf Twitter postete die 17-Jährige am Montag: “My gap year from school is over, and it feels so great to finally be back in school again!” (“Mein Jahr ohne Schule ist vorbei und es fühlt sich großartig an, endlich wieder in der Schule zu sein!”). Dazu steht sie in Blümchenhose und karierter Bluse an ihrem Fahrrad, das einen “Love”-Aufkleber hat. In Stockholm sind die Sommerferien bereits seit Mitte letzter Woche vorbei – aber da demonstrierte Thunberg in Berlin und traf auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Deshalb begann sie das erste Jahr im Gymnasium etwas verspätet. Thunberg hatte sich ein Jahr freigenommen, um sich ganz dem Kampf gegen den Klimawandel zu widmen. 2019 überquerte sie in der Jacht des deutschen Segelsportlers Boris Herrmann den Atlantik, um an Klimagipfeln und Demonstrationen unter anderem in den USA teilzunehmen.

Greta Thunberg drückt wieder die Schulbank

Wir haben eine wichtige Botschaft von unseren Mitarbeitern der @seniorenbetreuung . “Wir bleiben für euch hier. Bitte bleibt Ihr für uns zuhause”! Danke an euch und dass ihr mit soviel Liebe ❤️ euren Beruf ausübt und alles dafür tut, dass es den älteren Menschen gut geht!  

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Dass die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) vom Bund einen dreistelligen Millionenbetrag an Coronahilfe erhalten soll, stößt bei den NEOS auf Unverständnis. Gesundheitssprecher Gerald Loacker pocht stattdessen auf einen Risikoausgleich unter den Kassen. Drei Milliarden Euro an Rücklagen wären vorhanden. Er forderte allerdings Solidarität unter den Kassen. “Die ÖGK ist am Stärksten von allen Kassen mit massiven krisenbedingten Beitragsausfällen konfrontiert. Dass hier etwas getan werden muss, steht außer Frage”, so Loacker in einer schriftlichen Stellungnahme. Es sei “überhaupt nicht notwendig, hier weiter Steuergeld hineinzupumpen”. Die ÖGK dürfe nicht von der Beamten- und Bauernkasse BAVEB, der Selbstständigen-Kasse SVS und den 15 Krankenfürsorgeanstalten im Stich gelassen werden, appellierte er. Das Problem sei, dass die Rücklagen nicht fair zwischen den Trägern verteilt seien, weil alle schweren Versichertenrisiken in der ÖGK zusammengefasst seien. Diesen finanziellen Nachteil könne sie auch mit ihrer relativ vorteilhaften Verwaltungskostenstruktur nicht kompensieren. “Daher muss schnellstmöglich ein Risikostrukturausgleich eingeführt werden. Dieser würde sicherstellen, dass zunächst die finanzstarken ÖVP-nahen Träger Solidarität mit der ÖGK zeigen müssen, bevor der Staat einspringt”, meinte Loacker. Die türkis-grüne Bundesregierung müsse die Blockade dagegen aufgeben.

NEOS bei ÖGK für Risikoausgleich statt Finanzspritze