Pressekonferenz der Bundesregierung im Bundeskanzleramt um 11.00 Uhr

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Pressekonferenz der Bundesregierung im Bundeskanzleramt um 11.00 Uhr

Um 11.00 Uhr informieren Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer über Aktuelles zum Coronavirus.

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Demnächst wird an manchen Universitäten auch für schriftliche Prüfungen auf das Online-Format gesetzt. An der Wirtschaftsuniversität (WU) findet bereits Ende April eine Großprüfungswoche online statt. Auch die Uni Wien will ihre schriftlichen Prüfungen im Sommersemester grundsätzlich online abhalten – dafür stellt man auch auf andere Prüfungsformate um.

Auch schriftliche Prüfungen demnächst online

Vor der Ostküste Australiens hat ein Hai einen Surfer am Sonntag angegriffen und getötet. Auch Ersthelfer hätten den am Bein schwer verletzten 60-Jährigen nicht mehr helfen können, teilte die Polizei mit. Die Hai-Attacke ereignete sich am Salt Beach nahe Kingscliff, 800 Kilometer nördlich von Sydney. Andere Surfer wurden aufgefordert, die Gewässer zu verlassen. Der Strand wurde gesperrt. Per Hubschrauber sei ein großer Hai verfolgt worden, der nach dem Angriff vor dem Strand gesichtet worden sei, hieß es weiter. Es war der dritte tödliche Hai-Angriff in diesem Jahr in australischen Gewässern. Darüber hinaus gab es sieben weitere Attacken, die aber nicht tödlich endeten.

Surfer stirbt nach Hai-Attacke vor Ostküste Australiens

Der SPÖ geht es mit dem Impfen gegen Corona zu langsam. In einer Sondersitzung des Nationalrats heute, Mittwoch, forderte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in einer “Dringlichen Anfrage” Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) auf, das “Impf-Chaos und Schneckentempo” zu beenden. Rendi-Wagner: “Habe 110.000 Impfungen selbst verimpft” Rendi-Wagner begann mit scharfer Kritik am “zögerlichen” Impfstart, für den die Regierung verantwortlich sei. Menschen, aber vor allem Ärzte und Apotheker “brauchen Klarheit”, bereits jetzt seien sie Anlaufstelle für die Fragen der Bevölkerung. 110.000 Impfungen habe Rendi-Wagner “selbst verimpft, ich rede nicht nur darüber”. Von Gelbfieber bis Masern und Grippe sei viel dabei gewesen. “Und die Menschen haben viele Fragen.” Diese gelte es kompetent und ehrlich zu beantworten. Nur so könne eine freiwillige Impfentscheidung getroffen werden. Jeder Tag, der nun vergeht, komme dem Virus zu gute. Es könne sich verändern und noch schädlicher werden. Deshalb sei das aktuelle Chaos gefährlich, dies führe zudem zu Misstrauen in der Bevölkerung. Das Abwarten bei der Verimpfung sei somit nicht tolerierbar. Dies sei “ein grober Kunstfehler”. An Gesundheitsminister Anschober (Grüne) gerichtet sagte Rendi-Wagner: “Das mag ungewohnt klingen von einer Oppositionspartei aber ich möchte, dass Sie Erfolg haben.” Alles andere könne man sich nicht leisten. Anschober: Kommende Wochen werden noch schlimmer Anschober meldete sich im Anschluss zu Wort und begann mit einer schlechten Nachricht: “Ich glaube, dass wir in den nächsten Wochen eine noch schwierigere Phase haben werden.” Die britische Mutation sei hochansteckend, das werde die Zahl der Infizierten in die Höhe treiben.Deshalb sei es nun essentiell, die Impfung voranzutreiben. Diese laufe gut an, seit Lieferung der Impfstoffe habe sich viel getan, der Weg sei aber noch weit. Andere Länder kämpfen nun ebenfalls mit der neuen Variante, so Anschober, der Irland als Beispiel nennt. Zudem werde in den nächsten Tagen verstärkt geprüft, wie verbreitet die britische Mutation bereits im Land verbreitet ist. Von anfänglich vier Fällen sei man aktuell bei 70 Verdachtsfällen. Bei der Beantwortung der an sein Ministerium gestellten Fragen wiederholte Anschober unter anderem einmal mehr, dass man gut im Zeitplan liege und die Lieferung der Impfstoffe gut vorangehe. “Jetzt haben wir den Impfstoff, nützen wir gemeinsam diese große Chance”, erklärte Anschober zum Ende seiner Ausführungen. Anschober hatte der SPÖ zudem vorgeworfen, “nicht besonders korrekt” und populistisch zu argumentieren. Das Tempo der Impfung in Österreich und europaweit werde alleine durch Zulassung und Lieferung von Impfstoffen bestimmt. Aussuchen werden sich die Betroffenen ihren Impfstoff allerdings nicht können, wie Anschober betonte. “Ja spürt’s ihr euch noch?” “Ja spürt’s ihr euch noch, so zu agieren und von einer großen Chance zu reden?”, fragte SPÖ-Abgeordneter Philip Kucher in Richtung Regierung. Es gehe Türkis-Grün nur um Fotos und Pressekonferenzen und nicht um die notwendige Planung. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl (FPÖ) erklärte die Regierung zu “Lockdown-Fetischisten”. Auch Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger übte Kritik an der “Inszenierung” der Regierung und ihrem “mangelhaften Führungsstils”, der sich in der Pandemie offenbare. “Je länger Sie schwadronieren, desto mehr ist schiefgelaufen in Ihrem Ressort.” “Es gibt einen Impfplan”, betonte ÖVP-Gesundheitssprecherin Gabriela Schwarz, jetzt seien zunächst Hochrisikogruppen und das Gesundheitspersonal dran. Alle, die sich impfen lassen wollen, bekämen die Gelegenheit dazu, versicherte sie. Raab bekommt neue Agenden Außerdem wird in der Sitzung eine Änderung des Bundesministeriengesetzes von den Koalitionsfraktionen eingebracht – damit sollen die Familien- und Jugendagenden nach der jüngsten Regierungsumbildung aus dem Arbeitsressort ins Kanzleramt zu Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) wandern. In der Nationalratssondersitzung am Donnerstag wird die Novelle dann dem Verfassungsausschuss zugewiesen, beschlossen wird sie im nächsten regulären Plenum am 20. Jänner.

Anschober zu Virus-Mutation: Kommende Wochen werden schlimm

Die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff Astrazeneca sind in Deutschland vorsorglich ausgesetzt. Die Bundesregierung folge damit einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts, teilt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mit. Nach neuen Meldungen über Thrombosen der Hirnvenen im Zusammenhang mit der Impfung seien weitere Untersuchungen notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, “ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken”. Nach Berichten über Komplikationen durch Blutgerinnsel nach der Impfung haben die Niederlande, Irland, Dänemark, Norwegen und Island den Einsatz des Impfstoffs vorübergehend ausgesetzt. Italien und Österreich stoppten die Verwendung von bestimmten Chargen. In Österreich war eine 49-jährige Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, eine 35-jährige Kollegin entwickelte eine Lungenembolie, befand sich zuletzt jedoch auf dem Weg der Besserung. Bei diesen beiden Fällen in Niederösterreich hatten die betroffenen Frauen zuvor Impfungen aus derselben Charge des AstraZeneca-Impfstoffes erhalten. AstraZeneca weist Zusammenhang mit Blutgerinnseln zurück AstraZeneca hat seinen Covid-19-Impfstoff nach Berichten über Nebenwirkungen verteidigt. Man sehe kein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln in Zusammenhang mit dem Vakzin. Eine Analyse aller Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Menschen, die in der EU und in Großbritannien mit dem Mittel geimpft wurden, habe keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder einen Rückgang der Blutplättchen ergeben, so AstraZeneca am Sonntagabend. Auch der SPD Gesundheitssprecher Karl Lauterbach sieht die Entscheidung sehr kritisch, wie er auf Twitter mitteilte.

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