Pressekonferenz der Bundesregierung im Bundeskanzleramt um 11.00 Uhr

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Pressekonferenz der Bundesregierung im Bundeskanzleramt um 11.00 Uhr

Um 11.00 Uhr informieren Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer über Aktuelles zum Coronavirus.

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Das Außenministerium warnt vor Reisen nach Kroatien und hat für das Land per Mitternacht die höchste Reisewarnstufe ausgesprochen. Grund sind deutlich steigende Fallzahlen bei Covid-19-Infektionen. “Die Reisewarnung kam überraschend, vor allem weil es durch das ganze Land geht”, sagte der Präsident des Österreichischen ReiseVerbands und TUI-Austria-Prokurist Josef Peterleithner am Montag zur APA. Der Tourismusexperte hätte eine partielle Reisewarnung für angemessen gehalten, statt pauschal dazu aufzurufen, das Land zu verlassen. Er ist verwundert, dass es keine regionale Differenzierung innerhalb Kroatiens gab wie etwa zuletzt etwa in Österreich mit St. Wolfgang oder in Spanien, wo auch zunächst Inseln wie die Balearen ausgenommen wurden. Konzentration auf Makarska, Pag In Kroatien konzentrierten sich die Corona-Erkrankungen beispielsweise auf die Markarska Riviera und die Insel Pag – Istrien oder viele Inseln hätte man weiterhin normal bereisen können, so der ÖRV-Präsident, der auch die “kurzfristige Kommunikation” der Regierung Freitagmittag mit Gültigkeit per Mitternacht von Sonntag auf Montag bemängelte. “Panikartige Aufbrüche” Bei der Rückkehr nach Österreich muss man nun einen Corona-Test machen oder zuhause in Quarantäne bleiben. “Es kam zu panikartigen Aufbrüchen, die zu Staus geführt haben – andere wiederum sagten, ich bin auf einer Insel oder einem Segelboot und gehe halt dann in Quarantäne“, berichtete Peterleithner. “Diese rasche Reisewarnung für Kroatien hat den Konsumenten verunsichert und kann Auswirkungen auf andere Destinationen haben”, meinte er weiters. Der Tourismus sei im Grunde genommen in einer Talsohle bei Auslandsreisen gewesen und sei nun ein wenig angelaufen mit Italien, den Balearen, Kroatien und griechischen Inseln. Kroatien ist dem Verband zufolge mit 1,5 Millionen Gästen und 7,6 Millionen Nächtigungen aus Österreich nach Italien die wichtigste Urlaubsdestination im Ausland. Wer eine Pauschalreise gebucht hat Urlauber, die eine Pauschalreise über ein Reisebüro oder Reiseveranstalter gebucht hätten, seien nun gegenüber Individualreisenden im Vorteil, da sie mit Bestehen der Reisewarnung kostenlos umbuchen oder stornieren können. Das ist gesetzlich in der Pauschalreiserichtlinie verankert. Wer selber mit dem Auto anreist und ein Hotelzimmer gebucht hat, hat hingegen kein Anrecht auf ein Gratis-Storno und ist nun auf die Kulanz des Beherbergungsbetreibers angewiesen. Denn dieser stellt seine Leistung nach wie vor zur Verfügung, der Kunde muss nach seinem Aufenthalt nur Corona-Bürokratie einhalten. “Kostenlos stornieren in den nächsten Wochen” Österreichs größter Reiseveranstalter TUI lässt jetzt “für die nächsten Wochen” kostenlos stornieren. “Für die nächsten Wochen, deshalb weil wir abwarten und weil die Reisewarnung ja vielleicht wieder aufgehoben wird”, sagte Peterleithner. “Wir warten einfach bis eine Woche vor Reiseantritt – manche Reiseveranstalter sagten auch früher ab, wenn etwa ein umfangreiches Programm mit zu organisieren ist.” Bei einer Reisewarnung kann der Kunde zurücktreten, wenn die Reise “zeitnah” ist. Besteht etwa eine Reisewarnung für das spanische Festland, kann er nicht auch aus Sorge einen Balearen-Aufenthalt gratis stornieren. “Angst ist kein Stornierungsgrund”, erklärte der Reiseexperte die Rechtslage. Urlauber, die aus einer Destination mit Reisewarnung nach Österreich zurückkommen, müssen entweder bei der Einreise ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen, das einen negativen PCR-Test bestätigt, der nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf; oder sie fahren über die Grenze nach Hause und machen dort umgehend (innerhalb von 48 Stunden) in einem Krankenhaus oder Testzentrum die vorgeschriebene standardisierte Untersuchung und müssen daheimbleiben, bis das Ergebnis vorliegt; oder sie machen keinen Test bleiben zehn Tage in Heimquarantäne. Ausweitung der Gratis-Drive-in-Coronatests gefordert Die Gratis-Drive-in-Coronatests für Kroatien-Heimkehrer, die in Wien angeboten werden, seien “begrüßenswert”, meinte Peterleithner. Der ReiseVerband plädiert nun aber auch für eine Ausweitung dieser Möglichkeit:“Ein Wunsch des ÖRV ist es, auch hinkünftig allen Urlaubern kostenlose Coronatests zu ermöglichen, die man entweder bei den Grenzen machen kann, oder in den einzelnen Städten”, sagte der Branchensprecher.

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Bernhard Fibich kommt am Samstag, 16.11.2019  in die SCW! Mit neuen Liedern im Gepäck ist der beliebte Kinderliedermacher wieder auf Tournee quer durch Österreich.  

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Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten Sonntagnachmittag in Wels-Innenstadt eine Taube aus einem Abflussrohr einer Dachrinne befreien.

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US-Präsident Donald Trump hofft auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den großen amerikanischen Ligen. Das erklärte Donald Trump nach einer Telefonkonferenz mit den Liga-Chefs und weiteren Verantwortlichen aus dem Profisport am Samstag (Ortszeit) in Washington. “Ich möchte die Fans zurück in den Arenen. Sobald wir bereit sind”, sagte Trump danach. “Ich kann Ihnen kein Datum nennen, aber ich denke, das wird eher früher als später sein”, ergänzte der US-Präsident.

Donald Trump "möchte Fans schnellstmöglich zurück in den Arenen"

Die Stadt Wien hat beim Praterstadion Gratis-Coronatests für Kroatien-Heimkehrer ermöglicht. Der Andrang war am Sonntag gewaltig. Wer sich das Geld für einen Test ersparen wollte, musste aber mit viel Zeit bezahlen: Über drei Stunden betrug die Wartezeit im Drive-in am Abend, etwas weniger für Fußgänger. Noch länger hätte es gedauert, hätten nicht viele aufgegeben. Denn angesichts der bis auf die Straße hinausreichenden Schlange, drehten zahlreiche Autos gleich wieder um. Nicht wenige gaben nach ein oder zwei Stunden des Wartens mit nur wenige Wagenlängen Fortschritt auf. Im Vorfeld hatte es geheißen, dank Gurgeltest sei es möglich, viele Personen in kurzer Zeit zu überprüfen. In der Praxis kamen die beiden Autoschlangen im Drive-in wie auch die Fußgänger allerdings nur quälend langsam voran, wie der Eigenversuch zweier Kroatien-Heimkehrer ab 18.20 Uhr zeigte. Zu Fuß war die Prozedur um 20.57 Uhr geschafft. Das Auto mit seinen vier Insassen war erst um 21.38 abgefertigt, obwohl zwischenzeitlich eine dritte Auto- und eine zweite Fußgängerteststelle eröffnet worden waren. Zeitraubend war dabei weniger das Gurgeln, das von den betreuenden Personen trotz stundenlanger Dauerbelastung sehr freundlich und humorvoll abgewickelt wurde. Zeitraubend war, dass erst mit dem Gurgeln die Daten aufgenommen und die Administration in Gang gesetzt wurden, statt dafür die lange Wartezeit zu nutzen. Und da gab es dann Überraschungen, etwa die Frage nach der e-Card, die im Vorfeld nicht angekündigt worden war, oder dass nur Menschen mit Hauptwohnsitz in Wien teilnehmen dürfen. Dafür gab es keine Fragen nach einem Kroatien-Aufenthalt. Jeder Wiener, der die Wartezeit überstanden hatte, kam dran. Überraschungen gab es auch für die Betreuer der Coronatests, die selber nicht wussten, wie lange sie durchhalten müssten. Jedenfalls war die Schlange um 21.30 Uhr gleich lang, wie sie um 18.20 gewesen war. Für die Mitarbeiter an Ort und Stelle war noch kein Ende absehbar.

Drei Stunden Wartezeit für Gratis-Corona-Test in Wien

Die Kinder und Jugendlichen sind nach der Wiederöffnung der Schulen im Mai und Juni mit den coronabedingten Maßnahmen wie Abstandhalten und Schichtbetrieb gut zurechtgekommen. Beinahe 80 Prozent der Schüler gaben an, die Regeln “sehr gut” oder “gut” angenommen zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Wien Die Untersuchung ist die Nachfolgerin von zwei Erhebungen (“Lernen unter Covid-19-Bedingungen”) über das Home Learning. Für die nunmehr dritte Online-Befragungswelle wählte das Forschungsteam der Fakultät für Psychologie um Barbara Schober, Marko Lüftenegger und Christiane Spiel nun den Zeitraum von 8. bis 29 Juni. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Schulen wieder geöffnet. Für die ersten Analysen wurden Antworten von rund 2.500 Schülern zwischen zehn und 19 Jahren berücksichtigt. Ein Drittel der Schüler gab an, “sehr gut” mit den neuen Corona-Regeln an der Schule zurechtgekommen zu sein. 46 Prozent griffen zum “gut”, 17 Prozent machten gute wie schlechte Erfahrungen. Nur jeweils knapp zwei Prozent kamen eher schlecht oder schlecht zurecht. Besonders schön empfanden die Kinder und Jugendlichen das Wiedersehen mit Mitschülern und Lehrern, viele schätzten auch die geringere Schülerzahl in der Klasse aufgrund des Schichtbetriebs. Sehr häufig als positiv genannt wurde auch, dass der Lernstoff wieder von Angesicht zu Angesicht vermittelt wurde. Umgekehrt ärgerten sich die Schüler häufig darüber, dass gerade gute Freunde in der anderen Schichtgruppe waren und das Zustandekommen der Zeugnisnoten unklar war bzw. uneinheitlich gehandhabt wurde. Zum Teil genannt wurde auch gesteigerter Leistungsdruck, weil versucht wurde, möglichst viel Stoff in kurzer Zeit nachzuholen. Rund 55 Prozent der Befragten geben an, sich im Vergleich zur Home-Learning-Zeit besser bzw. etwas besser zu fühlen. Knapp jeder Fünfte fühlte sich (etwas) schlechter. Beim restlichen Viertel veränderte sich das Wohlbefinden nicht. Entscheidend dafür, ob man sich besser fühlte, war vor allem der Umstand, wie erfolgreich sich die Schüler bei der Erfüllung ihrer Aufgaben für die Schule wahrnahmen. Generell kamen die Schüler nach der Wiederöffnung der Schulen mit den schulischen Erfordernissen eher besser klar als in der Home-Learning-Phase. 40 Prozent gaben an, dass ihnen die meisten Aufgaben nun besser oder zumindest etwas besser gelingen. Bei 13 Prozent war das Gegenteil der Fall, knapp die Hälfte orteten keine Veränderung. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Lernorganisation. Aus dem Home-Learning “mitgenommen” haben die Schüler vor allem die Wichtigkeit von Lernorganisation für den Erfolg.

Schüler kamen mit Corona-Maßnahmen gut zurecht