Projekt KJ neu

Merken
Projekt KJ neu

Heute präsentierte die Stadt Wels das Siegerprojekt zur Neugestaltung des Kaiser Josef Platzes. Durchgesetzt hat sich der Vorschlag des Büros Steinkogler Aigner. Dieses punktet mit einem Miteinander von Grünräumen, Aufenthaltsräumen und einem funktionierenden Verkehrskonzept. Der großflächige Einsatz von Begrünungen und Wasserflächen soll das Mikroklima verbessern.

Im Frühjahr 2021 soll mit dem Umbau begonnen werden. Die Kosten werden auf knapp 7 Millionen Euro geschätzt.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Georg Fritsch sagt:

    Wunderbar!…. jedoch die DENKSTEINHÄUSER abzutragen ist wiederum ein Verlust am Kulturerbe in Wels 🙁

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die TV-Kultserie “Knight Rider” aus den 1980er Jahren soll auf die große Leinwand kommen. “Aquaman”-Regisseur James Wan soll bei der neuen Spielfilmversion als Produzent an Bord sein, wie die US-Branchenportale “Variety” und “Deadline.com” am Donnerstag berichteten. Der Videospiel-Autor TJ Fixman soll das Drehbuch liefern. Über Regie- und Rollenbesetzung wurde zunächst nichts bekannt. “Knight Rider” mit Hauptdarsteller David Hasselhoff und seinem sprechenden, intelligenten Auto K.I.T.T. lief von 1982 bis 1986 beim US-Sender NBC. Der “Baywatch”-Star spielte den Verbrecherjäger Michael Knight, der von seinem Wunderauto, einem Pontiac Trans AM, unterstützt wurde.

TV-Kultserie "Knight Rider" soll verfilmt werden

Der belgische Rad-Jungstar Remco Evenepoel hat am Samstag bei einem Horrorsturz im Zuge der Lombardei-Rundfahrt einen Beckenbruch und eine Prellung des rechten Lungenflügels erlitten. Diese Ergebnisse einer Röntgenuntersuchung in Como teilte sein Team Deceuninck-Quick-Step am Samstagabend mit. Bereits am Sonntag soll Evenepoel per Flug in seine belgische Heimat überstellt werden. Der 20-Jährige hatte am Samstagnachmittag auf den letzten 50 Kilometern des Radklassikers bei der Abfahrt von Sormano mit vollem Tempo eine Mauer touchiert, sich überschlagen und war in der Folge in eine Schlucht gestürzt. Erst vor zehn Tagen war Evenepoels Teamkollege Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt schwer gestürzt. Der 23-jährige Däne musste aufgrund von schweren Kopfverletzungen sogar für zwei Tage in ein künstliches Koma versetzt werden. Der Sturz von Evenepoel blieb nicht der einzige Schreckmoment. Kurz vor dem Ziel fuhr plötzlich ein Auto auf die Straße, der Deutsche Maximilian Schachmann konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte dagegen. Er fuhr das Rennen noch zu Ende, bei ihm wurde anschließend aber ein Schlüsselbeinbruch diagnostiziert. Der Weltverband UCI kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an. Zur Nebensache wurde dabei der Ausgang des Rad-Klassikers. Sieger der Lombardei-Rundfahrt wurde nach 231 Kilometer der Däne Jakob Fuglsang (Astana) in 5:23:54 Stunden vor dem Neuseeländer George Bennett (Jumbo/+31 Sek.) und dem Russen Aleksander Wlasow (Astana/+51).

Evenepoel erlitt bei Lombardei-Rundfahrt Beckenbruch

Erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hat es in Österreich mehr als 100 Tote binnen 24 Stunden gegeben, insgesamt stieg die Zahl der Todesopfer auf mehr als 2.000. Seit Dienstagvormittag starben 109 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion. Somit gibt es in Österreich bereits 2.054 Tote. Am Mittwoch wurden 7.091 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Patienten in Spitälern steigt weiter, geht aus den Zahlen von Innen-und Gesundheitsministerium hervor. Im Schnitt kamen in der vergangenen Woche jeden Tag 7.044 Neuinfektionen hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner betrug am Mittwoch 554.682 Covid-19-Erkankte benötigten am Mittwoch intensivmedizinische Versorgung – 24 mehr als am Dienstag. Insgesamt mussten bereits 4.592 Menschen im Krankenhaus behandelt werden – 67 mehr als am Vortag. Insgesamt waren am Mittwoch österreichweit 76.896 Menschen bestätigt aktiv infiziert. Seit Beginn der Pandemie wurden 221.688 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 142.738 gelten als genesen.

Erstmals über 100 Tote binnen 24 Stunden

Sebastian Vettel erwartet beim Formel-1-WM-Start in den kommenden beiden Wochen in Spielberg knappe Abstände. Zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden am gleichen Ort seien auch für ihn neu. “Ich denke, dass die Perfektion noch höher liegen wird”, sagte der vierfache Weltmeister in einem Video-Interview seines Teams Ferrari. Das betrifft vor allem das zweite Rennen. Dort habe man die Möglichkeit, aus den Fehlern des Auftakts zu lernen und besonders im Strategie-Bereich zu reagieren. Vettel: “Es wird wichtig sein, die Erfahrung aus dem ersten Wochenende mit ins zweite zu nehmen, und dass man sich steigert.” Die WM-Saison beginnt wegen der Coronavirus-Pandemie mit dreieinhalb Monaten Verspätung. Dem Grand Prix von Österreich am 5. Juli folgt am 12. Juli in Spielberg noch der Grand Prix der Steiermark. “Österreich ist, glaube ich, eine tolle Strecke”, sagte Vettel, der auf dem Red Bull Ring noch nie gewonnen hat. “Es hat auf jeden Fall alles, das es braucht.” Vettel startet in der Steiermark in seine letzte Saison als Ferrari-Fahrer. Am Freitag feiert er dort seinen 33. Geburtstag, seine Zukunft über das Vertragsende hinaus ist weiterhin offen. Mit seinem jungen Teamkollegen Charles Leclerc hatte er diese Woche in Mugello in einem 2018er-Auto Gas gegeben, um wieder in den Rhythmus zu kommen. “Zu allererst freue ich mich, dass es wieder losgeht. Nach doch so einer langen Zwangspause tut es allen gut”, betonte Vettel – auch wenn es ohne Zuschauer an der Strecke “komisch” und “nicht das Gleiche” sein werde. Die acht bisher fixierten Europarennen im Notkalender sind allesamt als Geisterrennen geplant. Eine Woche nach dem zweiten Spielberg-Rennen geht es in Ungarn weiter. Danach ist auch in Silverstone eine Doppelveranstaltung (2. und 9. August) geplant. Unmittelbar darauf folgt Barcelona (16. August). “So viele Rennen in so kurzer Zeit werden anstrengend sein”, meinte Vettel. “Aber ich denke, ich bin vorbereitet. Ich habe meine Zeit gut genutzt, um fit zu sein.”

Vettel erwartet für Spielberg-Auftakt enge Rennen

Schulschließungen ziehen aus ökonomischer Sicht “hohe individuelle und gesellschaftliche Kosten nach sich”. Zu dieser Schlussfolgerung kommt ein “Research Brief” des Wifo. Diese Kosten könnten sowohl direkt über Einkommenseinbußen entstehen oder indirekt etwa über steigende Gesundheitskosten wegen fehlender Bewegung, psychischer Belastung etc. Besonders betroffen dürften jüngere Kinder sein, die noch umfassende Unterstützung beim “Erlernen von Lernen” benötigen. In der Untersuchung, die diverse Studien der vergangenen Jahre zusammenfasst, verweisen die Autorinnen Julia Bock-Schappelwein und Ulrike Famira-Mühlberger vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) auch auf historische Beispiele. So waren etwa 1990 im wallonischen Teil Belgiens aufgrund von Streiks nahezu alle Schulen über mehrere Monate immer wieder und sechs Wochen ganz geschlossen. Im Vergleich zu den Schülern im flämischen Teil Belgiens mussten in Folge wallonische Schüler vermehrt Klassen wiederholen. Sie erreichten auch langfristig nur niedrigere Bildungsabschlüsse, was negative Effekte auf ihren persönlichen Arbeitsmarktverlauf hatte und zu gesellschaftlichen Wohlfahrtsverlusten führte. Ähnliche empirische Ergebnisse gebe es auch für Kanada und Argentinien. Eltern unter Druck Folgen haben Schulschließungen aber auch auf das Arbeitsangebot der Eltern: In Österreich haben rund 31 Prozent der Beschäftigten Kinder unter 15 Jahren in ihrem Haushalt und rund 25 Prozent keine potenzielle Betreuungsperson, also keine erwachsene Person ohne Beschäftigung, im gleichen Haushalt. Insgesamt 12,5 Prozent der Beschäftigten kommt im Falle von Schul- oder Kindergartenschließungen eine Versorgungsverpflichtunggegenüber Kindern zu, wobei von diesen Personen neun Prozent aller Arbeitsstunden in Österreich geleistet werden. “Auch wenn diese betroffenen Personen kreative Wege des Verbindens von Beschäftigung außer Haus bzw. Homeoffice und Homeschooling finden, sind die unmittelbaren Effekte auf das Arbeitsangebot negativ”, heißt es in der Untersuchung. Verluste für Volkswirtschaft Auch Verluste beim BIP sind durch die Einschränkung der elterlichen Berufstätigkeit möglich, wenn dadurch unwiederbringliche Umsatzverlusteentstehen wie zum Beispiel einer Nicht-Beteiligung an Ausschreibungen oder einer Nicht-Erbringung von Dienstleistungen. Zusätzlich hätten Schulschließungen negative Effekte auf die Lohnungleichheiten zwischen Männern und Frauen, da letztere ihr Arbeitsangebot bei Schulschließungen stärker einschränken. Negative Folgen gibt es außerdem für Zulieferbetriebe – also etwa Betreiber von Fahrtendiensten, Bäckereien oder Gastro-Betriebe, die Schulessen bereitstellen. Langfristige ökonomische Effekte würden für Unternehmen bzw. die Gesellschaft auch entstehen, wenn der Anteil von Schülern mit unzureichenden Basiskompetenzen weiter steigt – das habe Konsequenzen auf das Angebot an Fachkräften wie für Innovationen.

Schulschließungen ziehen hohe Kosten nach sich

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres empfiehlt, dass alle Teilnehmer der kommenden Plenarsitzungen des Nationalrats auf das Coronavirus getestet werden sollen. Gerade in der aktuellen Situation sei eine voll einsatzfähige Legislative von entscheidender Bedeutung. Im Falle von Nichttestungen sei die Gefahr sehr groß, dass aufgrund der Enge des Raumes und der Dauer von Plenarsitzungen im Falle infizierter Personen diese andere Personen anstecken könnten, erklärte Szekeres in einer Aussendung. Schnelltests wären dafür allerdings nicht geeignet, da sie für eine akute Erkrankung keine sicheren Ergebnisse bringen. Die Plenarsitzungen sind für Donnerstagabend bzw. Freitagmittag angesetzt. Die erste davon wird nur wenige Minuten dauern, die zweite jedoch vermutlich doch zumindest mehr als eine Stunde. Neben den Abgeordneten müssten bei Szekeres’ Vorschlag auch die anwesenden Regierungsmitglieder und alle sonstigen Personen, die den Plenarsaal betreten dürfen, also z.B. gewisse Parlamentsmitarbeiter, getestet werden. Der Teilnehmerkreis bei der Sitzung ist allerdings eingeschränkt, nachdem man sich in der Präsidiale auf nur 96 anwesende Mandatare verständigt hat.

Ärztekammer empfiehlt Testung aller Abgeordneten