Prominenter Wirtschaftsforscher: Coronavirus stärkt den Sozialstaat

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Prominenter Wirtschaftsforscher: Coronavirus stärkt den Sozialstaat

Das Coronavirus mit den daraus entstehenden Herausforderungen nimmt dem Neoliberalismus endgültig den Wind aus den Segeln, meint Stephan Schulmeister, Ökonom und Professor an der Universität Wien. Er sieht in der aktuellen Krise eine Chance für die Stärkung des Sozialstaats und die Umsetzung von Maßnahmen, die nach der Finanzkrise von 2008 verschlafen wurden.

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Die Entscheidung über die Zukunft der Luftraumüberwachung und damit auch der Eurofighter wird für nächste Woche erwartet. Bereits jetzt sickerte via “Standard” eine Berechnung durch, die ein für den Eurofighter günstiges Ergebnis bringt. Demnach wäre der Weiterbetrieb des Eurofighter mit Kosten von 4 bis 4,5 Mrd. Euro in den kommenden 20 Jahren ähnlich teuer wie der Umstieg auf ein anderes System. Die Berechnung stammt von der noch unter FPÖ-Verteidigungsminister Mario Kunasek 2018 eingesetzten Kommission zur Luftraumüberwachung. Allerdings müsste die Eurofighter-Flotte dafür nachgerüstet werden, heißt es. Und für die Kostenberechnung wird davon ausgegangen, dass Österreich keine Trainingsflugzeuge anschafft, sondern einen Teil der Piloten-Ausbildung im Ausland abwickelt. Zu einem gänzlich anderen Ergebnis war eine von Kunaseks SPÖ-Vorgänger Hans-Peter Doskozil eingesetzte Kommission gekommen. Deren Berechnungen ergab Einsparungen von bis zu 2 Mrd. Euro durch den Umstieg auf günstigere Kampfjets. Doskozil verkündete daraufhin den – bis heute nicht vollzogenen – Ausstieg aus dem Eurofighter-System. Schon damals stand aber der Vorwurf im Raum, die Kosten wären bewusst zuungunsten des Eurofighter-Systems gerechnet worden. Und zwar, indem die erwartete Lebensdauer der Jets von 30 auf 40 Jahre verlängert wurde, wodurch die ohnehin hohen Betriebskosten noch einmal deutlich anstiegen.

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Beim Wiederanlaufen des Flugbetriebs könnten Passagiere zum Tragen von Schutzmasken verpflichtet werden. Ein entsprechender Vorschlag für die Zeit vom Boarding über den gesamten Flug bis nach dem Verlassen des Flugzeugs findet sich in einem Konzeptpapier der deutschen Luftfahrtbranche. Das 20-Punkte-Programm sieht zudem an den Flughäfen zahlreiche Maßnahmen vor, um das corona-bedingte Abstandsgebot einhalten zu können.

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Willibald Ruttensteiner ist am Mittwoch offiziell zum Fußball-Teamchef Israels bestellt worden. “Teamchef eines Landes zu sein ist immer eine große Ehre und eine besondere emotionale Verantwortung”, sagte Ruttensteiner. Der 57-jährige Oberösterreicher übernimmt das Amt als Nachfolger von Andreas Herzog vorerst bis Jahresende und zusätzlich zu seinen Agenden als Sportdirektor. “Ich will die Philosophie, die Andreas Herzog und ich begonnen haben, fortsetzen und einige Details verbessern”, ergänzte Ruttensteiner in einer Aussendung seiner Beratungsagentur. Neuland ist das Amt des Nationaltrainers für ihn nicht. 2005 betreute er die ÖFB-Auswahl nach dem Abschied von Hans Krankl in den WM-Qualifikationsspielen gegen England (0:1) und Nordirland (2:0). Und nach dem Rücktritt von Dietmar Constantini führte Ruttensteiner Österreich 2011 in der EM-Qualifikation zu einem 4:1 gegen Aserbaidschan und einem torlosen Remis in Kasachstan. Für Israel geht es noch um die erstmalige Qualifikation für eine EM-Endrunde. Das erste Spiel im Play-off-Semifinale gegen Schottland findet am 8. Oktober auswärts statt. Der ehemalige ÖFB-Sportdirektor legte das Finale als Ziel fest. “Ich will der Mannschaft eine Winner-Mentalität implementieren. Nur wer an den Erfolg glaubt, wird auch Spiele gewinnen.” Nach dem Play-off für die EM und den Länderspielen in der Nations League haben beide Seiten die Möglichkeit, aus dem Vertrag auszusteigen – ansonsten läuft er bis Sommer 2022 weiter. Ruttensteiner will auch versuchen, das bisherige rot-weiß-rote gefärbte Coachingteam mit Tormanntrainer Klaus Lindenberger, Individualcoach Martin Stranzl und Mentaltrainer Markus Rogan zu halten.

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