Prostituierte in Frankreich fordern Notfallfonds

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Prostituierte in Frankreich fordern Notfallfonds

Sexarbeiterinnen in Frankreich haben die Regierung um Hilfe in der Corona-Krise gebeten. Die Prostituierten seien durch die Ausgangssperre besonders hart getroffen, erklärte die Organisation “Roter Regenschirm”, welche die Interessen von Sexarbeiterinnen vertritt, am Montag in einem Brief an Präsident Emmanuel Macron. Notwendig sei ein Notfallfonds, um sie für ihre Einkommensverluste zu entschädigen.

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Die Linzer Klangwolke – seit 40 Jahren bis zu hunderttausend Menschen in den Linzer Donaupark lockendes Open-air-Event zum Auftakt des Linzer Brucknerfestes – wird im heurigen Corona-Jahr nicht im gewohnten Format stattfinden. Unter dem Titel “Sounding Linz” wird sie am 12. September die Klänge der Stadt im umfassenden Sinn zu Menschen der Landeshauptstadt, aber auch im ganzen Land bringen. Die Pläne der vier Linzer Akustik-Spezialisten Peter Androsch, Sam Auinger, Wolfgang Dorninger und Gitti Vasicek wurden am Donnerstag vorgestellt. Die Linzer Klangwolke 2020 sei ein Kunstwerk des 21. Jahrhunderts, wurde betont, das die Bevölkerung in die Entstehung einbezieht und ab Juli sukzessiv entstehen wird, mit dem Höhepunkt am Abend des 12. September. Die Menschen werden dabei eingeladen, ihre Lieblingsklänge und -Geräusche in der Stadt mit dem Smartphone akustisch und auch visuell aufzunehmen und einzusenden. Dieses “Sounding Linz” soll alle Lebenswelten erfassen – die private und die Arbeitswelt, den öffentlichen Verkehr, das Glockengeläute und das Vogelgezwitscher. Von den Veranstaltern – dem Brucknerhaus Linz gemeinsam mit der Kunstuniversität Linz, dem Ars Electronica Center und dem ORF – werden ab August verschiedene Aktivitäten angeboten, etwa Klangspaziergänge durch die Stadt, ein von Türmen und Hochhäusern über Linz gespanntes “Klanggerüst”, eine Klingelwelle der Radfahrer oder ein Besenballett der Straßenreinigung. Auch die Sirenenprobe am Samstag wird Bestandteil der heurigen Linzer Klangwolke sein. Die abschließende abendliche Klangwolke am 12. September ab 20 Uhr wird als durchgestaltete Inszenierung des Linzer Stadtklangs per Livestream und über andere Kanäle wie ORF, ARTE u.a., auch TV-gerecht übertragen. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) gestand bei der Präsentation des Projekts, dass man wegen Corona auch einen totalen Ausfall überlegt habe, nun sei man jedoch froh über die Lösung. Die heurige Linzer Klangwolke sei wohl die regionalste, unter Mitwirkung von Linzer Künstlern und Institutionen. Auch Brucknerhaus-Intendant Dietmar Kerschbaum betonte, dass Linz heuer der eigentliche Star der Klangwolke sein wird: “Die Klänge von Linz werden zu den Menschen gebracht”.

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