Prozessauftakt in Wels: Raser nach wilder Verfolgungsjagd wegen mehrfachen Mordversuchs vor Gericht
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Wels/Marchtrenk/Traun. Am Landesgericht Wels startete am Donnerstagvormittag der Prozess gegen einen 20-jährigen Mann, welcher sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hatte, die mit mehreren Verletzten endete.
Dem 20-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, am 30. Jänner 2025 ohne gültigen Führerschein und mit einem nicht zugelassenen PKW gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin unterwegs gewesen zu sein. Er entzog sich dann offenbar einer Verkehrskontrolle durch die Polizei und lieferte sich bei dichtem Nebel mit sehr hoher Geschwindigkeit eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Fahrt endete dann in einem Unfall. Bei dem Crash wurden die Beifahrerin, eine Polizistin und der Lenker selbst teils schwer verletzt. Aufgrund der besonders riskanten Fahrweise wirft ihm die Anklagebehörde letztlich mehrfachen versuchten Mord vor.
Dem Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe von zehn bis 20 Jahren. Ein Urteil wird für den zweiten Prozesstag am kommenden Montag erwartet.
Das Fotografieren und Filmen vor Prozessauftakt im Gerichtssaal – wie eigentlich üblich – war am Donnerstag am Landesgericht Wels aus unbekannten Gründen nicht gestattet.
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